Brandstiftung in Branderode
Sonntag, 06. Oktober 2002, 12:41 Uhr
Branderode (nnz). Es war das schlimmste Feuer, das der kleine Ort im Westen des Landkreises Nordhausen bisher erlebte. Bereits den dritten Tag sind Feuerwehrleute vor Ort. Die nnz mit den Hintergründen, den Fakten und ersten Erkenntnissen zur Brandursache.
Kurz vor 18 Uhr war es am Freitag, da begann auf dem Gelände der APEX das Inferno. Ausgebrochen war das Feuer in einer Garage, die in den großen Stallungen untergebracht war. Ein Mann arbeitete da am Freitagabend an seinem Auto. Bei diesen Arbeiten muß es zum Brandausbruch gekommen sein, beschreibt Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt die Situation. Nach nnz-Informationen gehen sowohl die Kriminalpolizei als auch die Experten des Landeskriminalamtes nun von fahrlässiger Brandstiftung aus.
Drei große Stallgebäude sind den Flammen bislang zum Opfer gefallen. Ebenfalls verbrannt sind das darin gelagerte Stroh sowie landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Der Schaden wird zur Zeit auf rund eine Million Euro beziffert. Glücklicherweise wurden Menschen nicht verletzt.
Mit einem Großaufgebot wollten die Feuerwehren der Gemeinde Hohenstein den Flammen Herr werden, unterstützt wurden sie von vier Freiwilligen Feuerwehren aus dem benachbarten Landkreis Osterode sowie von der Berufsfeuerwehr aus Nordhausen. Als äußerst schwierig gestaltete sich jedoch das Löschen. Immer wieder mussten vor allem gestern Gebäudeteile abgerissen werden, um letztlich an die Brandnester heranzukommen. Auch Strohballen mussten immer wieder rausgezogen werden. Heute wurde ein 12 Meter hoher Giebel eines zweistöckigen Gebäudes abgetragen werden. Wann für die Feuerwehren Entwarnung gegeben werden kann, das war am Mittag nicht klar.
Für Erich Etzrodt war an diesem Wochenende nicht nur Branderode ein Einsatzort. Am frühen Samstagmorgen gab es dann schon die nächste Alarmierung. In Heringen brannte ein Wohnhaus in der Straße der Einheit. Dabei wurde ein Mann verletzt. Hier ist die Brandursache allerdings noch nicht geklärt, die Kriminalpolizei ermittelt.
Autor: nnzKurz vor 18 Uhr war es am Freitag, da begann auf dem Gelände der APEX das Inferno. Ausgebrochen war das Feuer in einer Garage, die in den großen Stallungen untergebracht war. Ein Mann arbeitete da am Freitagabend an seinem Auto. Bei diesen Arbeiten muß es zum Brandausbruch gekommen sein, beschreibt Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt die Situation. Nach nnz-Informationen gehen sowohl die Kriminalpolizei als auch die Experten des Landeskriminalamtes nun von fahrlässiger Brandstiftung aus.
Drei große Stallgebäude sind den Flammen bislang zum Opfer gefallen. Ebenfalls verbrannt sind das darin gelagerte Stroh sowie landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Der Schaden wird zur Zeit auf rund eine Million Euro beziffert. Glücklicherweise wurden Menschen nicht verletzt.
Mit einem Großaufgebot wollten die Feuerwehren der Gemeinde Hohenstein den Flammen Herr werden, unterstützt wurden sie von vier Freiwilligen Feuerwehren aus dem benachbarten Landkreis Osterode sowie von der Berufsfeuerwehr aus Nordhausen. Als äußerst schwierig gestaltete sich jedoch das Löschen. Immer wieder mussten vor allem gestern Gebäudeteile abgerissen werden, um letztlich an die Brandnester heranzukommen. Auch Strohballen mussten immer wieder rausgezogen werden. Heute wurde ein 12 Meter hoher Giebel eines zweistöckigen Gebäudes abgetragen werden. Wann für die Feuerwehren Entwarnung gegeben werden kann, das war am Mittag nicht klar.
Für Erich Etzrodt war an diesem Wochenende nicht nur Branderode ein Einsatzort. Am frühen Samstagmorgen gab es dann schon die nächste Alarmierung. In Heringen brannte ein Wohnhaus in der Straße der Einheit. Dabei wurde ein Mann verletzt. Hier ist die Brandursache allerdings noch nicht geklärt, die Kriminalpolizei ermittelt.
