nnz-Forum: Potenziale besser nutzen
Donnerstag, 23. Juli 2009, 14:39 Uhr
Unzufrieden mit der touristischen Vermarktung des Südharzes sind unter anderem auch die GRÜNEN. Lesen Sie einen Beitrag von Dirk Adams zu den bündnisgrünen Ideen.
Laut Statistischem Landesamt sind die Region Südharz und die Thüringer Rhön Verlierer im Tourismusgeschäft. Dazu erklärt der Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dirk Adams:
"Aktuelle Untersuchungen machen deutlich, dass die Menschen wieder mehr Urlaub im eigenem Land machen wollen. Hier setzt grüne Politik an. Wir wollen touristische Potentiale nutzen, denn Tourismus ist ein Zukunftsmarkt für Thüringen. Die Thüringer Landesregierung hält es dagegen nicht für nötig, den einzigartigen Naturraum zu schützen und den sanften
Tourismus zu fördern. Ein Beispiel hierfür ist die Karstlandschaft im Südharz. Im Jahr der Biosphärenreservate 2009 ist Thüringen nicht dem Nachbarland Sachsen Anhalt gefolgt, um einen länderübergreifenden Schutz für diese Landschaft zu
gewährleisten.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen durch sanften und nachhaltigen Tourismus die Regionen stärken. Eine zielorientierte Förderung regionaler touristischer Projekte ist dabei ein wesentlicher Schwerpunkt. Hierbei muss eine wirtschaftliche Tragfähigkeit über den Förderzeitraum hinaus besser gewährleistet sein.
Neben dem erfolgreichen Städtetourismus, ist der Naturtourismus im Freistaat noch wenig entwickelt. Besondere Potenziale sehen wir Grüne im Ausbau des Fahrradtourismus auf unseren Thüringer Fernradwegen.
Weiterhin bedarf der touristische Sektor einer Qualitätsoffensive und einer stärkeren Zielgruppenorientierung. Wir streben stärkere Investitionen in die "Software" an, dass heißt das Marketing zu verstärken und bessere vernetzte und
abgestimmte Angebote anzubieten. Der öffentliche Nahverkehr spielt dabei eine große Rolle. Als Beispiel soll hierfür die Schwarzwaldregion genannt werden. Wer dort Urlaub macht, bekommt eine Freikarte für den öffentlichen Nahverkehr
inklusive.
In Thüringen dagegen wird auf den Bau einer Rhöntrasse quer durch das Biosphärenreservat gesetzt. Die einzige regionale Bahnverbindung, die Feldbahn, wurde stillgelegt und die Gleise abgebaut. So sieht die traurige Wirklichkeit im Freistaat aus."
Laut Statistischem Landesamt sind die Region Südharz und die Thüringer Rhön Verlierer im Tourismusgeschäft. Dazu erklärt der Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dirk Adams:
"Aktuelle Untersuchungen machen deutlich, dass die Menschen wieder mehr Urlaub im eigenem Land machen wollen. Hier setzt grüne Politik an. Wir wollen touristische Potentiale nutzen, denn Tourismus ist ein Zukunftsmarkt für Thüringen. Die Thüringer Landesregierung hält es dagegen nicht für nötig, den einzigartigen Naturraum zu schützen und den sanften
Tourismus zu fördern. Ein Beispiel hierfür ist die Karstlandschaft im Südharz. Im Jahr der Biosphärenreservate 2009 ist Thüringen nicht dem Nachbarland Sachsen Anhalt gefolgt, um einen länderübergreifenden Schutz für diese Landschaft zu
gewährleisten.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen durch sanften und nachhaltigen Tourismus die Regionen stärken. Eine zielorientierte Förderung regionaler touristischer Projekte ist dabei ein wesentlicher Schwerpunkt. Hierbei muss eine wirtschaftliche Tragfähigkeit über den Förderzeitraum hinaus besser gewährleistet sein.
Neben dem erfolgreichen Städtetourismus, ist der Naturtourismus im Freistaat noch wenig entwickelt. Besondere Potenziale sehen wir Grüne im Ausbau des Fahrradtourismus auf unseren Thüringer Fernradwegen.
Weiterhin bedarf der touristische Sektor einer Qualitätsoffensive und einer stärkeren Zielgruppenorientierung. Wir streben stärkere Investitionen in die "Software" an, dass heißt das Marketing zu verstärken und bessere vernetzte und
abgestimmte Angebote anzubieten. Der öffentliche Nahverkehr spielt dabei eine große Rolle. Als Beispiel soll hierfür die Schwarzwaldregion genannt werden. Wer dort Urlaub macht, bekommt eine Freikarte für den öffentlichen Nahverkehr
inklusive.
In Thüringen dagegen wird auf den Bau einer Rhöntrasse quer durch das Biosphärenreservat gesetzt. Die einzige regionale Bahnverbindung, die Feldbahn, wurde stillgelegt und die Gleise abgebaut. So sieht die traurige Wirklichkeit im Freistaat aus."
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
