Analogen Käse gibt es schon...
Mittwoch, 22. Juli 2009, 15:34 Uhr
Haben Sie vielleicht schon mal analogen Käse gegessen? Gibt es demzufolge auch digitalen Käse? Fragen über Fragen, auf die selbst ein Thüringer Minister nicht immer eine Antwort zu haben scheint...
Wichtig ist, dass eine ordnungsgemäße Kennzeichnung erfolgt und diese auch kontrolliert und gegebenenfalls geahndet wird, so der Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar (CDU). Nur so kann der Verbraucher zweifelsfrei ein Imitat erkennen und bewusst annehmen oder ablehnen, so Dr. Sklenar weiter.
Beispiel Analog-Käse: Die Bezeichnung Analog-Käse ist in den letzten Wochen im Zusammenhang mit der Diskussion über die Kennzeichnungspflicht häufig zu hören. Was zwar wie Käse aussieht und vielleicht auch ähnlich schmeckt, ist kein Käse und darf eindeutig nicht so bezeichnet werden. Die EU hat verordnet, dass die Bezeichnung Käse ausschließlich Milcherzeugnissen vorbehalten ist, d.h. ein Ersatz von Milchbestandteilen durch pflanzliche schließt die Begriffsverwendung Käse aus.
Der Verbraucher steht vor der Frage, ob er statt der etwas teureren Milch- und Fleischprodukte lieber billigere Imitate kaufen und verzehren möchte? Ein weiteres Problem für den Verbraucher ist, dass er in der Gastronomie nur noch schwer echte Milch- und Fleischprodukte erkennt.
Daher ruft Minister Dr. Volker Sklenar die Verbraucher in Thüringen auf, die qualitativ hochwertigen regionalen Milch- und Fleischprodukte zu kaufen. Denn da weiß man, wo sie herkommen und wie sie schmecken. Außerdem unterstützt jeder, der echten Käse, hergestellt aus Thüringer Milch, kauft, auch ein Stück weit die hiesigen Milchbauern.
Hintergrund: Analog-Käse bezeichnet ein Käse-Imitat, welches aus Wasser, Eiweiß, Pflanzenfett, Stärke sowie Geschmacksverstärker und Farbstoffen hergestellt wird. Hauptsächlich die Verarbeitungsindustrie und Gastronomie bedient sich des Ersatzproduktes, da es deutlich billiger ist und teilweise bessere Verarbeitungseigenschaften aufweist. Verfechter solcher Imitate sprechen gar von Vorteilen für Veganer und eine kalorienbewusste Ernährung.
Herstellung und Vertrieb von Imitat-Produkten ist nicht verboten. Jedoch müssen diese Produkte entsprechend gekennzeichnet und erkennbar sein - vom Hersteller bis zum Endverbraucher.
Autor: nnz/knWichtig ist, dass eine ordnungsgemäße Kennzeichnung erfolgt und diese auch kontrolliert und gegebenenfalls geahndet wird, so der Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar (CDU). Nur so kann der Verbraucher zweifelsfrei ein Imitat erkennen und bewusst annehmen oder ablehnen, so Dr. Sklenar weiter.
Beispiel Analog-Käse: Die Bezeichnung Analog-Käse ist in den letzten Wochen im Zusammenhang mit der Diskussion über die Kennzeichnungspflicht häufig zu hören. Was zwar wie Käse aussieht und vielleicht auch ähnlich schmeckt, ist kein Käse und darf eindeutig nicht so bezeichnet werden. Die EU hat verordnet, dass die Bezeichnung Käse ausschließlich Milcherzeugnissen vorbehalten ist, d.h. ein Ersatz von Milchbestandteilen durch pflanzliche schließt die Begriffsverwendung Käse aus.
Der Verbraucher steht vor der Frage, ob er statt der etwas teureren Milch- und Fleischprodukte lieber billigere Imitate kaufen und verzehren möchte? Ein weiteres Problem für den Verbraucher ist, dass er in der Gastronomie nur noch schwer echte Milch- und Fleischprodukte erkennt.
Daher ruft Minister Dr. Volker Sklenar die Verbraucher in Thüringen auf, die qualitativ hochwertigen regionalen Milch- und Fleischprodukte zu kaufen. Denn da weiß man, wo sie herkommen und wie sie schmecken. Außerdem unterstützt jeder, der echten Käse, hergestellt aus Thüringer Milch, kauft, auch ein Stück weit die hiesigen Milchbauern.
Hintergrund: Analog-Käse bezeichnet ein Käse-Imitat, welches aus Wasser, Eiweiß, Pflanzenfett, Stärke sowie Geschmacksverstärker und Farbstoffen hergestellt wird. Hauptsächlich die Verarbeitungsindustrie und Gastronomie bedient sich des Ersatzproduktes, da es deutlich billiger ist und teilweise bessere Verarbeitungseigenschaften aufweist. Verfechter solcher Imitate sprechen gar von Vorteilen für Veganer und eine kalorienbewusste Ernährung.
Herstellung und Vertrieb von Imitat-Produkten ist nicht verboten. Jedoch müssen diese Produkte entsprechend gekennzeichnet und erkennbar sein - vom Hersteller bis zum Endverbraucher.
