Flut vereinte Menschen
Freitag, 04. Oktober 2002, 07:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Ehrenamtlich tätige Menschen Nordhausen wurden am Abend im Theater gewürdigt. nnz war unter den Gästen.
Die Festansprache von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) stand im Zeichen der Solidarität der Menschen angesichts der Flutkatastrophe in Teilen Ost- und Süddeutschlands. Zahlreiche Menschen waren am Abend der Einladung gefolgt und ins Stadttheater Nordhausen gekommen, um den 12. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands feierlich zu begehen. In Abwesenheit von OB Barbara Rinke (SPD) und Landrat Joachim Claus (CDU) hielt Bürgermeister Klaus Wahlbuhl die Festansprache. In dieser umriss er die große, spontane Hilfsbereitschaft, die die Flutkatastrophe in weiten Teilen Sachsens, Sachsen Anhalts, aber auch in Süddeutschland im August auslöste.
Angesichts dieser überwältigenden Solidarität zwischen Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik zeigte sich nach den Ausführungen Wahlbuhls, dass es gerade im Zeichen der Not und der Hilfsbedürftigkeit keine wie auch immer gearteten Vorbehalte und Gegensätze gibt, sondern die Zusammengehörigkeit der Menschen untereinander dominiert. Der Bürgermeister erwähnte dabei beispielhaft den Einsatz und die Hilfe aus Kreisen Nordhäuser Vereine, Einrichtungen und ganz einfacher Menschen in dem vom Hochwasser schwer in Mitleidenschaft gezogenen Menschen, Häusern und der Infrastruktur in Jeßnitz.
Klaus Wahlbuhl leitete damit zumindest mittelbar über zu der danach vorgenommenen Ehrung verdienter Bürger Nordhausens, die er zusammen mit der Kultur-Amtsleiterin der Stadt, Dr. Cornelia Klose, vornahm. Die Geehrten kamen aus vielen Bereichen des Lebens, aus Vereinen und Gemeinschaften und hatten sich in der zurückliegenden Zeit durch ihr jeweiliges persönliches aber auch ehrenamtliches Engagement verdient gemacht. nnz wird diesem Teil der Festveranstaltung noch einen eigenen Beitrag widmen.
Die Veranstaltung wurde überaus würdig, aber auch - in ihrem zweiten Teil - unterhaltsam vom Loh-Orchester und fand mit der Nationalhymne ihren offiziellen Abschluss. Viele Besucher folgten danach noch der Einladung von Bürgermeister Wahlbuhl zum kalten Büfett, dessen Reichhaltigkeit hier ausdrücklich erwähnt sein soll.
Autor: nnz
Die Festansprache von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) stand im Zeichen der Solidarität der Menschen angesichts der Flutkatastrophe in Teilen Ost- und Süddeutschlands. Zahlreiche Menschen waren am Abend der Einladung gefolgt und ins Stadttheater Nordhausen gekommen, um den 12. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands feierlich zu begehen. In Abwesenheit von OB Barbara Rinke (SPD) und Landrat Joachim Claus (CDU) hielt Bürgermeister Klaus Wahlbuhl die Festansprache. In dieser umriss er die große, spontane Hilfsbereitschaft, die die Flutkatastrophe in weiten Teilen Sachsens, Sachsen Anhalts, aber auch in Süddeutschland im August auslöste. Angesichts dieser überwältigenden Solidarität zwischen Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik zeigte sich nach den Ausführungen Wahlbuhls, dass es gerade im Zeichen der Not und der Hilfsbedürftigkeit keine wie auch immer gearteten Vorbehalte und Gegensätze gibt, sondern die Zusammengehörigkeit der Menschen untereinander dominiert. Der Bürgermeister erwähnte dabei beispielhaft den Einsatz und die Hilfe aus Kreisen Nordhäuser Vereine, Einrichtungen und ganz einfacher Menschen in dem vom Hochwasser schwer in Mitleidenschaft gezogenen Menschen, Häusern und der Infrastruktur in Jeßnitz.
Klaus Wahlbuhl leitete damit zumindest mittelbar über zu der danach vorgenommenen Ehrung verdienter Bürger Nordhausens, die er zusammen mit der Kultur-Amtsleiterin der Stadt, Dr. Cornelia Klose, vornahm. Die Geehrten kamen aus vielen Bereichen des Lebens, aus Vereinen und Gemeinschaften und hatten sich in der zurückliegenden Zeit durch ihr jeweiliges persönliches aber auch ehrenamtliches Engagement verdient gemacht. nnz wird diesem Teil der Festveranstaltung noch einen eigenen Beitrag widmen.
Die Veranstaltung wurde überaus würdig, aber auch - in ihrem zweiten Teil - unterhaltsam vom Loh-Orchester und fand mit der Nationalhymne ihren offiziellen Abschluss. Viele Besucher folgten danach noch der Einladung von Bürgermeister Wahlbuhl zum kalten Büfett, dessen Reichhaltigkeit hier ausdrücklich erwähnt sein soll.
