Glückwünsche und ein Orden
Samstag, 28. September 2002, 10:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn zehn Jahre Arbeit hinter einem Verein liegen, dann ist das schon ein Grund für eine Party. Die Kreisverkehrswacht hatte Geburtstag und nnz war unter den Gratulanten.
Die Geburtstagsparty fand am gestrigen Abend im Casino der Polizeidirektion Nordhausen statt. Ein Ort, den das Geburtstagskind nicht zufällig gewählt hatte. Doch dazu mehr.
Zehn Jahre Kreisverkehrswacht in Nordhausen - das ist eine Dekade, die vor allem in der Prophylaxe bestand. Verkehrsunfälle kann man nicht immer verhindern, die Verkehrsteilnehmer jedoch zu erziehen, ihnen durch Hinweise, Training und vielfältige Veranstaltungen Sicherheit im fahrerischen Verhalten zu vermitteln, das alles ist machbar. Das sind aber auch die Ziele der Vereinsarbeit. Olaf Salomon, seit sieben Jahren Vorsitzender in Nordhausen, war zu Recht stolz als er verkündete, dass gerade in den zurückliegenden Jahren die Unfallzahlen in Nordthüringen eine rückläufigen Trend aufweisen. Darin spiegelt sich - wenn auch nicht messbar - der Erfolg unserer Arbeit wider, meinte er zur nnz.
Die Kreisverkehrswacht macht im Landkreis Nordhausen vor allem mit Aktionen auf sich und ihre Ziele aufmerksam. Im Vorschulbereich vermittelt die Pädagogische Puppenbühne den Jüngsten die ersten Erfahrungen für das richtige Verhalten im Straßenverkehr, im Grundschulbereich ist das Verkehrsmobil im Einsatz, gibt es die Fahrradausbildung in den dritten Klassen. In den zurückliegenden Jahren ist immer eine anderen Zielgruppe in den Blick der Verkehrserzieher gerückt: Junge Fahrer.
Erst in dieser Woche bewiesen Verkehrswacht und viele Partner, dass sie mit einer perfekt organisierten und auf die Zielgruppe der 18- bis 25jähriger Kraftfahrer zugeschnittenen Veranstaltung mehr als 600 junge erreichen kann. Die Bilanz der Zahlen kann sich sehen lassen, sie allein ist aber nicht der Maßstab für die Arbeit der Kreisverkehrswacht. Der Erfolg ist nur bedingt messbar, die Arbeit der Ehrenämtler jedoch unverzichtbar.
Der Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Thüringen, Günter Partschefeld, würdigte die Arbeit der Nordhäuser, vor allem aber die pädagogischen Konzepte, die hier erdacht und umgesetzt würden. Eine Überraschung hatte Partschefeld dann aber auch noch mitgebracht. In einer Schatulle verborgen war das Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Silber.
Das heftete er Olaf Salomon an die Brust. Von Beginn an arbeitet Olaf Salomon in der Verkehrswacht mit, vor sieben Jahren wurde er zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Olaf Salomon hat die Kreisverkehrswacht in den zurückliegenden Jahren zu einem wichtigen und anerkannten Faktor der Verkehrserziehung geformt. Er duldet in seinem Team keine Ja-Sager und kann sich auf seine Mitarbeiter stets verlassen.
Das Besondere an dieser Auszeichnung: Salomon war ahnungslos. Ihm standen fast Tränen in den Augen. Diese Auszeichnung ehrt mich natürlich, doch der Erfolg unserer Arbeit wäre ohne die vielen Helfer innerhalb und außerhalb des Vereins überhaupt nicht denkbar. So sehe ich den Orden auch als eine kollektive Ehrung und Ansporn, um auf dem jetzt eingeschlagenen Weg weiterzumachen, meinte er gegenüber nnz.
Autor: nnz
Die Geburtstagsparty fand am gestrigen Abend im Casino der Polizeidirektion Nordhausen statt. Ein Ort, den das Geburtstagskind nicht zufällig gewählt hatte. Doch dazu mehr.Zehn Jahre Kreisverkehrswacht in Nordhausen - das ist eine Dekade, die vor allem in der Prophylaxe bestand. Verkehrsunfälle kann man nicht immer verhindern, die Verkehrsteilnehmer jedoch zu erziehen, ihnen durch Hinweise, Training und vielfältige Veranstaltungen Sicherheit im fahrerischen Verhalten zu vermitteln, das alles ist machbar. Das sind aber auch die Ziele der Vereinsarbeit. Olaf Salomon, seit sieben Jahren Vorsitzender in Nordhausen, war zu Recht stolz als er verkündete, dass gerade in den zurückliegenden Jahren die Unfallzahlen in Nordthüringen eine rückläufigen Trend aufweisen. Darin spiegelt sich - wenn auch nicht messbar - der Erfolg unserer Arbeit wider, meinte er zur nnz.
Die Kreisverkehrswacht macht im Landkreis Nordhausen vor allem mit Aktionen auf sich und ihre Ziele aufmerksam. Im Vorschulbereich vermittelt die Pädagogische Puppenbühne den Jüngsten die ersten Erfahrungen für das richtige Verhalten im Straßenverkehr, im Grundschulbereich ist das Verkehrsmobil im Einsatz, gibt es die Fahrradausbildung in den dritten Klassen. In den zurückliegenden Jahren ist immer eine anderen Zielgruppe in den Blick der Verkehrserzieher gerückt: Junge Fahrer.Erst in dieser Woche bewiesen Verkehrswacht und viele Partner, dass sie mit einer perfekt organisierten und auf die Zielgruppe der 18- bis 25jähriger Kraftfahrer zugeschnittenen Veranstaltung mehr als 600 junge erreichen kann. Die Bilanz der Zahlen kann sich sehen lassen, sie allein ist aber nicht der Maßstab für die Arbeit der Kreisverkehrswacht. Der Erfolg ist nur bedingt messbar, die Arbeit der Ehrenämtler jedoch unverzichtbar.
Der Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Thüringen, Günter Partschefeld, würdigte die Arbeit der Nordhäuser, vor allem aber die pädagogischen Konzepte, die hier erdacht und umgesetzt würden. Eine Überraschung hatte Partschefeld dann aber auch noch mitgebracht. In einer Schatulle verborgen war das Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Silber.
Das heftete er Olaf Salomon an die Brust. Von Beginn an arbeitet Olaf Salomon in der Verkehrswacht mit, vor sieben Jahren wurde er zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Olaf Salomon hat die Kreisverkehrswacht in den zurückliegenden Jahren zu einem wichtigen und anerkannten Faktor der Verkehrserziehung geformt. Er duldet in seinem Team keine Ja-Sager und kann sich auf seine Mitarbeiter stets verlassen. Das Besondere an dieser Auszeichnung: Salomon war ahnungslos. Ihm standen fast Tränen in den Augen. Diese Auszeichnung ehrt mich natürlich, doch der Erfolg unserer Arbeit wäre ohne die vielen Helfer innerhalb und außerhalb des Vereins überhaupt nicht denkbar. So sehe ich den Orden auch als eine kollektive Ehrung und Ansporn, um auf dem jetzt eingeschlagenen Weg weiterzumachen, meinte er gegenüber nnz.
