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Nachbetrachtung zum Pokalspiel

Donnerstag, 10. September 2009, 09:58 Uhr
Die nnz hatte gestern schon ausführlich über das ungewöhnliche Pokalspiel zwischen Wacker Nordhausen und Rot-Weiß Erfurt berichtet. Hier der Nachtrag von der Pressekonferenz...


In der anschließenden Pressekonferenz brachten zunächst Vizepräsident Bernd Seidenstücker und Präsidiumsmitglied Bernd Schütze ihren Unmut über den Ansetzungstermin durch den TFV zum Ausdruck, der das Spiel vom vergangenen Sonntag (17 Uhr) trotz erheblicher Bedenken des Vereins auf Mittwoch (18 Uhr) verlegt hatte.

Der Vorsitzende des Spielausschusses, Gerald Rössel, fand es unfair, dem TFV den Ball zuzuschieben. Man habe im Interesse des kleinen Vereins entschieden, dessen Aktive am Tag ja arbeiten müssten und außerdem Zuschauer aus dem Territorium die Möglichkeit zum Besuch des Spiels geben wollen.

Erfurts Manager Stephan Beutel sagte: „Es war die richtige Entscheidung des Schiedsrichters, das Spiel unter diesen Bedingungen abzubrechen. Nun müssen wir eben zum dritten Male nach Nordhausen fahren. Ein Kompliment an Wacker Nordhausen. Die haben sich gut verkauft.“

Trainer Rainer Hörgl war über die Abbruchentscheidung nicht böse: "Das ist die vernünftigste Lösung, und zwar für beide Seiten.“

Frank Rosenthal, der Nordhäuser Trainer, meinte: „Ergebnis und unser Spiel waren O.K. Wir haben das gemacht, was wir machen mussten gegen Erfurt. Es war für uns ein wunderschöner Tag.“
Autor: nnz

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