nnz-Forum: Umdenken notwendig
Mittwoch, 15. Juli 2009, 09:49 Uhr
Andreas Wieninger, lokaler SPD-Politiker und nnz-Leser begründet im Forum, warum er ein Umdenken in der Verkehrspolitik für dringend notwendig hält.
Die Zahlen sprechen für sich. Der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung nennt die Prognose, dass der Fernverkehr auf der Straße bis 2025 um mehr als 80 Prozent zunehmen wird.
Die Zahlen sind für uns nichts Neues. Es ist seit Jahren bekannt, dass der Güterverkehr im Transit- und Exportland Deutschland in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Dies gilt für die Schiene, insbesondere aber für die Straße.
Übervolle Autobahnen, LKW Kolonnen auf den Landstraßen und genervte Anwohner sind trotz Ortsumfahrungen inzwischen ein alltägliches Bild auch in Thüringen.
Ein Umdenken in der Verkehrspolitik ist die notwendige und unausweichliche Konsequenz. Wir werden uns davon verabschieden müssen Kartoffeln zum Waschen und Krabben zum Pulen nach Italien und Marokko und wieder zurück zu transportieren.
Neben sinnvoller Erhaltung und Ausbau des Straßennetzes und der Erweiterung von Rastplätzen, wird die Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene dringender denn je. Als Vorbedingung müssen Grundlagen geschaffen werden, die intelligente und effiziente Transportketten zulassen.
Wir haben in Vieselbach, in der Nähe von Erfurt, das einzige Güterverkehrszentrum in Thüringen. Wir wollen in der Fläche weitere dezentrale Güterverkehrszentren einrichten um Grundlagen für leistungsfähige Transportketten zu schaffen. Die Infrastruktur ist dabei vielerorts schon vorhanden.
Andreas Wieninger
Autor: nnzDie Zahlen sprechen für sich. Der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung nennt die Prognose, dass der Fernverkehr auf der Straße bis 2025 um mehr als 80 Prozent zunehmen wird.
Die Zahlen sind für uns nichts Neues. Es ist seit Jahren bekannt, dass der Güterverkehr im Transit- und Exportland Deutschland in den kommenden Jahren stark zunehmen wird. Dies gilt für die Schiene, insbesondere aber für die Straße.
Übervolle Autobahnen, LKW Kolonnen auf den Landstraßen und genervte Anwohner sind trotz Ortsumfahrungen inzwischen ein alltägliches Bild auch in Thüringen.
Ein Umdenken in der Verkehrspolitik ist die notwendige und unausweichliche Konsequenz. Wir werden uns davon verabschieden müssen Kartoffeln zum Waschen und Krabben zum Pulen nach Italien und Marokko und wieder zurück zu transportieren.
Neben sinnvoller Erhaltung und Ausbau des Straßennetzes und der Erweiterung von Rastplätzen, wird die Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene dringender denn je. Als Vorbedingung müssen Grundlagen geschaffen werden, die intelligente und effiziente Transportketten zulassen.
Wir haben in Vieselbach, in der Nähe von Erfurt, das einzige Güterverkehrszentrum in Thüringen. Wir wollen in der Fläche weitere dezentrale Güterverkehrszentren einrichten um Grundlagen für leistungsfähige Transportketten zu schaffen. Die Infrastruktur ist dabei vielerorts schon vorhanden.
Andreas Wieninger
