Kleine und feine Wende
Dienstag, 01. September 2009, 18:02 Uhr
Die Ausstellung Zeit des Protestes in Nordhausen ist heute Nachmittag im Foyer des Nordhäuser Rathauses eröffnet worden. Sie widmet sich der Zeit der Wende im Jahr 1989 in der Südharzstadt und ist bis zum 30. November zu sehen. Gezeigt werden...
... Zeitungsausschnitte sowie Wort- und Bilddokumente aus jener Zeit. Darüber hinaus sind Arbeiten von Schülen zu sehen, die sich der Wende und der DDR gewidmet haben. Weiterhin gibt es eine Multimedia-Schau. Die ganze Wahrheit wird es vielleicht erst nach weiteren 20 Jahren geben können, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) anlässlich der Eröffnung. Zwanzig Jahre seien noch zu wenig, um alles, was damals geschehen ist in allen Facetten zu zeigen und zu verstehen.
Die Ausstellung sei klein aber fein und sie ist bodenständig. Verglichen mit der DDR seien auch in Nordhausen die damals Demonstrierenden ein eher kleines Häufchen gewesen. Doch das habe gereicht, um die Verhältnisse zu ändern. Wichtig sei, die Erinnerung an die Verhältnisse wach zu halten, gegen die Menschen damals auf die Straße gegangen seien.
Gemeinsam mit Pfarrer Peter Kube lud die Oberbürgermeisterin alle Interessierten zur Eröffnung des Gedenkweges zu den Stationen der Wende durch Nordhausen am Sonnabend um 12 Uhr ein. Startpunkt sei der Petri-Turm. Eine Dokumentation zum Gedenkweg hatten Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums erarbeitet. Um 14 Uhr gebe es dann ebenfalls auf dem Petersberg eine Gespräch der Generationen über die Zeit der Wende.
Autor: nnz... Zeitungsausschnitte sowie Wort- und Bilddokumente aus jener Zeit. Darüber hinaus sind Arbeiten von Schülen zu sehen, die sich der Wende und der DDR gewidmet haben. Weiterhin gibt es eine Multimedia-Schau. Die ganze Wahrheit wird es vielleicht erst nach weiteren 20 Jahren geben können, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) anlässlich der Eröffnung. Zwanzig Jahre seien noch zu wenig, um alles, was damals geschehen ist in allen Facetten zu zeigen und zu verstehen.
Die Ausstellung sei klein aber fein und sie ist bodenständig. Verglichen mit der DDR seien auch in Nordhausen die damals Demonstrierenden ein eher kleines Häufchen gewesen. Doch das habe gereicht, um die Verhältnisse zu ändern. Wichtig sei, die Erinnerung an die Verhältnisse wach zu halten, gegen die Menschen damals auf die Straße gegangen seien.
Gemeinsam mit Pfarrer Peter Kube lud die Oberbürgermeisterin alle Interessierten zur Eröffnung des Gedenkweges zu den Stationen der Wende durch Nordhausen am Sonnabend um 12 Uhr ein. Startpunkt sei der Petri-Turm. Eine Dokumentation zum Gedenkweg hatten Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums erarbeitet. Um 14 Uhr gebe es dann ebenfalls auf dem Petersberg eine Gespräch der Generationen über die Zeit der Wende.

