Nordbrand GmbH wird verkauft!
Dienstag, 08. Oktober 2002, 17:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Diese Meldung schlug heute in Nordhausen ein wie eine Bombe. Erste Informationen und Hintergründe wie immer in Ihrer nnz.
Die Eckes AG konzentriert Geschäftstätigkeit auf Fruchtgetränke, so war am Nachmittag eine Pressemitteilung aus Nieder-Olm überschrieben. Und bei dieser strategischen Neuausrichtung bleibt im Konzern kein Platz mehr für das Spirituosengeschäft. Der Aufsichtsrat der Eckes AG beauftragte gestern den Vorstand, Gespräche mit Interessenten über eine Veräußerung des Unternehmensbereiches Alkoholische Getränke zu führen. Und dazu gehört neben mehreren internationalen Standorten auch die Nordbrand Nordhausen GmbH.
In Nordhausen selbst herrscht keine Hektik. Unternehmenssprecher Gerd Knoche: Bei uns bricht keine Panik aus, unser Unternehmen ist sich seiner Position am Markt durchaus gewiß. Und schließlich geht die Initiative vom Konzern selbst aus und ist nicht mit einer Übernahme zu vergleichen. Mit diesem Konzernschritt könne sich durchaus auch Optimismus verbinden, schließlich sei das Spirituosengeschäft in Deutschland durch den Konzern gerade in den zurückliegenden Jahren auf Nordhausen konzentriert worden.
Und außerdem sei die Marke Nordhäuser so intensiv am Markt eingeführt, dass man es sich in der Rolandstadt nur schwerlich vorstellen könne, dass sie verschwinde. Was die Entscheidung in Nieder-Olm schließlich für die 150 Arbeitsplätze in Nordhausen bedeuten könne, das sei noch offen.
Bei allem jetzt verbreiteten Optimismus - die Nachricht wird nicht derart optimistisch aufgenommen. Viele Nordhäuser haben mit strategischen Neuausrichtungen ihre bitteren Erfahrungen gesammelt. Reemtsma richtetet sich als Konzern auch strategisch neu aus. Der Rest ist bekannt. In Nordhausen bleibt für die kommenden Wochen nur die Hoffnung auf einen Verkauf mit einem guten Ende.
Autor: nnzDie Eckes AG konzentriert Geschäftstätigkeit auf Fruchtgetränke, so war am Nachmittag eine Pressemitteilung aus Nieder-Olm überschrieben. Und bei dieser strategischen Neuausrichtung bleibt im Konzern kein Platz mehr für das Spirituosengeschäft. Der Aufsichtsrat der Eckes AG beauftragte gestern den Vorstand, Gespräche mit Interessenten über eine Veräußerung des Unternehmensbereiches Alkoholische Getränke zu führen. Und dazu gehört neben mehreren internationalen Standorten auch die Nordbrand Nordhausen GmbH.
In Nordhausen selbst herrscht keine Hektik. Unternehmenssprecher Gerd Knoche: Bei uns bricht keine Panik aus, unser Unternehmen ist sich seiner Position am Markt durchaus gewiß. Und schließlich geht die Initiative vom Konzern selbst aus und ist nicht mit einer Übernahme zu vergleichen. Mit diesem Konzernschritt könne sich durchaus auch Optimismus verbinden, schließlich sei das Spirituosengeschäft in Deutschland durch den Konzern gerade in den zurückliegenden Jahren auf Nordhausen konzentriert worden.
Und außerdem sei die Marke Nordhäuser so intensiv am Markt eingeführt, dass man es sich in der Rolandstadt nur schwerlich vorstellen könne, dass sie verschwinde. Was die Entscheidung in Nieder-Olm schließlich für die 150 Arbeitsplätze in Nordhausen bedeuten könne, das sei noch offen.
Bei allem jetzt verbreiteten Optimismus - die Nachricht wird nicht derart optimistisch aufgenommen. Viele Nordhäuser haben mit strategischen Neuausrichtungen ihre bitteren Erfahrungen gesammelt. Reemtsma richtetet sich als Konzern auch strategisch neu aus. Der Rest ist bekannt. In Nordhausen bleibt für die kommenden Wochen nur die Hoffnung auf einen Verkauf mit einem guten Ende.
