Weniger Angebote für Azubis
Dienstag, 08. Oktober 2002, 10:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach erfolgtem Ausbildungsbeginn ist das Berufsberatungsjahr 2001/2002 zum Monatsende September im Arbeitsamt Nordhausen abgeschlossen. Dazu eine Bilanz des Nordhäuser Arbeitsamtes.
Die Situation für die Ausbildungswilligen war wie in den letzten Jahren auch diesmal sehr angespannt. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um so vielen jungen Menschen wie möglich in der Region eine Chance zur Ausbildung zu geben. In den letzten zwölf Monaten haben die Berufsberater 4.715 Jugendliche in ihrer Ausbildungsplatzsuche unterstützt und beraten. Insgesamt wurden 212 Bewerber um einen betrieblichen Ausbildungsplatz weniger betreut als im Berufsberatungsjahr 2000/2001. Für die Vermittlung der Schulabgänger konnten 2.414 Stellenangebote akquiriert werden, 393 wenige als im Jahr zuvor.
Bis zum Abschluss des Berufsberatungsjahres haben 2.862 Jugendliche eine Ausbildung begonnen. Für 299 davon wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer sowie den Schulämtern außerbetriebliche Lehrstellen aus Mitteln des Bundes und des Landes Thüringen eingerichtet. Nach den Möglichkeiten des III. Buches Sozialgesetzbuch erhielten 507 benachteiligte oder behinderte Schulabgänger einen Ausbildungsplatz.
934 Mädchen und Jungen haben sich für weiterbildende Schulen, berufsvorbereitende Maßnahmen oder ein Studium entschieden. Letztendlich wird ein großer Teil dieser Absolventen nach dem weiteren Schulbesuch wieder als Bewerber in den nächsten Jahren auftreten, aber mit den höheren Schulabschlüssen werden bessere Chancen bei der zukünftigen Lehrstellensuche erwartet.
Auch im abgelaufenen Berufsberatungsjahr haben sich die Ausbildungswünsche im Trend nicht von denen der vorangegangenen Jahre unterschieden. Bau- und Baunebenberufe einschließlich Tischler standen wieder hoch im Kurs, hier gab es 653 Bewerber. Nach Metallberufen fragten 668 vorwiegend männliche Schulabgänger, das waren genau so viele wie im Jahr zuvor. Für Ausbildungen als Waren- und Dienstleistungskaufleute haben sich 800 Jugendliche beworben, das waren über 30 mehr als im Jahr 2000/2001. In dieser Höhe ist die Bewerberzahl für Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe zum Vorjahr zurückgegangen, liegt aber immer noch mit 751 an vorderster Stelle der Berufswünsche.
Letztendlich sind im Arbeitsamt Ende September noch 106 Mädchen und Jungen ohne Ausbildungsstelle gemeldet. Im Landkreis Nordhausen sind es noch 45 Bewerber ohne Lehrstelle, im Kyffhäuserkreis müssen noch 20 Mädchen und 28 Jungen in Ausbildung gebracht werden, im Landkreis Eichsfeld betrifft es nur noch 13 junge Leute. Für diese Jugendlichen laufen die Vermittlungsbemühungen ungemindert weiter.
Autor: nnzDie Situation für die Ausbildungswilligen war wie in den letzten Jahren auch diesmal sehr angespannt. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um so vielen jungen Menschen wie möglich in der Region eine Chance zur Ausbildung zu geben. In den letzten zwölf Monaten haben die Berufsberater 4.715 Jugendliche in ihrer Ausbildungsplatzsuche unterstützt und beraten. Insgesamt wurden 212 Bewerber um einen betrieblichen Ausbildungsplatz weniger betreut als im Berufsberatungsjahr 2000/2001. Für die Vermittlung der Schulabgänger konnten 2.414 Stellenangebote akquiriert werden, 393 wenige als im Jahr zuvor.
Bis zum Abschluss des Berufsberatungsjahres haben 2.862 Jugendliche eine Ausbildung begonnen. Für 299 davon wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer sowie den Schulämtern außerbetriebliche Lehrstellen aus Mitteln des Bundes und des Landes Thüringen eingerichtet. Nach den Möglichkeiten des III. Buches Sozialgesetzbuch erhielten 507 benachteiligte oder behinderte Schulabgänger einen Ausbildungsplatz.
934 Mädchen und Jungen haben sich für weiterbildende Schulen, berufsvorbereitende Maßnahmen oder ein Studium entschieden. Letztendlich wird ein großer Teil dieser Absolventen nach dem weiteren Schulbesuch wieder als Bewerber in den nächsten Jahren auftreten, aber mit den höheren Schulabschlüssen werden bessere Chancen bei der zukünftigen Lehrstellensuche erwartet.
Auch im abgelaufenen Berufsberatungsjahr haben sich die Ausbildungswünsche im Trend nicht von denen der vorangegangenen Jahre unterschieden. Bau- und Baunebenberufe einschließlich Tischler standen wieder hoch im Kurs, hier gab es 653 Bewerber. Nach Metallberufen fragten 668 vorwiegend männliche Schulabgänger, das waren genau so viele wie im Jahr zuvor. Für Ausbildungen als Waren- und Dienstleistungskaufleute haben sich 800 Jugendliche beworben, das waren über 30 mehr als im Jahr 2000/2001. In dieser Höhe ist die Bewerberzahl für Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe zum Vorjahr zurückgegangen, liegt aber immer noch mit 751 an vorderster Stelle der Berufswünsche.
Letztendlich sind im Arbeitsamt Ende September noch 106 Mädchen und Jungen ohne Ausbildungsstelle gemeldet. Im Landkreis Nordhausen sind es noch 45 Bewerber ohne Lehrstelle, im Kyffhäuserkreis müssen noch 20 Mädchen und 28 Jungen in Ausbildung gebracht werden, im Landkreis Eichsfeld betrifft es nur noch 13 junge Leute. Für diese Jugendlichen laufen die Vermittlungsbemühungen ungemindert weiter.
