Alles Öko auf dem Campus?
Sonntag, 13. Oktober 2002, 09:04 Uhr
Nordhausen (nnz/djd). Strom sparen im Hörsaal, Abfalltrennung im Seminarraum, Mehrweggeschirr in der Mensa? Welche Rolle spielt der Umweltschutz an Deutschlands Universitäten? Das Hochschulmagazin UNICUM wollte es genau wissen.
Gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund e.V.) und dem Grünen Punkt startete es den Uni-Öko-Check: Über 1.700 Studierende beurteilten ihre Hochschule in puncto Umwelt-Engagement, auch die Studentenvertretungen und Hochschulvertreter gaben ihr Votum ab. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Die besten Umweltnoten gibt es für die Unis in Bielefeld und Oldenburg, sie teilen sich den ersten Platz auf der Siegertreppe. Auf den Rängen zwei bis sieben folgen die Universitäten in Lüneburg, Münster, Jena, Stuttgart, Essen sowie die Technische Universität Dresden. Unter den ausgewerteten 25 Hochschulen konnten die "Top Acht Unis" die meisten Pluspunkte sammeln - beispielsweise beim sparsamen Umgang mit Wasser und Energie, bei der Sortierung von Wertstoffen sowie dem Einsatz von Mehrweggeschirr und Pfandflaschen in der Mensa.
Die Auswertung des Uni-Öko-Checks zeigt: Umweltschutz ist kein Randthema für "Müsli-Fans", sondern steht bei der Mehrheit der Studis hoch im Kurs: 83 Prozent sind stark bis sehr stark interessiert. Allerdings stellen sich die Jungakademiker untereinander kein gutes Zeugnis aus: Im Durchschnitt sind 56 Prozent der Befragten der Ansicht, das Verhalten ihrer Kommilitonen sei im Alltag an der Uni eher nicht umweltbewusst. Auch das Engagement der eigenen Hochschule wird kritisch bewertet: Nur rund 42 Prozent der Studierenden halten die Öko-Aktivitäten ihrer Uni für ausreichend. Immerhin: Bei den "Top Acht" liegt der Wert bei 61 Prozent. Optimistisch äußern sich die Pressestellen der Hochschulen: Sie sind zu durchschnittlich 87 Prozent der Meinung, dass an ihrer Uni viel bis sehr viel für den Umweltschutz getan wird. Wer es genauer wissen möchte, sollte einen Blick ins Internet werfen. Unter der Adresse www.unicum.de finden sich weitere Informationen zum Uni-Öko-Check sowie Meinungen der Studierenden rund um den Umweltschutz - von Biokost über Umweltpolitik bis hin zur Verkehrsmittelwahl.
Autor: nnz
Gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund e.V.) und dem Grünen Punkt startete es den Uni-Öko-Check: Über 1.700 Studierende beurteilten ihre Hochschule in puncto Umwelt-Engagement, auch die Studentenvertretungen und Hochschulvertreter gaben ihr Votum ab. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Die besten Umweltnoten gibt es für die Unis in Bielefeld und Oldenburg, sie teilen sich den ersten Platz auf der Siegertreppe. Auf den Rängen zwei bis sieben folgen die Universitäten in Lüneburg, Münster, Jena, Stuttgart, Essen sowie die Technische Universität Dresden. Unter den ausgewerteten 25 Hochschulen konnten die "Top Acht Unis" die meisten Pluspunkte sammeln - beispielsweise beim sparsamen Umgang mit Wasser und Energie, bei der Sortierung von Wertstoffen sowie dem Einsatz von Mehrweggeschirr und Pfandflaschen in der Mensa. Die Auswertung des Uni-Öko-Checks zeigt: Umweltschutz ist kein Randthema für "Müsli-Fans", sondern steht bei der Mehrheit der Studis hoch im Kurs: 83 Prozent sind stark bis sehr stark interessiert. Allerdings stellen sich die Jungakademiker untereinander kein gutes Zeugnis aus: Im Durchschnitt sind 56 Prozent der Befragten der Ansicht, das Verhalten ihrer Kommilitonen sei im Alltag an der Uni eher nicht umweltbewusst. Auch das Engagement der eigenen Hochschule wird kritisch bewertet: Nur rund 42 Prozent der Studierenden halten die Öko-Aktivitäten ihrer Uni für ausreichend. Immerhin: Bei den "Top Acht" liegt der Wert bei 61 Prozent. Optimistisch äußern sich die Pressestellen der Hochschulen: Sie sind zu durchschnittlich 87 Prozent der Meinung, dass an ihrer Uni viel bis sehr viel für den Umweltschutz getan wird. Wer es genauer wissen möchte, sollte einen Blick ins Internet werfen. Unter der Adresse www.unicum.de finden sich weitere Informationen zum Uni-Öko-Check sowie Meinungen der Studierenden rund um den Umweltschutz - von Biokost über Umweltpolitik bis hin zur Verkehrsmittelwahl.
