nnz-Forum: Begrüßung
Dienstag, 14. Juli 2009, 11:18 Uhr
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
eine Kommunalwahl ist im politischen Alltag einer Gemeinde etwas Besonderes. Das gilt für die Wählerinnen und Wähler genauso wie für die Gewählten. Die Wähler entscheiden durch den Wahlakt darüber, wem sie die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten in unserer Stadt für eine zeitlich begrenzte Dauer anvertrauen. Damit justieren sie gewissermaßen die politischen Kräfte für die nächste Wahlperiode neu. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, wer die Geschicke der Stadt steuern wird.
Mancher der Gewählten fühlt sich dabei an einen Zahltag erinnert, an dem es erstmals den Lohn für einen überzeugenden Wahlkampf in Form eines Sitzes im wichtigsten politischen Entscheidungsgremium oder den Bonus der Wiederwahl für eine überzeugende Arbeit in politisch verantwortlicher Position gibt. Für manch einen bedeutet das Wahlergebnis hingegen eine Enttäuschung, etwa wenn er die notwendige Stimmenzahl nur knapp verfehlt hat und daher seine Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, nicht zum Zuge kommen kann.
Ihnen allen wurde bei der letzten Kommunalwahl am 07. Juni 2009 das Vertrauen der Wähler und Wählerinnen ausgesprochen. Sie haben durch eine entsprechende Erklärung der Stadtwahlleiterin gegenüber die Annahme Ihrer Wahl erklärt. Deshalb darf ich sie heute zu dieser konstituierenden Sitzung herzlich begrüßen und Ihnen auch an dieser Stelle meinen persönlichen Glückwunsch zu Ihrem Wahlergebnis aussprechen.
Mit diesem Ehrenamt übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe für das Wohlergehen Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dass es sich dabei nicht um eine leichte Angelegenheit handelt, brauche ich Ihnen sicherlich nicht zu sagen.
Dafür sind die Aufgaben, die vor uns liegen zu groß. Auch die Interessensgegensätze, die sich bei einzelnen Entscheidungen herausstellen werden, dürften die Lösungswege manchmal steiniger und mühsamer machen. Aber scheuen wir uns nicht davor, Schwierigkeiten anzupacken und zum Wohle unserer Stadt aus dem Weg zu räumen. Wir werden in den nächsten Jahren wenig zu verteilen haben. Die Finanz- und Wirtschaftskrise und damit zusammenhängend die zu erwartende Entwicklung der Kommunalfinanzen deuten vielmehr auf Einschränkungen hin. Bescheidenheit wird uns allen gut zu Gesicht stehen. Gefragt sind Realismus und nicht Wunschdenken, notwendig werden Phantasie bei der Suche nach Lösungen und die Konzentration auf das Wesentliche sein.
Diese Sichtweise ist denjenigen unter Ihnen, die bereits seit einer oder mehreren Wahlperioden Mitglieder des Stadtrates sind, nicht neu. Sie haben mit Ihren Entscheidungen in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass unsere Stadt sich sehen lassen kann. Wir haben geordnete Finanzen, die jedoch nicht ganz frei von Risiken und Unwägbarkeiten sind. Wir haben gemeinsam das uns anvertraute Vermögen verantwortungsvoll verwaltet und wir haben nicht zuletzt dafür gesorgt, dass unser Gemeinwesen insgesamt gut dasteht.
Die neu gewählten Mitglieder des Stadtrates darf ich bei dieser Gelegenheit besonders herzlich begrüßen. Sie sind zwar neu in diesem Gremium, betreten mit Ihrer Wahl jedoch kein Kommunalpolitisches Neuland. Sie sind hier zu Hause, mit dem Geschehen Ihrer Heimatstadt vertraut und zum großen Teil schon bisher in unterschiedlicher Weise kommunalpolitisch engagiert. Ich wünsche Ihnen einen guten Start bei Ihrer neuen Aufgabe.
Kommunalpolitik wird von einer kritischen Öffentlichkeit, nicht zuletzt von der Presse, begleitet. Kritik und Meinungsverschiedenheiten gehören gewissermaßen zum täglichen Brot eines Kommunalpolitikers. Mit dieser kritischen Einstellung der Öffentlichkeit unserer Arbeit gegenüber müssen und sollten wir umgehen. Betrachten wir diese Kritik, sofern sie sachlich und konstruktiv bleibt, als Ausdruck des Interesses an unserer Arbeit.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtrat. Ich wünsche Ihnen allen, Freude bei Ihrer Arbeit zum Wohle unserer Einheitsgemeinde, unserer Stadt Ellrich. Die Verantwortung, die uns übertragen ist und die wir zu tragen haben, soll unsere gemeinsame Arbeit zum Wohl unserer Heimatstadt prägen und verbinden.
Matthias Ehrhold
Bürgermeister
eine Kommunalwahl ist im politischen Alltag einer Gemeinde etwas Besonderes. Das gilt für die Wählerinnen und Wähler genauso wie für die Gewählten. Die Wähler entscheiden durch den Wahlakt darüber, wem sie die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten in unserer Stadt für eine zeitlich begrenzte Dauer anvertrauen. Damit justieren sie gewissermaßen die politischen Kräfte für die nächste Wahlperiode neu. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, wer die Geschicke der Stadt steuern wird.
Mancher der Gewählten fühlt sich dabei an einen Zahltag erinnert, an dem es erstmals den Lohn für einen überzeugenden Wahlkampf in Form eines Sitzes im wichtigsten politischen Entscheidungsgremium oder den Bonus der Wiederwahl für eine überzeugende Arbeit in politisch verantwortlicher Position gibt. Für manch einen bedeutet das Wahlergebnis hingegen eine Enttäuschung, etwa wenn er die notwendige Stimmenzahl nur knapp verfehlt hat und daher seine Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, nicht zum Zuge kommen kann.
Ihnen allen wurde bei der letzten Kommunalwahl am 07. Juni 2009 das Vertrauen der Wähler und Wählerinnen ausgesprochen. Sie haben durch eine entsprechende Erklärung der Stadtwahlleiterin gegenüber die Annahme Ihrer Wahl erklärt. Deshalb darf ich sie heute zu dieser konstituierenden Sitzung herzlich begrüßen und Ihnen auch an dieser Stelle meinen persönlichen Glückwunsch zu Ihrem Wahlergebnis aussprechen.
Mit diesem Ehrenamt übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe für das Wohlergehen Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dass es sich dabei nicht um eine leichte Angelegenheit handelt, brauche ich Ihnen sicherlich nicht zu sagen.
Dafür sind die Aufgaben, die vor uns liegen zu groß. Auch die Interessensgegensätze, die sich bei einzelnen Entscheidungen herausstellen werden, dürften die Lösungswege manchmal steiniger und mühsamer machen. Aber scheuen wir uns nicht davor, Schwierigkeiten anzupacken und zum Wohle unserer Stadt aus dem Weg zu räumen. Wir werden in den nächsten Jahren wenig zu verteilen haben. Die Finanz- und Wirtschaftskrise und damit zusammenhängend die zu erwartende Entwicklung der Kommunalfinanzen deuten vielmehr auf Einschränkungen hin. Bescheidenheit wird uns allen gut zu Gesicht stehen. Gefragt sind Realismus und nicht Wunschdenken, notwendig werden Phantasie bei der Suche nach Lösungen und die Konzentration auf das Wesentliche sein.
Diese Sichtweise ist denjenigen unter Ihnen, die bereits seit einer oder mehreren Wahlperioden Mitglieder des Stadtrates sind, nicht neu. Sie haben mit Ihren Entscheidungen in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass unsere Stadt sich sehen lassen kann. Wir haben geordnete Finanzen, die jedoch nicht ganz frei von Risiken und Unwägbarkeiten sind. Wir haben gemeinsam das uns anvertraute Vermögen verantwortungsvoll verwaltet und wir haben nicht zuletzt dafür gesorgt, dass unser Gemeinwesen insgesamt gut dasteht.
Die neu gewählten Mitglieder des Stadtrates darf ich bei dieser Gelegenheit besonders herzlich begrüßen. Sie sind zwar neu in diesem Gremium, betreten mit Ihrer Wahl jedoch kein Kommunalpolitisches Neuland. Sie sind hier zu Hause, mit dem Geschehen Ihrer Heimatstadt vertraut und zum großen Teil schon bisher in unterschiedlicher Weise kommunalpolitisch engagiert. Ich wünsche Ihnen einen guten Start bei Ihrer neuen Aufgabe.
Kommunalpolitik wird von einer kritischen Öffentlichkeit, nicht zuletzt von der Presse, begleitet. Kritik und Meinungsverschiedenheiten gehören gewissermaßen zum täglichen Brot eines Kommunalpolitikers. Mit dieser kritischen Einstellung der Öffentlichkeit unserer Arbeit gegenüber müssen und sollten wir umgehen. Betrachten wir diese Kritik, sofern sie sachlich und konstruktiv bleibt, als Ausdruck des Interesses an unserer Arbeit.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtrat. Ich wünsche Ihnen allen, Freude bei Ihrer Arbeit zum Wohle unserer Einheitsgemeinde, unserer Stadt Ellrich. Die Verantwortung, die uns übertragen ist und die wir zu tragen haben, soll unsere gemeinsame Arbeit zum Wohl unserer Heimatstadt prägen und verbinden.
Matthias Ehrhold
Bürgermeister
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
