Eisenach feiert
Donnerstag, 10. September 2009, 16:00 Uhr
Lange ging es hin und her und gern hätten die Amerikaner von GM in Detroit wohl eine andere Lösung gesehen. Jetzt aber können in Eisenach die Sektkorken knallen - der Opelstandort scheint gerettet.
Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat die Entscheidung von General Motors für einen Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna begrüßt. Die Zitterpartie ist damit beendet, sagte Reinholz. Die Opel-Beschäftigten können endlich aufatmen. Damit sei die Verhandlungsstrategie von Bund und Ländern aufgegangen. Im Vergleich zu allen anderen Möglichkeiten sei das GM-Votum aus deutscher und Thüringer Sicht das bestmögliche Ergebnis. Für den Standort Eisenach gibt es jetzt eine Zukunftsperspektive.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zeigt sich erleichtert, dass der Verwaltungsrat von General Motors zur Abgabe der deutschen Opel-Tochter bereit ist und den österreichisch-kanadischen Konzern Magna als Investor empfohlen hat. Damit hätte sich der Wunschkandidat der Eisenacher Autobauer durchgesetzt.
Magna hatte in seinem Angebot zugesichert, alle vier deutschen Standorte zu erhalten. Durch die Mitwirkung der russischen Sberbank sieht Grusser vor allem gute Perspektiven auf dem osteuropäischen Automarkt.Nun muss klug verhandelt werden, um die besten Konditionen für den Standort Eisenach herauszuholen, so der IHK-Chef.
Das Opel-Werk in Thüringen hätte eine große Bedeutung für die Region und wäre ein wichtiger Auftraggeber für eine Vielzahl örtlicher Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen.
Autor: nnzThüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat die Entscheidung von General Motors für einen Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna begrüßt. Die Zitterpartie ist damit beendet, sagte Reinholz. Die Opel-Beschäftigten können endlich aufatmen. Damit sei die Verhandlungsstrategie von Bund und Ländern aufgegangen. Im Vergleich zu allen anderen Möglichkeiten sei das GM-Votum aus deutscher und Thüringer Sicht das bestmögliche Ergebnis. Für den Standort Eisenach gibt es jetzt eine Zukunftsperspektive.
IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zeigt sich erleichtert, dass der Verwaltungsrat von General Motors zur Abgabe der deutschen Opel-Tochter bereit ist und den österreichisch-kanadischen Konzern Magna als Investor empfohlen hat. Damit hätte sich der Wunschkandidat der Eisenacher Autobauer durchgesetzt.
Magna hatte in seinem Angebot zugesichert, alle vier deutschen Standorte zu erhalten. Durch die Mitwirkung der russischen Sberbank sieht Grusser vor allem gute Perspektiven auf dem osteuropäischen Automarkt.Nun muss klug verhandelt werden, um die besten Konditionen für den Standort Eisenach herauszuholen, so der IHK-Chef.
Das Opel-Werk in Thüringen hätte eine große Bedeutung für die Region und wäre ein wichtiger Auftraggeber für eine Vielzahl örtlicher Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen.
