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Der Krise sei Dank

Donnerstag, 17. September 2009, 09:34 Uhr
Seit etwa sechs Jahren wird die Schule in Nordhausen saniert. Jetzt soll sich das Vorhaben dem Ende entgegen neigen. Auch Dank des Konjunkturpaketes der Bundesregierung...

Beratung (Foto: psv) Beratung (Foto: psv)
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (links) besuchte jetzt die Grund- und Regelschule Ost. Dort gab es eine Treffen mit der Schulleitung, auf dem gemeinsam mit der Architektin der Fortgang der Sanierungsarbeiten besprochen wurde.

Mit der Wärmedämmung sämtlicher Außenfassaden neigt sich die 6-jährige Sanierung der Grund- und Regelschule Ost jetzt dem Ende entgegen. „270.000 Euro stehen aus dem Konjunkturpaket für die Wärmedämmung bereit. Allerdings hätte das Geld nicht mehr für die Dämmung der Südfassade gereicht. So haben wir uns entschieden, 80.000 Euro aus dem Stadthaushalt draufzulegen, um auch diese Fassade einzupacken“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt vor Ort bei einem Treffen mit der Schulleitung. Bis zum Jahresende sollen die Dämmarbeiten abgeschlossen sein.

Weitere 50.000 aus dem Stadtbudget habe man bereitgestellt, um alle Treppen und deren Überdachungen auf Vordermann zu bringen. „Aktuell werden die Überdachung an der Nordseite und eine Überdachung hergerichtet.“ Folgen soll die Sanierung der Haupteingangstreppe Richtung Schulhof samt Überdachung. Ist das fertig, dann sind wir mit der Sanierung durch – die Kinder könne sich über eine tolles und freundliches Gebäude freuen, in dem das Lernen mehr Spaß macht.“, so Frau Rinke. Übrig blieben kleinere Restarbeiten an den Brandschutzanlagen. „Und geplant ist auch der Einbau eines Aufzugs, damit die Schule auch behindertengerecht wird.“

Die Oberbürgermeister schlug beim Treffen zugleich eine Umbenennung der Schule vor. „Die spröde Bezeichnung nach einer Himmelsrichtung wird der Schule nicht mehr gerecht, die nach der Sanierung in neuem Glanz erstrahlen wird. Gleiches gilt eigentlich für den gesamten Stadtteil, der nach der baulichen Auflockerung durch die Abrisse und die zahlreichen Sanierungen deutlich attraktiver geworden ist. Und mit der Herrichtung des Pappelweges, durch die gute Anbindung mit der Straßenbahn ist `Ost´ mittlerweile ein Teil der Innenstadt. Hinzu kommt, dass der Stadtteil einer unserer grünsten ist. Dem sollte in den Bezeichnungen auch Rechnung getragen werden“, sagte Frau Rinke. Die Vorschläge für neue Bezeichnungen sollten sowohl aus der Schule selbst kommen bzw. von den Bewohnern der Stadtteils.
Autor: nnz

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