Real und objektiv existent
Donnerstag, 27. August 2009, 20:15 Uhr
Es war analog der Vorstellung des ersten Bandes über den real existierenden Sozialismus in Nordhausen. Und auch der zweite Band, der am Abend vorgestellt wurde, hatte mit einem Ausspruch von Lenin zu tun...
Der hatte Anfang des vorigen Jahrhundert notiert, dass das Foto die Widerspieglung der objektiven Realität ist. Soweit zu Lenin und den damals scheinbar real existierenden Sozialismus von der Darre bis zum Rosengarten.
Die drei Autoren Thomas Müller, Markus Veith und Günther Stanislowski hatten ein Jahr Zeit, um aus unzähligen Bildern des Nordhausens in eben diesem Sozialismus die auszuwählen, die sie für würdig befanden, in dem zweiten Band ihre Niederlassung zu finden.
Und so stellte das Trio im gut gefüllten Konferenzraum der Kreissparkasse das in Bildern vor, was die überwiegende Mehrheit noch im Kopf hatte. Das musikalische Intro der Veranstaltung übernahm ein Gitarren- und Gesangsensemble der Kreismusikschule mit dem Klassiker, dessen Text in Nordhausen entstanden sein muss: Kleine weiße Friedenstaube.
Sparkassendirektor Wolfgang Asche freute sich, das viele Nordhäuser auf den einstigen zentralen Platz der Rolandstadt gekommen waren und bei der Vorstellung des Buches dabei sein wollten.
Günther Stanislowsky: Die Auswahl des Ortes war bewusst gewählt, aus der geplanten zentralen Gaststätte wurde eine Sparkasse. Ein Rohbau, der als Investruine die Wende vor 20 Jahren beinahe nicht erlebt hätte. Geschichte.
Und Geschichten erzählen die Bilder in dem zweiten Band, jedes für sich, jedes an sich. Doch Geschichte ist eben nicht objektiv, sondern subjektiv eingefärbt, jeder hat seine persönlichen Befindungen und Befindlichkeiten. Nur in einem waren sich die Gäste des heutigen Abend einig: 226 Bomben hatte Helmut Zinke in Nordhausen entschärft, er ist einer der Helden der DDR-Zeit, dem die Nordhäuser selbst trotz seiner heutigen Abwesenheit viel Beifall zollten.
Und wenn Sie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit unternehmen wollen - im regionalen Buchhandel werden Sie fündig
Autor: nnzDer hatte Anfang des vorigen Jahrhundert notiert, dass das Foto die Widerspieglung der objektiven Realität ist. Soweit zu Lenin und den damals scheinbar real existierenden Sozialismus von der Darre bis zum Rosengarten.
Die drei Autoren Thomas Müller, Markus Veith und Günther Stanislowski hatten ein Jahr Zeit, um aus unzähligen Bildern des Nordhausens in eben diesem Sozialismus die auszuwählen, die sie für würdig befanden, in dem zweiten Band ihre Niederlassung zu finden.
Und so stellte das Trio im gut gefüllten Konferenzraum der Kreissparkasse das in Bildern vor, was die überwiegende Mehrheit noch im Kopf hatte. Das musikalische Intro der Veranstaltung übernahm ein Gitarren- und Gesangsensemble der Kreismusikschule mit dem Klassiker, dessen Text in Nordhausen entstanden sein muss: Kleine weiße Friedenstaube.
Sparkassendirektor Wolfgang Asche freute sich, das viele Nordhäuser auf den einstigen zentralen Platz der Rolandstadt gekommen waren und bei der Vorstellung des Buches dabei sein wollten.
Günther Stanislowsky: Die Auswahl des Ortes war bewusst gewählt, aus der geplanten zentralen Gaststätte wurde eine Sparkasse. Ein Rohbau, der als Investruine die Wende vor 20 Jahren beinahe nicht erlebt hätte. Geschichte.
Und Geschichten erzählen die Bilder in dem zweiten Band, jedes für sich, jedes an sich. Doch Geschichte ist eben nicht objektiv, sondern subjektiv eingefärbt, jeder hat seine persönlichen Befindungen und Befindlichkeiten. Nur in einem waren sich die Gäste des heutigen Abend einig: 226 Bomben hatte Helmut Zinke in Nordhausen entschärft, er ist einer der Helden der DDR-Zeit, dem die Nordhäuser selbst trotz seiner heutigen Abwesenheit viel Beifall zollten.
Und wenn Sie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit unternehmen wollen - im regionalen Buchhandel werden Sie fündig


