Stärker als Stacheldraht
Donnerstag, 13. August 2009, 07:00 Uhr
Die Freiheit und die Demokratie waren stärker als Mauer und Stacheldraht. Das sagte Minister Dr. Klaus Zeh (CDU) im Hinblick auf den 13. August und schreibt dazu in nnz und kn...
Der 13. August 1961 ist ein schwarzer Tag in der deutschen Geschichte. Mit Mauer und Stacheldraht versuchte das SED-Regime, die Teilung unseres Vaterlandes festzuschreiben. Mit Stacheldraht und Minenfeldern sollte die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie erstickt werden. Mitten durch Deutschland und Europa verlief die unsinnigste Grenze der Welt. Familien wurden getrennt und einmalige Landschaften wie zum Beispiel der Harz wurden von einem Todesstreifen durchzogen.
Mehr als 1000 Menschen verloren vom Kriegsende bis 1989 an der innerdeutschen Grenze ihr Leben. Fluchtversuche und geplante Grenzdurchbrüche wurden mit harten Gefängnisstrafen geahndet.
Doch der Wille nach Freiheit und Demokratie waren stärker als Mauer und Stacheldraht. Im Herbst 1989 brachte die friedliche Revolution die Mauer zum Einsturz. Die Völker im Osten Europas zerrissen den Eisernen Vorhang und brachten die kommunistischen Herrschaftssysteme zu Fall. Mit dem Einsturz der Mauer stand auch die deutsche Einheit auf der Tagesordnung, die mutig und entschlossen in Angriff genommen und in die Tat umgesetzt wurde.
Der deutschen Einheit folgte die Einheit Europas, die den Völkern unseres Kontinents viele neue Perspektiven eröffnet. Vor mehr als hundert Jahren stand Europa vor einem der größten Kriege aller Zeiten mit Millionen von Toten. Heute sind die Grenzen gefallen und die Menschen können sich grenzenlos frei bewegen. Ein Traum ist Wirklichkeit gewroden, der am 13. August 1961 noch unvorstellbar war.
Dr. Klaus Zeh
Autor: nnz/knDer 13. August 1961 ist ein schwarzer Tag in der deutschen Geschichte. Mit Mauer und Stacheldraht versuchte das SED-Regime, die Teilung unseres Vaterlandes festzuschreiben. Mit Stacheldraht und Minenfeldern sollte die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie erstickt werden. Mitten durch Deutschland und Europa verlief die unsinnigste Grenze der Welt. Familien wurden getrennt und einmalige Landschaften wie zum Beispiel der Harz wurden von einem Todesstreifen durchzogen.
Mehr als 1000 Menschen verloren vom Kriegsende bis 1989 an der innerdeutschen Grenze ihr Leben. Fluchtversuche und geplante Grenzdurchbrüche wurden mit harten Gefängnisstrafen geahndet.
Doch der Wille nach Freiheit und Demokratie waren stärker als Mauer und Stacheldraht. Im Herbst 1989 brachte die friedliche Revolution die Mauer zum Einsturz. Die Völker im Osten Europas zerrissen den Eisernen Vorhang und brachten die kommunistischen Herrschaftssysteme zu Fall. Mit dem Einsturz der Mauer stand auch die deutsche Einheit auf der Tagesordnung, die mutig und entschlossen in Angriff genommen und in die Tat umgesetzt wurde.
Der deutschen Einheit folgte die Einheit Europas, die den Völkern unseres Kontinents viele neue Perspektiven eröffnet. Vor mehr als hundert Jahren stand Europa vor einem der größten Kriege aller Zeiten mit Millionen von Toten. Heute sind die Grenzen gefallen und die Menschen können sich grenzenlos frei bewegen. Ein Traum ist Wirklichkeit gewroden, der am 13. August 1961 noch unvorstellbar war.
Dr. Klaus Zeh
