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nnz-Wahlkampf-Ecke: Sollstedter Impulse

Donnerstag, 27. August 2009, 07:47 Uhr
„Ich freue mich, dass unser jahrelanges Ringen um den Erhalt und die Renovierung unserer Schule und der Schwimmhalle in Sollstedt endlich Erfolg hatte.“ Wer sich da freut, das ist SPD-Landtagskandidatin Dagmar Becker...

Vor der Schwimmhalle (Foto: SPD/Becker) Vor der Schwimmhalle (Foto: SPD/Becker)

„Als ich nach Weihnachten vom Konjunkturpaket II der Bundesregierung hörte, habe ich sofort den Landrat angerufen und ihn gebeten die Schule und die Schwimmhalle für die Förderung aus dem Konjunkturpaket anzumelden. Aus dem Konjunkturpaket II werden für die Grundschule Sollstedt insgesamt 420 000 Euro, davon 100 000 Euro von der Gemeinde Sollstedt für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Dieses Geld wird u. a. für Wärmedämmungsmaßnahmen, die Dachsanierung, die Fassadensanierung die Modernisierung der Heizungsanlage und die Erneuerung der Fenster verwendet.

Jahrelang wurde die Renovierung der Schulen in unserer Region vernachlässigt, weil die Priorität des Landkreises wo anders lag. Dann war kein Geld mehr da, um Schulen wie die Sollstedt, die seit der Wende keine Renovierung mehr erfahren hatten, zu sanieren. Wegen der angespannten Finanzlage des Kreises liefen die notwendigen Instandsetzungsarbeiten sehr zögerlich an und hätten sich über Jahre hinweg gezogen.

Dass es gelungen ist auch die Sanierung der Schwimmhalle in die Förderung aufzunehmen, freut mich als Mitglied des Fördervereins Schwimmhalle ganz besonders. So konnte eine drohende Schließung abgewendet werden. Der schlechte Zustand der Schwimmhalle führte immer wieder zu Spekulationen ob sie nicht geschlossen werden muss. Für notwendige umfassende Sanierungen war– trotz der großen Bemühungen des Fördervereins- leider nicht genügend Geld dar.

Mit über 740 000 Euro wird es eine Sanierung des Daches, der Dachkassettenplatten, und eine Fassadenrenovierung einschließlich der notwendigen Wärmedämmmaßnahmen geben. Weiter werden Fenster und Türen erneuert und die Lüftungs- und Elektroanlage mit einer Wärmerückgewinnung konzipiert. Schließlich wird eine Photovoltaikanlage installiert, die Strom für den Eigenbedarf liefern kann. Diese Sanierungsmaßnahmen sind ein guter Beginn für unser Bestreben die Schwimmhalle weiter zu einem attraktiven Sporttreffpunkt für unsere Region auszubauen.“
Autor: nnz

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