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Diskutiert, beraten, Lösungen gesucht

Dienstag, 24. September 2002, 10:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Es geht um den Abfall in Ost und seine Entsorgung. Bislang standen in einigen Bereichen auch gelbe Tonnen, die verschwinden jetzt. Sehr zum Ärger der Anwohner.


An der Diskussion mit den Bürgern nahmen Vertreter der großen Nordhäuser Wohnungsbauunternehmen, der Kreisverwaltung und der Entsorger teil. Die gelben Tonnen wird es nicht sofort wieder geben, teilte Umweltamtschefin Gisela Hartmann den Bürgern mit. Sie seien nicht satzungsgerecht, sondern vielmehr ein Zugeständnis des städtischen Entsorgers gewesen. Laut Abfallsatzung des Landkreises müsse der zu trennende Abfall (Plastik, Verpackungen) in die gelben Säcke entsorgt werden.

Während der Diskussion, die nach Einschätzung von Hartmann sehr konstruktiv und sachlich verlief, wurden alle möglichen Varianten diskutiert, wie man im Interesse der Bürger und entsprechend der Satzung das Problem lösen können. Die SWG und WBG erklärten sich bereit, die vorhandenen Einhausungen für die Abfallbehälter auch für die gelben Säcke (oder wieder gelben Tonnen?) zur Verfügung zu stellen. Dieses Einhausungsprinzip hätte sich bestens bewährt und sei erweiterbar in seiner Nutzung.

Gisela Hartmann sicherte den Bürgern des Stadtteils zu, dass sie bis zum 15. Oktober eine definitive Antwort zur weiteren Verfahrensweise erhalten. Bis zu diesem Termin soll es noch Beratungen geben, an denen neben den Entsorgern und den Verwaltungen auch zwei beauftragte Bürger des Stadtteils teilnehmen werden. Weiterhin verwies Hartmann auf eine andere Möglichkeit der „Bürger-Einmischung“: Das Agenda-21-Abfallforum. Hier können die Bürger ihre Meinungen, berechtigte Kritiken und Vorschläge einbringen. Viele der im Forum angesprochenen Probleme - wie die Entsorgung der Weihnachtsbäume - seien inzwischen gelöst, so Hartmann gegenüber der nnz. Das nächste „Abfall-Forum“ wird es am 28. November geben. Den genauen Zeitpunkt erfahren Sie natürlich in Ihrer nnz.
Autor: nnz

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