Beim Sport Kreislauf nicht überlasten
Samstag, 01. August 2009, 10:54 Uhr
Viele Sportler wollen trotz sommerlicher Temperaturen nicht auf ihre tägliche Joggingrunde oder Radtour verzichten. Gerade im Hochsommer ist der Körper aber nicht so leistungsfähig. Darauf sollte auch bei den sportlichen Aktivitäten geachtet werden, raten die Thüringer Apotheker...
"Das schwül-heiße Wetter dieser Tage mit immer wieder auftretenden Wärmegewittern ist für unseren Kreislauf eigentlich Belastung genug", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin im Landkreis Nordhausen. Der Körper ist mit der Wärmeregulation beschäftigt, beim Sport kommt es dann selbst bei Trainierten schnell zu Schweißausbrüchen, einem hochroten Kopf und pochenden Schläfen, so Garke.
Gerade für Untrainierte kann der sommerliche Sport fatale Folgen haben. Durch die starke Kreislaufbelastung kann es zu Schwindel, Ohnmacht oder sogar Hitzeschlag kommen.
Gänzlich auf das Training verzichten muss aber niemand. "Es kommt auf das Wann und das Wie an, um dem Kreislauf nicht zu viel zuzumuten", sagt Garke. "Vor allem die Mittagshitze ist für die sportliche Aktivität nicht geeignet. Im Sommer bieten sich eher die frühen Morgenstunden oder der Abend an." Allerdings sei es ratsam, den Kreislauf nicht kurz vor dem Schlafengehen noch mal hochzufahren, da sonst der Schlaf beeinträchtigt werden könne.
Beim Sport geht dem Körper nicht nur Flüssigkeit verloren, auch viele Mineralstoffe werden über die Haut ausgeschieden. "An heißen Tagen ist der Flüssigkeits- und Salzverlust besonders groß. Daher heißt es Trinken, Trinken, Trinken", empfiehlt Garke. Wasser sei zwar ein guter Durstlöscher. Der Mineralstoffhaushalt werde aber eher durch Säfte oder kalte Kräutertees ausgeglichen. Auch spezielle Elektrolytlösungen seien dafür geeignet.
Wichtig ist nach Ansicht von Garke auch die richtige Kleidung. Die sollte nicht zu eng sein, sonst kann sich die Hitze stauen. Gut geeignet sind Hosen und T-Shirts aus atmungsaktiven Materialien. Garke rät außerdem, auch beim Sport den Sonnenschutz nicht zu vergessen. Insbesondere der Kopf sollte nie der prallen Sonne ausgesetzt sein. Selbst an heißen Tagen darf daher eine Kopfbedeckung nicht fehlen.
Generell gelte, sich sportlich nicht zu übernehmen und es eher langsam angehen zu lassen. "Wer merkt, dass er nicht so fit ist, läuft eben eine Runde weniger", so Garke. Wem beim Sport schwindelig wird oder wer Kopfschmerzen bekommt, sollte das Training allerdings ganz abbrechen, sich ausruhen und viel trinken.
Autor: nnz/kn"Das schwül-heiße Wetter dieser Tage mit immer wieder auftretenden Wärmegewittern ist für unseren Kreislauf eigentlich Belastung genug", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin im Landkreis Nordhausen. Der Körper ist mit der Wärmeregulation beschäftigt, beim Sport kommt es dann selbst bei Trainierten schnell zu Schweißausbrüchen, einem hochroten Kopf und pochenden Schläfen, so Garke.
Gerade für Untrainierte kann der sommerliche Sport fatale Folgen haben. Durch die starke Kreislaufbelastung kann es zu Schwindel, Ohnmacht oder sogar Hitzeschlag kommen.
Gänzlich auf das Training verzichten muss aber niemand. "Es kommt auf das Wann und das Wie an, um dem Kreislauf nicht zu viel zuzumuten", sagt Garke. "Vor allem die Mittagshitze ist für die sportliche Aktivität nicht geeignet. Im Sommer bieten sich eher die frühen Morgenstunden oder der Abend an." Allerdings sei es ratsam, den Kreislauf nicht kurz vor dem Schlafengehen noch mal hochzufahren, da sonst der Schlaf beeinträchtigt werden könne.
Beim Sport geht dem Körper nicht nur Flüssigkeit verloren, auch viele Mineralstoffe werden über die Haut ausgeschieden. "An heißen Tagen ist der Flüssigkeits- und Salzverlust besonders groß. Daher heißt es Trinken, Trinken, Trinken", empfiehlt Garke. Wasser sei zwar ein guter Durstlöscher. Der Mineralstoffhaushalt werde aber eher durch Säfte oder kalte Kräutertees ausgeglichen. Auch spezielle Elektrolytlösungen seien dafür geeignet.
Wichtig ist nach Ansicht von Garke auch die richtige Kleidung. Die sollte nicht zu eng sein, sonst kann sich die Hitze stauen. Gut geeignet sind Hosen und T-Shirts aus atmungsaktiven Materialien. Garke rät außerdem, auch beim Sport den Sonnenschutz nicht zu vergessen. Insbesondere der Kopf sollte nie der prallen Sonne ausgesetzt sein. Selbst an heißen Tagen darf daher eine Kopfbedeckung nicht fehlen.
Generell gelte, sich sportlich nicht zu übernehmen und es eher langsam angehen zu lassen. "Wer merkt, dass er nicht so fit ist, läuft eben eine Runde weniger", so Garke. Wem beim Sport schwindelig wird oder wer Kopfschmerzen bekommt, sollte das Training allerdings ganz abbrechen, sich ausruhen und viel trinken.
