Sven Bernsdorf ist jetzt Hertha-Bubi
Freitag, 17. Juli 2009, 12:36 Uhr
Eine weitere Sprosse auf der sportlichen Karriereleiter hat der 14-jährige Sven Bernsdorf, ehemaliger Nachwuchsspieler des FSV Wacker 90 Nordhausen, erklommen. Nach seinem Wechsel von Nordhausen zum FC Rot-Weiß Erfurt vor zwei Jahren wurden auch Bundesligisten auf den sympathischen Südharzer aufmerksam. Nun bekam Hertha BSC den Zuschlag. Die nnz sprach mit dem Talent.
nnz: Sven, warum erfolgte ein erneuter Wechsel?
S. Bernsdorf:Zuletzt gehörte ich zum U15-DFB-Kader und zum Stamm der Thüringen-Auswahl, in der ich mich sehr wohlfühlte. Da wird man ständig beobachtet von Bundesligavereinen und Beratern. Im wöchentlichen Spielbetrieb bei Rot-Weiß wurde ich häufig älteren Jahrgängen zugeordnet und kam dort deshalb relativ selten zum Einsatz. Außerdem war es recht schwer, sich als Jüngster gegen 17-Jährige durchzusetzen. In Berlin sehe ich insgesamt eine noch bessere Perspektive für meine Weiterentwicklung.
nnz: Warum gerade Hertha BSC?
S. Bernsdorf:: Das ist ein Bundesliga-Topklub. Der Verein bemühte sich über ein Jahr um mich. Es kam zu vielen Gesprächen, auch mit meinen Eltern. Der Spitzenberater Jörg Neubauer nahm mich unter seine Fittiche und empfahl uns den Wechsel. So erhielt ich in Berlin einen 3-Jahres-Vertrag und eine neue Herausforderung.
nnz: Welche sportlichen Ziele verfolgst Du eigentlich?
S. Bernsdorf:: In der Zukunft möchte ich möglichst den Sprung in die Bundesliga schaffen und später eventuell sogar ins Ausland wechseln. In nächster Zeit ist mein Einsatzfeld die U17. Dort kann ich mit Hertha in der Bundesliga spielen und treffe dabei auch auf meine ehemaligen Mannschaftskameraden aus Erfurt. Mit Jena spielt ein zweiter Thüringer Verein in der Klasse.
nnz: Ist der Sport alles?
S. Bernsdorf: Nein. In Berlin werden mir auch berufliche Perspektiven geboten, u .a. im kaufmännischen Bereich oder beim Hauptsponsor Deutsche Bahn. Zunächst steht aber parallel zum Sport die schulische Ausbildung im Mittelpunkt. Ich kann hier die 10. Klasse abschließen und eventuell sogar das Abitur ablegen.
nnz: Das heißt wohl ständiger Wechsel zwischen Sportplatz und Schule?
S. Bernsdorf: Ja. Das sogar mehrmals am Tag. Ich habe ein Einzelzimmer, werde rundum versorgt, genieße bis zur medizinischen und Freizeitbetreuung optimale Bedingungen für meine Entwicklung. Da kann ich beides unter einen Hut bringen.
nnz: Auf welcher Position spielst Du am liebsten?
S. Bernsdorf: Meine Trainer sehen mich als klassischen Stoßstürmer. In der zentralen Angriffsposition kann ich Tore schießen und das macht mir Spaß. Im Trainingslager in Österreich kann ich schon zeigen, was ich drauf habe.
nnz: Wie kann Dein Leben in 20 Jahren und danach aussehen?
S. Bernsdorf: Bei Glück und ohne größere Verletzungen könnte ich mir vorstellen, dem Sport treu zu bleiben. In welcher Rolle, das weiß ich noch nicht. Vielleicht klingt meine Laufbahn bei Wacker Nordhausen aus. Der Verein wird immer in meinem Herzen bleiben. Nun werde ich jedoch erst einmal weit weg von meiner Familie sein. Aber ich gehe positiv an die neue Herausforderung heran.
Die nnz und der FSV Wacker 90 Nordhausen wünschen Sven viel Glück für seine weitere Entwicklung.
Autor: nnznnz: Sven, warum erfolgte ein erneuter Wechsel?
S. Bernsdorf:Zuletzt gehörte ich zum U15-DFB-Kader und zum Stamm der Thüringen-Auswahl, in der ich mich sehr wohlfühlte. Da wird man ständig beobachtet von Bundesligavereinen und Beratern. Im wöchentlichen Spielbetrieb bei Rot-Weiß wurde ich häufig älteren Jahrgängen zugeordnet und kam dort deshalb relativ selten zum Einsatz. Außerdem war es recht schwer, sich als Jüngster gegen 17-Jährige durchzusetzen. In Berlin sehe ich insgesamt eine noch bessere Perspektive für meine Weiterentwicklung.
nnz: Warum gerade Hertha BSC?
S. Bernsdorf:: Das ist ein Bundesliga-Topklub. Der Verein bemühte sich über ein Jahr um mich. Es kam zu vielen Gesprächen, auch mit meinen Eltern. Der Spitzenberater Jörg Neubauer nahm mich unter seine Fittiche und empfahl uns den Wechsel. So erhielt ich in Berlin einen 3-Jahres-Vertrag und eine neue Herausforderung.
nnz: Welche sportlichen Ziele verfolgst Du eigentlich?
S. Bernsdorf:: In der Zukunft möchte ich möglichst den Sprung in die Bundesliga schaffen und später eventuell sogar ins Ausland wechseln. In nächster Zeit ist mein Einsatzfeld die U17. Dort kann ich mit Hertha in der Bundesliga spielen und treffe dabei auch auf meine ehemaligen Mannschaftskameraden aus Erfurt. Mit Jena spielt ein zweiter Thüringer Verein in der Klasse.
nnz: Ist der Sport alles?
S. Bernsdorf: Nein. In Berlin werden mir auch berufliche Perspektiven geboten, u .a. im kaufmännischen Bereich oder beim Hauptsponsor Deutsche Bahn. Zunächst steht aber parallel zum Sport die schulische Ausbildung im Mittelpunkt. Ich kann hier die 10. Klasse abschließen und eventuell sogar das Abitur ablegen.
nnz: Das heißt wohl ständiger Wechsel zwischen Sportplatz und Schule?
S. Bernsdorf: Ja. Das sogar mehrmals am Tag. Ich habe ein Einzelzimmer, werde rundum versorgt, genieße bis zur medizinischen und Freizeitbetreuung optimale Bedingungen für meine Entwicklung. Da kann ich beides unter einen Hut bringen.
nnz: Auf welcher Position spielst Du am liebsten?
S. Bernsdorf: Meine Trainer sehen mich als klassischen Stoßstürmer. In der zentralen Angriffsposition kann ich Tore schießen und das macht mir Spaß. Im Trainingslager in Österreich kann ich schon zeigen, was ich drauf habe.
nnz: Wie kann Dein Leben in 20 Jahren und danach aussehen?
S. Bernsdorf: Bei Glück und ohne größere Verletzungen könnte ich mir vorstellen, dem Sport treu zu bleiben. In welcher Rolle, das weiß ich noch nicht. Vielleicht klingt meine Laufbahn bei Wacker Nordhausen aus. Der Verein wird immer in meinem Herzen bleiben. Nun werde ich jedoch erst einmal weit weg von meiner Familie sein. Aber ich gehe positiv an die neue Herausforderung heran.
Die nnz und der FSV Wacker 90 Nordhausen wünschen Sven viel Glück für seine weitere Entwicklung.

