Haus der Möglichkeiten entdecken
Dienstag, 01. September 2009, 13:11 Uhr
Das Wohn– und Therapiezentrum für autistische Menschen - Haus Waldschlösschen - eröffnet am Donnerstagvormittag das neu errichtete Förderzentrum, das Haus der Möglichkeiten in der Förster Genzel Straße 4a in Bleicherode. Ein Vorbericht von Katja Nolte in der nnz...
Eröffnung am Donnerstag (Foto: Nolte)
Das Programm gestaltet sich von Eröffnungsansprachen über Hausführungen, Workshops und Aktiver Teilhabe der Besucher beim Erleben der Fördermöglichkeiten sehr abwechslungsreich. Für Kinder ist eine Kinderecke mit vielem zum Entdecken und Ausprobieren eingerichtet und beim Wettbewerb Wer gestaltet den schönste Sommerlampion? ist viel Kreativität gefragt. Bleicherode entwickelt sich stetig, verändert sein Gesicht, erweitert seine Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Und Entwicklung im mehrfacher Bedeutung war die grundlegende Idee der Erweiterung des Wohn – und Therapiezentrums für autistische Menschen.
Das bisherige Wohn- und Therapiezentrum, das allen Bleicheröder bekannte Waldschlösschen vernetzt die Bereiche des Wohnens und Lernens direkt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Fachzentrums konnten bislang in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und trotzdem neben dem betreuenden Wohnen auch das therapeutische Fördern erleben. Doch die Wissenschaft zeigt uns immer wieder aktuelle Erkenntnisse und ein Stehenbleiben in der konzeptionellen Arbeit wäre undenkbar. So wurde die Notwendigkeit einer räumlichen und konzeptionellen Erweiterung klar und deutlich.
Die räumliche Erweiterung ist nun sichtbar. Ein neues und modernes Haus, mit viel Platz und lichtdurchfluteten Räumen ist in der Förster Genzel Straße 4a entstanden. Die großen Fenster lassen interessierte Bleicheröder rein und neugierige Bewohnerinnen und Bewohner raus schauen. Den modernen Bau mit seiner blauen Fassade umrahmen sorgsam restaurierte Gebäude und lassen die Förster Genzel Straße als ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von alter und neuer Architektur wirken.
Neben der neuen Architektur werden in der therapeutischen Arbeit auch die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse Anwendung finden. Heute wissen wir sehr viel mehr darüber, wie autistische Menschen am besten lernen und wie sie in ihrer Entwicklung wirkungsvoll unterstützt werden.
Somit sind die Chancen für autistische Menschen mit ihren Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft zurechtzukommen und einen ihnen gemäßen Platz einnehmen zu können, deutlich gewachsen. Hier in Bleicherode haben sie ihren Platz bekommen und einnehmen dürfen.
Katja Nolte
Autor: nnz
Eröffnung am Donnerstag (Foto: Nolte)
Das Programm gestaltet sich von Eröffnungsansprachen über Hausführungen, Workshops und Aktiver Teilhabe der Besucher beim Erleben der Fördermöglichkeiten sehr abwechslungsreich. Für Kinder ist eine Kinderecke mit vielem zum Entdecken und Ausprobieren eingerichtet und beim Wettbewerb Wer gestaltet den schönste Sommerlampion? ist viel Kreativität gefragt. Bleicherode entwickelt sich stetig, verändert sein Gesicht, erweitert seine Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Und Entwicklung im mehrfacher Bedeutung war die grundlegende Idee der Erweiterung des Wohn – und Therapiezentrums für autistische Menschen. Das bisherige Wohn- und Therapiezentrum, das allen Bleicheröder bekannte Waldschlösschen vernetzt die Bereiche des Wohnens und Lernens direkt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Fachzentrums konnten bislang in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und trotzdem neben dem betreuenden Wohnen auch das therapeutische Fördern erleben. Doch die Wissenschaft zeigt uns immer wieder aktuelle Erkenntnisse und ein Stehenbleiben in der konzeptionellen Arbeit wäre undenkbar. So wurde die Notwendigkeit einer räumlichen und konzeptionellen Erweiterung klar und deutlich.
Die räumliche Erweiterung ist nun sichtbar. Ein neues und modernes Haus, mit viel Platz und lichtdurchfluteten Räumen ist in der Förster Genzel Straße 4a entstanden. Die großen Fenster lassen interessierte Bleicheröder rein und neugierige Bewohnerinnen und Bewohner raus schauen. Den modernen Bau mit seiner blauen Fassade umrahmen sorgsam restaurierte Gebäude und lassen die Förster Genzel Straße als ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von alter und neuer Architektur wirken.
Neben der neuen Architektur werden in der therapeutischen Arbeit auch die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse Anwendung finden. Heute wissen wir sehr viel mehr darüber, wie autistische Menschen am besten lernen und wie sie in ihrer Entwicklung wirkungsvoll unterstützt werden.
Somit sind die Chancen für autistische Menschen mit ihren Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft zurechtzukommen und einen ihnen gemäßen Platz einnehmen zu können, deutlich gewachsen. Hier in Bleicherode haben sie ihren Platz bekommen und einnehmen dürfen.
Katja Nolte


