Bausparkassen erweitern Programme
Sonntag, 29. September 2002, 09:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Beratungsfirma Kienbaum legte am Montag in Gummersbach eine Studie vor, die deutschen Bausparkassen betreffend. Und die wollen reagieren. Um was es genau geht, lesen Sie nach einem Klick auf Mehr.
Mehr wollen die deutschen Bausparkassen zukünftig für die Bürger tun, als nur die Häuslebauer betreuen. In der Umsetzung des Studienergebnisses der renommierten Beraterfirma Kienbaum, die sich mit den Ursachen der zurückgehenden Umsätze der Branche befasst. Die überwiegende Mehrheit der Sparkassen will bald neben Bausparplänen und Immobilienfinanzierung auch Fonds, Versicherungen und Kapitalanlagen zur privaten Altersvorsorge anbieten.
Nur noch knapp 20 Prozent der Anbieter sehen sich demzufolge künftig als reine Bausparkasse, 81 Prozent planen eine Erweiterung ihrer Produktpalette, manche beabsichtigen gar den Einstieg in die Allfinanz-Dienstleistung. Mehr als die Hälfte der insgesamt elf befragten Unternehmen will zugleich die Vertriebskanäle ausbauen, jede zweite Bausparkasse will den Verkauf ihrer Produkte via Internet vorantreiben. Der Studie zufolge reagieren die Bausparkassen damit vor allem auf die mageren Jahre, die ihnen zunächst der Aktien-Boom, inzwischen aber auch die Konjunkturkrise beschert hat.
Autor: nnzMehr wollen die deutschen Bausparkassen zukünftig für die Bürger tun, als nur die Häuslebauer betreuen. In der Umsetzung des Studienergebnisses der renommierten Beraterfirma Kienbaum, die sich mit den Ursachen der zurückgehenden Umsätze der Branche befasst. Die überwiegende Mehrheit der Sparkassen will bald neben Bausparplänen und Immobilienfinanzierung auch Fonds, Versicherungen und Kapitalanlagen zur privaten Altersvorsorge anbieten.
Nur noch knapp 20 Prozent der Anbieter sehen sich demzufolge künftig als reine Bausparkasse, 81 Prozent planen eine Erweiterung ihrer Produktpalette, manche beabsichtigen gar den Einstieg in die Allfinanz-Dienstleistung. Mehr als die Hälfte der insgesamt elf befragten Unternehmen will zugleich die Vertriebskanäle ausbauen, jede zweite Bausparkasse will den Verkauf ihrer Produkte via Internet vorantreiben. Der Studie zufolge reagieren die Bausparkassen damit vor allem auf die mageren Jahre, die ihnen zunächst der Aktien-Boom, inzwischen aber auch die Konjunkturkrise beschert hat.
