Sicher im Wasser
Mittwoch, 16. September 2009, 18:40 Uhr
Beim Schwimmen haben viele Kinder Nachholbedarf: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nimmt an, dass etwa jedes dritte Kind in Deutschland gar nicht oder nur schlecht schwimmen kann. Das muss nicht sein, sagten sich Verantwortliche im Landkreis Nordhausen.
Der Landkreis Nordhausen setzt sich dafür ein, dass die Kinder besser schwimmen können und widmet dem obligatorischen Schwimmunterricht viel Aufmerksamkeit. Landrat Joachim Claus, die 2. Beigeordnete Loni Grünwald, der Koordinator des Schulschwimmens des Landes Thüringen, Werner Hütcher, und Sebastian Gräser von der Sparkasse Nordhausen übergaben heute Nachmittag den Schwimmlehrern T-Shirt mit dem neu entworfenen Logo für den Schulsport.
Mit diesen Polo-Shirts sind sie am Beckenrand besser erkennbar für die Schüler. Gleichzeitig soll diese Aktion auf die große Bedeutung des Schwimmunterrichts aufmerksam machen. Die Kreissparkasse und die Energieversorgung Nordhausen unterstützten dieses Projekt.
635 Kinder der dritten Klassen beteiligten sich im letzten Schuljahr am Schwimmunterricht. 93 Prozent erlangten das Seepferdchen oder eine höhere Schwimmstufe. 79 Prozent der Kinder schafften es, 15 Minuten ausdauernd zu schwimmen. Die Schüler erlernen zwei Schwimmtechniken, das Tauchen und die Baderegeln. Das Staatliche Schulamt bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landkreisverwaltung einen weiteren Förderschwimmkurs für jene Kinder an, die das Schwimmen in der 3. Klasse nicht erlernt haben. Die beiden Schulträger Stadt und Landkreis Nordhausen geben jedes Jahr 80.000 Euro für den Schwimmunterricht aus, hinzu kommen für den Landkreis 40.000 Fahrtkosten.
Das Land Thüringen hat strenge Einsatzbedingungen für Lehrer im Schwimmunterricht festgelegt. Diese müssen ausgebildete Sportlehrer sein, eine Rettungsschwimmerausbildung haben und regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, die für alle Thüringer Schwimmlehrer verbindlich sind. Thüringen verfügt zudem als einziges Bundesland über Schulschwimmkoordinatoren in allen elf Schulämtern, die flächendeckend mit der Optimierung des verbindlichen Schwimmunterrichts beauftragt sind.
Aber auch über die Schule hinaus sollten Kinder das Schwimmen üben. Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass das Seepferdchen noch keine ausreichende Sicherheit beim Schwimmen bietet. Eltern sollten die Schwimmanfänger bei ihren Übungen im nassen Element immer beaufsichtigen. Empfehlenswert ist auch, dass Eltern mit ihren Kindern über die Baderegeln sprechen und diese auch praktisch üben.
Der Schwimmunterricht findet im Badehaus, in der KMG in Sülzhayn und in der Schwimmhalle Sollstedt statt. In Sollstedt kann in dieser Woche der Schwimmunterricht wieder beginnen - die Sanierung geht außen weiter, was
den Schwimmunterricht nicht beeinträchtigt.
Autor: nnzDer Landkreis Nordhausen setzt sich dafür ein, dass die Kinder besser schwimmen können und widmet dem obligatorischen Schwimmunterricht viel Aufmerksamkeit. Landrat Joachim Claus, die 2. Beigeordnete Loni Grünwald, der Koordinator des Schulschwimmens des Landes Thüringen, Werner Hütcher, und Sebastian Gräser von der Sparkasse Nordhausen übergaben heute Nachmittag den Schwimmlehrern T-Shirt mit dem neu entworfenen Logo für den Schulsport.
Mit diesen Polo-Shirts sind sie am Beckenrand besser erkennbar für die Schüler. Gleichzeitig soll diese Aktion auf die große Bedeutung des Schwimmunterrichts aufmerksam machen. Die Kreissparkasse und die Energieversorgung Nordhausen unterstützten dieses Projekt.
635 Kinder der dritten Klassen beteiligten sich im letzten Schuljahr am Schwimmunterricht. 93 Prozent erlangten das Seepferdchen oder eine höhere Schwimmstufe. 79 Prozent der Kinder schafften es, 15 Minuten ausdauernd zu schwimmen. Die Schüler erlernen zwei Schwimmtechniken, das Tauchen und die Baderegeln. Das Staatliche Schulamt bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landkreisverwaltung einen weiteren Förderschwimmkurs für jene Kinder an, die das Schwimmen in der 3. Klasse nicht erlernt haben. Die beiden Schulträger Stadt und Landkreis Nordhausen geben jedes Jahr 80.000 Euro für den Schwimmunterricht aus, hinzu kommen für den Landkreis 40.000 Fahrtkosten.
Das Land Thüringen hat strenge Einsatzbedingungen für Lehrer im Schwimmunterricht festgelegt. Diese müssen ausgebildete Sportlehrer sein, eine Rettungsschwimmerausbildung haben und regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, die für alle Thüringer Schwimmlehrer verbindlich sind. Thüringen verfügt zudem als einziges Bundesland über Schulschwimmkoordinatoren in allen elf Schulämtern, die flächendeckend mit der Optimierung des verbindlichen Schwimmunterrichts beauftragt sind.
Aber auch über die Schule hinaus sollten Kinder das Schwimmen üben. Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass das Seepferdchen noch keine ausreichende Sicherheit beim Schwimmen bietet. Eltern sollten die Schwimmanfänger bei ihren Übungen im nassen Element immer beaufsichtigen. Empfehlenswert ist auch, dass Eltern mit ihren Kindern über die Baderegeln sprechen und diese auch praktisch üben.
Der Schwimmunterricht findet im Badehaus, in der KMG in Sülzhayn und in der Schwimmhalle Sollstedt statt. In Sollstedt kann in dieser Woche der Schwimmunterricht wieder beginnen - die Sanierung geht außen weiter, was
den Schwimmunterricht nicht beeinträchtigt.


