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Verdacht der Volksverhetzung

Freitag, 14. August 2009, 16:13 Uhr
Die Polizei im Landkreis Eichsfeld musste heute eine Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufnehmen. In der Fußgängerzone hatten mehrere Funktionäre der NPD Handzettel mit Wahlwerbung verteilt.


In ihrer Begleitung befand sich ein 38-jähriger österreichischer Staatsbürger, der sein Gesicht schwarz bemalt hatte und eine schwarze Perücke mit Locken trug. Außerdem hielt er eine Staude Bananen in der Hand und hatte sich ein Wahlplakat der NPD umgehängt mit der Aufschrift: „Heimreise statt Einreise“.

Zur Feststellung seiner Identität wurde er zur Polizeidienststelle gebracht. Dort wurde ihm auch ein Platzverweis für die Stadt Heiligenstadt erteilt. Die Ermittlungen gegen den in Baden-Württemberg wohnenden Mann wird die Kripo führen. Bisher hat er sich geweigert, sich zum Tatvorwurf der Volksverhetzung zu äußern.
Autor: nnz/kn

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