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Samstag, 11. Juli 2009, 08:54 Uhr
Jürgen Wiethoff blickt für Sie mit einem zwinkernden Auge zurück auf eine mediale Woche. In dieser Folge geht es den Kuckuck, um eine nicht verstandene Fakultät und einen Scherbenhaufen.


Montag bis Freitag
habe ich über eine Würdigung der Fähigkeiten des einzigen Kommentators der 1. Folge nachgedacht. Schade, aber aus den zwei Zeilen kann ich ihr/sein Bestes nicht herauslesen. Oder ist es die Kürze, in der sie/er Falsches von sich geben kann? vier Rechtschreib- und einen sachlichen Fehler in zwei Zeilen unterzubringen, ist schon reif für Rekordlisten.

Montag
„Im Rahmen ihres 10 jährigen Bestehens veranstaltete die Kommunikationswissenschaftliche Fakultät den ersten Alumni & Career Day.“ Wetten, dass diese Fakultät der Universität Erfurt in weiten Teilen Deutschlands nicht verstanden wird. Oder haben wir was verpasst und die Kommunikation in Deutschland erfolgt jetzt nicht mehr in Deutsch?

Dienstag
Für 4,2 Millionen Euro wird die Thüringer Polizei blau. Wäre eine Spende von Nordbrand da nicht bedeutend billiger für den Steuerzahler gewesen? Vorwiegend lustige Polizisten wären auf den Straßen gewesen. Wie jetzt weiter? „Nur einen ganz kleinen Wachtmeister, Herr Waldmeister.“, könnte als Beleidigung ausgelegt werden, denn die Männchen sind ja jetzt nicht mehr grün. Geht jetzt „Herr Wachtmeister, Sie sind ja selbst blau.“?

Vielleicht hat aber trotz der vielen Fragen noch jemand aus berufenem Munde Zeit, den Steuerzahler aufzuklären, warum dieser plötzliche Modewechsel überhaupt nötig war.

Mittwoch
„Erst prügeln, dann ins Fernsehen?“ Aber klar doch. Strafe muss sein!„Pappelweg mit Eschen“ stieß einem Kommentator zu recht sauer auf. Das Problem war anfangs einfach die Namensgebung. Lindenstraße, Birkenweg..... alles schon vorhanden. Dann hat die „Planungskommission“ noch mal nachgedacht und in mühevoller Kleinarbeit den originellen Namen „Förstemannweg“ gefunden. Und dann kam die Erkenntnis: Jetzt, wo es doch sowieso egal ist, können wir auch Eschen pflanzen. Die sind gerade im Angebot.

Donnerstag
„Die Harzer Kuckucksuhren-Fabrik in Gernrode steht möglicherweise vor dem Aus. Das Unternehmen mit zuletzt 21 Beschäftigten hat einen Insolvenzantrag gestellt .........“. Zu unserem Mitleid mit den Beschäftigten muss sich wohl nun auch noch das mit dem Gerichtsvollzieher gesellen. Der muss den Kuckuck nicht mitbringen. Zum Kuckuck mit der Vollbeschäftigung....

Freitag
Den Themen des Freitags konnte man nichts Lustiges entnehmen oder andichten. Über Scherben fegende Bürgermeister und Partnerin lacht man nicht, wenn man noch eine ganze Zeit lang unbescholtener Bürger dieser Stadt bleiben möchte. Deswegen auch von dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Dr. Victoria Albrecht und Matthias Jendricke. PS: Haben Sie noch ein paar Fördermittel für die nnz?
Jürgen Wiethoff
Autor: nnz

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