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Sonntag, 05. Juli 2009, 18:59 Uhr
Die Zeitungsnachshow – so lautet die Überschrift eine neuen Folge in Ihrer nnz. Jürgen Wiethoff blickt für Sie mit einem zwinkernden Auge zurück auf eine mediale Woche...


Montag bis Freitag
Kein einziges Wort von oder über Michael Jackson in der nnz.

Ich glaube nämlich, es war doch Mord. Inszeniert von gewissenlosen Subjekten in Presse, Funk und Fernsehen? Oder stecken gar die Geheimdienste dahinter, um das weltweite Anwachsen der Arbeitslosigkeit zu verhindern? Stellen Sie sich vor, alle Michael-Jackson-Seiten würden nicht gedruckt. Statt Sondersendungen mal wieder ein Testbild. Diese mediale Leere überall. Grausam..... oder einfach schön? Staatsanwälte dieser Welt – übernehmen Sie!

Und nun die gute Nachricht: Die nnz wird gar nicht erst angeklagt. Siehe erste Zeile.

Montag
Heute lernte der nnz-lesewillige Nordhäuser, dass Wahlkampf keine Sacharbeit ist. Jetzt wo Sie das sagen, Herr Wieninger, fällt uns das auch auf. Hoffentlich können wir´s uns bis September oder am besten gleich bis zur übernächsten Wahl merken.

Dienstag
Hirsch Paul fühlt sich im Rotwildgehege im Nordhäuser Stadtpark „pudel“wohl. Prima. Das war das Einzige, was wir heute saukomisch finden konnten.

Mittwoch
„Schutz vor Braun“ durch einen Handschuh? Der beste Schutz vor brauner Ideologie ist immer eine bessere Politik. Prävention ist besser als Reaktion. Nur weil es daran in der Vergangenheit gemangelt hat, ist doch die derzeitige Situation erst entstanden. Vielleicht qualifiziert ja Frau Rinke auch das Ritual, wählt einen Boxhandschuh und übt einen HandSCHLAG aus. Aber kräftig bitte.

Donnerstag
Unter der Überschrift „Mediziner gewürdigt“ berichtete die nnz heute über die Benennung einer Straße nach Dr. Kurt Isemann. Gleich 6 Kommentatoren fanden in 8 Kommentaren noch ein Haar von der Halbglatze von Dr. Schröter in der Suppe. Und das für eine schamlose Enthüllung...... eines Straßenschildes. Glückliches Nordhausen. Hier haben die Bürger keine anderen Sorgen. Oder liegt es daran, dass der Tod Dr. Isemanns Wirken zu früh beendete? Der Mann war schließlich, wie man damals sagte, Nervenarzt.

Freitag
„Geld abgehoben“ lautete die Überschrift zu einem wenig spektakulären Fahndungsaufruf. Es geht um mehrere hundert Euro und ist damit wohl im Ordner „Kleinkriminalität“ abzulegen. Wenn allerdings stimmt, was Kommentator „janko“ in seiner Gegendarstellung schreibt, kann´s noch ein ganz schön „dickes Ding“ werden und lustig ist daran nur, dass sich jetzt der online-banking-Nutzer freuen kann. Der muss selten zum Automaten und wird noch viel seltener Opfer eines Banküberfalls.
Jürgen Wiethoff
Autor: nnz

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