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Überwachung beginnt Mitte Oktober

Donnerstag, 26. September 2002, 09:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Ab Mitte Oktober wird es in Nordhausen die ersten Video-Überwachungsanlagen geben. Wer wo beobachtet wird, das hat die nnz recherchiert.


Die Kreisverwaltung will Umweltsündern jetzt mit modernster Technik auf die Schliche kommen. Ab dem 15. Oktober sollen innerstädtische Containerstandorte per Videokamera überwacht werden. Gegenwärtig holt sich der Fachbereich Umwelt und Naturschutz die entsprechenden Angebote für die Überwachungsanlagen ein.

Mehrere Varianten sollen im Gespräch sein. So wird man eine stationäre Überwachung ebenso in Kalkül ziehen wie die mobile Kontrolle per Kamera. Die gemachten Erfahrungen der „Testphase“ sollen entweder Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres ausgewertet werden, bestätigte Fachbereichsleiterin Gisela Hartmann der nnz.

Nach langer und intensiver, zum Teil auch kontroverser Diskussion habe man sich in der Kreisverwaltung zu diesem Schritt entschlossen. Die Zustände an den Containerstandorten seien nicht mehr hinzunehmen. Eine vor einem halben Jahr gestartete Informations-Kampagne habe nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Nach einer ersten Verbesserung der Standortsituation, sei sehr schnell der alte Zustand wieder eingetreten.
Autor: nnz

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