Gefährlicher Bodenfrost
Sonntag, 13. Oktober 2002, 09:06 Uhr
Nordhausen (nnz/djd). Am 22. September war Herbstanfang, und schon sank die Schneefallgrenze auf 700 Meter. Der November entwickelt sich immer mehr zum schneereichsten Monat des Jahres.
Wer aber erst bei Schneematsch auf der Straße ans Aufziehen von Winterreifen denkt, hat die Delle schneller in seinem Kotflügel als er denkt. Denn schon bei Bodenfrost fährt man mit erhöhtem Risiko. "Sommerreifen sind überfordert, wenn es gilt, bei Kälte kurze Bremswege zu sichern oder Seitenführung zu gewährleisten: Ihre Mischung verhärtet spätestens bei 7 Grad Celsius über dem Gefrierpunkt.
Sicherheit bei Fahrten in der kalten Jahreszeit garantieren eigentlich nur Winterreifen", berichtet Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung von Continental. Wer also im Herbst und Winter sicher fahren will, sollte schnell umrüsten: Wenn's richtig kalt wird, stauen sich die Autos beim Reifenfachhandel - und Wartezeiten liebt niemand. Auch für die Beratung der Autofahrer bleibt mehr Zeit, wenn die heiße Phase im Umrüstgeschäft noch nicht begonnen hat.
Die Autofahrer, die ihre Winterreifen vom letzten Jahr weiter fahren wollen, sollten unbedingt auf die Profiltiefe der Reifen und das Alter der schwarzen Rundlinge achten: Continental-Fachleute raten zu mindestens vier Millimeter Profiltiefe, um die Winterleistung der Reifen voll ausnützen zu können. Und mehr als vier Winter sollte kein Winterreifen eingesetzt werden.
Autor: nnz
Wer aber erst bei Schneematsch auf der Straße ans Aufziehen von Winterreifen denkt, hat die Delle schneller in seinem Kotflügel als er denkt. Denn schon bei Bodenfrost fährt man mit erhöhtem Risiko. "Sommerreifen sind überfordert, wenn es gilt, bei Kälte kurze Bremswege zu sichern oder Seitenführung zu gewährleisten: Ihre Mischung verhärtet spätestens bei 7 Grad Celsius über dem Gefrierpunkt. Sicherheit bei Fahrten in der kalten Jahreszeit garantieren eigentlich nur Winterreifen", berichtet Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenentwicklung von Continental. Wer also im Herbst und Winter sicher fahren will, sollte schnell umrüsten: Wenn's richtig kalt wird, stauen sich die Autos beim Reifenfachhandel - und Wartezeiten liebt niemand. Auch für die Beratung der Autofahrer bleibt mehr Zeit, wenn die heiße Phase im Umrüstgeschäft noch nicht begonnen hat.
Die Autofahrer, die ihre Winterreifen vom letzten Jahr weiter fahren wollen, sollten unbedingt auf die Profiltiefe der Reifen und das Alter der schwarzen Rundlinge achten: Continental-Fachleute raten zu mindestens vier Millimeter Profiltiefe, um die Winterleistung der Reifen voll ausnützen zu können. Und mehr als vier Winter sollte kein Winterreifen eingesetzt werden.
