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Umwege und Unbequemlichkeiten

Montag, 07. Oktober 2002, 07:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Nordhausen und Ellrich sind angelaufen. Einige Unbequemlichkeiten hat die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ dennoch entdeckt.


Nach Erkenntnissen der Initiative sind erste sichtbare Aktivitäten der Sanierungsarbeiten angelaufen. Demnach wurden erste Schwellen und Schienen demontiert und zu Sammelplätzen transportiert. Außerdem wurden zwei "Rammmaschinen" gesichtet, die Träger in das Erdreich treiben sollen. Auch am vergangenen Freitag - einem sogenannten "Brückentag" - wurden die Bauarbeiten von der in Nordthüringen ansässigen Baufirma, fortgesetzt.

Der Schienenersatzverkehr verläuft weitgehend pünktlich, jedoch kommen erneut Fern-Reisebusse zum Einsatz, die für die Mitnahme von Kinderwagen, Koffern oder auch Fahrrädern eher ungeeignet sind. Der Bahnhof Nordhausen-Salza kann nicht direkt angefahren werden, weil in der Ortsdurchfahrt Straßenbauarbeiten stattfinden. In Niedersachswerfen ist in Richtung Ellrich eine zweimalige "Stadtrundfahrt" nötig, weil eine der beiden Zufahrten zum Bahnhof eine Einbahnstrasse ist. Diese Zufahrt war bei bisherigen SEV mit Sondergenehmigungen auch in Gegenrichtung befahrbar.
Die kurze Wendezeit der Züge in Ellrich (3-4 Minuten!) führt zu weiteren unangenehmen Verschiebungen im Fahrplan.
Autor: nnz

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