"Badehaus" muß dem Wettbewerb durch Preis, Leistung und Angebot standhalten
Donnerstag, 14. Dezember 2000, 15:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Hätte der Nordhäuser Stadtrat gestern nicht die Kreditaufnahme zur weiteren Finanzierung der Sanierung und des Umbaus des Hallenbades genehmigt, dann hätte Stadtwerke-Chef Mathias Hartung heute einen Baustopp verfügen müssen. Mit dem gestrigen Beschluß steht der Eröffnung des "Badehauses" in der Grimmelallee nichts mehr im Wege. Auch das bauausführende Unternehmen habe während einer heutigen Beratung vor Ort zugesagt, den Termin einhalten zu können.
Abgelehnt hatten die Stadträte jedoch die Änderung des Gesellschaftszweckes der Stadtwerke Nordhausen-Versorgungs GmbH. In diesen "Mantel" sollte die eine neue Gesellschaft - die Badehaus GmbH - schlüpfen. Die Badehaus GmbH soll künftig für den Betrieb des "Badehauses" verantwortlich sein. Obwohl Mathias Hartung während der Stadtratssitzung eindringlich und emotional für das neue Modell der Betreibung plädierte, wollten die Mitglieder des Stadtrates Zeit zum Nachdenken. Hartung wird bis zum Januar die vier Fraktionen des Stadtrates mit weiteren Informationen, Argumenten und Hintergünden "versorgen". Doch die Zeit drängt, eine Sondersitzung des Stadtrates im Januar ist unabdinglich.
Mit dem Modell soll das anspruchsvollen Ziel einer kostendeckenden Betreibung des Hallenbades möglich sein. Das schaffe auch für die künftigen Mitarbeiter des Badehauses Sicherheit in Bezug auf die Arbeitsplätze. Die Existenz des "Badehauses" wird in erster Linie vom Markt der Bäderlandschaft in Nordthüringen aber auch in Niedersachsen bestimmt. Und da ist das "Badehaus" von einer zahlenmäßig starken Konkurrenz umzingelt: Die "Kyffhäuser-Therme" in Bad Frankenhausen, die "Thüringen-Therme" in Mühlhausen weitere Spaß- und Erlebnisbäder in Stolberg, Benneckenstein, Heiligenstadt, Teistungen und Worbis, nicht zuletzt die bisherigen "Top-Adressen" im benachbarten Landkreis Osterode am Harz. Aufgabe der Betreiber muß es also sein, Angebot, Preis und Leistung wettbewerbsfähig zu machen. Zu hohe Eintrittspreise zum Beispiel würden den Spaß und die Lust auf's "Badehaus" vielen Nordhäusern und ihren Gästen gründlich verderben.
In punkto Angebot kann sich die Konzeption des "Badehauses" bereits jetzt schon sehen lassen. Ein Bauleiter sprach es heute aus: "So eine tolle Sauna habe ich noch nicht gesehen!" Der Mann muß es wissen, haben er und seine Kollegen doch schon etliche Spaß- und Erlebnisbäder in den zurückliegenden Jahren gebaut, auch in Nordthüringen.
Autor: psgAbgelehnt hatten die Stadträte jedoch die Änderung des Gesellschaftszweckes der Stadtwerke Nordhausen-Versorgungs GmbH. In diesen "Mantel" sollte die eine neue Gesellschaft - die Badehaus GmbH - schlüpfen. Die Badehaus GmbH soll künftig für den Betrieb des "Badehauses" verantwortlich sein. Obwohl Mathias Hartung während der Stadtratssitzung eindringlich und emotional für das neue Modell der Betreibung plädierte, wollten die Mitglieder des Stadtrates Zeit zum Nachdenken. Hartung wird bis zum Januar die vier Fraktionen des Stadtrates mit weiteren Informationen, Argumenten und Hintergünden "versorgen". Doch die Zeit drängt, eine Sondersitzung des Stadtrates im Januar ist unabdinglich.
Mit dem Modell soll das anspruchsvollen Ziel einer kostendeckenden Betreibung des Hallenbades möglich sein. Das schaffe auch für die künftigen Mitarbeiter des Badehauses Sicherheit in Bezug auf die Arbeitsplätze. Die Existenz des "Badehauses" wird in erster Linie vom Markt der Bäderlandschaft in Nordthüringen aber auch in Niedersachsen bestimmt. Und da ist das "Badehaus" von einer zahlenmäßig starken Konkurrenz umzingelt: Die "Kyffhäuser-Therme" in Bad Frankenhausen, die "Thüringen-Therme" in Mühlhausen weitere Spaß- und Erlebnisbäder in Stolberg, Benneckenstein, Heiligenstadt, Teistungen und Worbis, nicht zuletzt die bisherigen "Top-Adressen" im benachbarten Landkreis Osterode am Harz. Aufgabe der Betreiber muß es also sein, Angebot, Preis und Leistung wettbewerbsfähig zu machen. Zu hohe Eintrittspreise zum Beispiel würden den Spaß und die Lust auf's "Badehaus" vielen Nordhäusern und ihren Gästen gründlich verderben.
In punkto Angebot kann sich die Konzeption des "Badehauses" bereits jetzt schon sehen lassen. Ein Bauleiter sprach es heute aus: "So eine tolle Sauna habe ich noch nicht gesehen!" Der Mann muß es wissen, haben er und seine Kollegen doch schon etliche Spaß- und Erlebnisbäder in den zurückliegenden Jahren gebaut, auch in Nordthüringen.
