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„Wir sind für den Frieden"

Donnerstag, 02. Juli 2009, 16:12 Uhr
Vom 5. bis 16. Juli wird in Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrów-Wielkopolski die im vorigen Jahr in Nordhausen begonnene trinationale Jugendprojektarbeit "MASCUMA" fortgesetzt. Und wie das Projekt mit dem Frieden zusammenhängt, das hat die nnz erfahren...

In Ellrich (Foto: psv) In Ellrich (Foto: psv)

Jugendliche aus den drei Partnerstädten Nordhausen, Ostrów-Wielkopolski (Polen) und Charleville-Mézières (Frankreich) werden unter dem Thema "MASCUMA - Wir sind für den Frieden" erneut gemeinsam in den Workshops Malerei, plastisches Gestalten, Marionettenbau, Pantomime und Trommeln kreativ tätig sein.

"Diesmal sind der Fall der Mauer in Berlin und die damit weltweit verbundenen historischen Veränderungen mit der Verwirklichung des Demokratiegedankens die zentralen Themen der Jugendbegegnung und werden künstlerisch umgesetzt", sagt Rosemarie Hilger aus dem Nordhäuser Kulturamt. Sie klärt auf, dass die Nordhäuser Jugendlichen sich bereits während einer Exkursion an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Ellrich auf die Begegnung vorbereitet hätten.

In Ostrów-Wielkopolski werden sie dann zu den dortigen Geschehnissen Zeitzeugenberichte und Dokumentationen präsentieren und somit Nordhäuser Regionalgeschichte sowie das Jahresprojekt "20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen" vorstellen.

Zum Programm gehören weiterhin ein internationaler Abend, Sport, Musik sowie eine Exkursion nach Kraków verbunden mit einem Aufenthalt im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Die Projektarbeit wird in Ostrów-Wielkoplski von französischen und polnischen Journalisten begleitet.

Die Jugendbegegnung wird von der Stadt Nordhausen mit der Jugendkunstschule Nordhausen vorbereitet und durchgeführt
Autor: nnz

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