Saisonrückblick
Mittwoch, 01. Juli 2009, 07:30 Uhr
Die neue Saison wirft schon ihre Schatten voraus. Spieler kommen und gehen - ein normales Ding überall im Fußball, so auch bei Wacker. Die nnz mit einem Ist-Stand und einem Blick zurück...
Da der 30. Juni Stichtag für Abmeldungen ist, hier die Fakten: Thomas Hurt und Steven Ebert haben den Verein definitiv verlassen und unseres Wissens bei anderen Vereinen unterschrieben. Ebenfalls abgemeldet haben sich Lars Pohl, Torsten Klaus und Hauke Lattmann, die sich jedoch theoretisch bis zum Monatsende wieder anmelden könnten, wenn sie inzwischen keinem neuen Verein beitreten. Da im Moment die finanziellen Spielräume begrenzt sind, muss man bei einigen Spielern die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen abwarten.
Heute um 18.30 Uhr zum Trainingsbeginn werden sich erste Bewerber zum Probetraining im Albert-Kuntz-Sportpark vorstellen. Nach heutigem Stand geben in den nächsten Wochen etwa zehn Kandidaten und Bewerber bei Wacker ihre Visitenkarten ab und werden auch in Freundschaftsspielen getestet. Der Trainer und die materiellen Möglichkeiten werden über eine Verpflichtung entscheiden.
Nun aber zur vergangenen Saison ein kleiner Rückblick
Als großer Erfolg wurde der dritte Rang in Thüringens höchster Spielklasse von den Anhängern und Verantwortlichen des Vereins gewertet, stellt er doch die beste Platzierung Wackers seit Zugehörigkeit zur Landesliga dar. Dafür gebührt dem Trainer- und Betreuerstab sowie den Spielern großer Dank. Ohne bedeutsame Verletzungen und mit verinnerlichtem neuen Spielsystem wurde eine hervorragende Hinrunde in ziemlich konstanter Besetzung hingelegt. Erst beim späteren Aufsteiger SCHOTT Jena gab es die erste Niederlage und wurden Wackers Grenzen gezeigt, wenn Verletzungen, Krankheiten oder Sperren den relativ kleinen Spielerkader zum Nachteil gereichten.
Wacker hat eine fast identische Heim- und Auswärtsbilanz mit je acht Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen sowie 29:15 sowie 27:14 Toren vorzuweisen. 28 Punkte von fremden Plätzen mitzubringen, ist ein tolles Ergebnis, aber von 14 Spielen zu Hause sechs nicht gewonnen zu haben, davon keines gegen die Teams bis Platz 6, zeigt auf Reserven, auch im Hinblick auf die Besucherzahlen.
Es ist umso bemerkenswerter, dass sich Wacker 90 erneut über den mit Abstand größten Zuschauerzuspruch in der Thüringenliga freuen kann, auch wenn die 4.764 offiziellen Gäste die Vorjahreszahl nur knapp übertrafen. Das sind aber mehr als beim Aufsteiger Jena (2.150) und Zweiten Gotha (2.455) zusammen. Eigentlich sollte das für Sponsoren Fingerzeig für ein weiteres Engagement sein.
In der abgelaufenen Saison wurden 27 Spieler einschließlich Testspielen eingesetzt, davon 25 in den Punktspielen. In allen 28 Begegnungen dabei waren Sebastian Elle und Alexander Töpfer. Sven Pistorius, Lars Greschke und Thomas Hurt wurden 27-mal aufgeboten. Auf 26 Einsätze kamen Torsten Klaus und René Taute. Steven Ebert stand 25-mal auf dem Rasen, Stephan Hoffmann und Lars Pohl 22-mal, Daniel Wiegleb 21-mal. Die weiteren eingesetzten Akteure waren Hauke Lattmann (17), Marcus Vopel (15), Nico Steinberg (14), Tino Steinberg (12), Steve Jochmann (8), Jacek Ciesla (7), Christian Deistung (5), Florian Dießel (4), Martin Hirschelmann und Dominik Schönberger (je 3), Tobias Höllriegel und Marcel Pezely (je 2), Martin Vopel und Benedikt Streicher (je 1).
Jede der 2.520 Minuten auf dem Feld stand lediglich Sebastian Elle. Sven Pistorius, Lars Greschke, Alexander Töpfer und René Taute kamen in dieser Reihenfolge auf über 2.300 Spielminuten. Torsten Klaus spielte 2.283 Minuten.
Von den 56 Toren Wackers wurden zwei als Selbsttore gewertet. Die 54 eigenen Tore wurden von 11 verschiedenen Akteuren erzielt. Erneut erwies sich Torsten Klaus als Torjäger Nr. 1, er traf 20-mal (6. Platz in der Thüringenliga). Es wäre jammerschade, wenn er in der kommenden Saison nicht für Wacker stürmen würde. Ihm am nächsten kam Stephan Hoffmann, dessen Bälle zehnmal den Weg ins Netz fanden. Dann folgen schon die reiferen Jahrgänge, die zeigen, wie wichtig sie für die Mannschaft sind: Sven Pistorius und Lars Pohl (je 6 Tore) sowie Hauke Lattmann (5). Die weiteren Treffer erzielten: Nico Steinberg (2), Alexander Töpfer, Marcus Vopel, Steve Jochmann, Jacek Ciesla, Thomas Hurt (je 1).
In der offiziellen Fairplay-Wertung zeigte Wacker großen Sportsgeist. Die Mannschaft belegte den zweiten Platz. Allerdings gab es mit einigen Fans Probleme, die den Verein mit fast 4.000 € belasteten (Strafgelder an den TFV, zusätzliche Ordner, Sicherheitsdienste, Videoüberwachung, kostenpflichtige Sonderbeobachter des Verbandes usw.). Damit hätten Spieler gehalten oder in die Nachwuchsarbeit investiert werden können. Wir werden im Zusammenhang mit den Testspielen über weitere Entwicklungen berichten.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDa der 30. Juni Stichtag für Abmeldungen ist, hier die Fakten: Thomas Hurt und Steven Ebert haben den Verein definitiv verlassen und unseres Wissens bei anderen Vereinen unterschrieben. Ebenfalls abgemeldet haben sich Lars Pohl, Torsten Klaus und Hauke Lattmann, die sich jedoch theoretisch bis zum Monatsende wieder anmelden könnten, wenn sie inzwischen keinem neuen Verein beitreten. Da im Moment die finanziellen Spielräume begrenzt sind, muss man bei einigen Spielern die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen abwarten.
Heute um 18.30 Uhr zum Trainingsbeginn werden sich erste Bewerber zum Probetraining im Albert-Kuntz-Sportpark vorstellen. Nach heutigem Stand geben in den nächsten Wochen etwa zehn Kandidaten und Bewerber bei Wacker ihre Visitenkarten ab und werden auch in Freundschaftsspielen getestet. Der Trainer und die materiellen Möglichkeiten werden über eine Verpflichtung entscheiden.
Nun aber zur vergangenen Saison ein kleiner Rückblick
Als großer Erfolg wurde der dritte Rang in Thüringens höchster Spielklasse von den Anhängern und Verantwortlichen des Vereins gewertet, stellt er doch die beste Platzierung Wackers seit Zugehörigkeit zur Landesliga dar. Dafür gebührt dem Trainer- und Betreuerstab sowie den Spielern großer Dank. Ohne bedeutsame Verletzungen und mit verinnerlichtem neuen Spielsystem wurde eine hervorragende Hinrunde in ziemlich konstanter Besetzung hingelegt. Erst beim späteren Aufsteiger SCHOTT Jena gab es die erste Niederlage und wurden Wackers Grenzen gezeigt, wenn Verletzungen, Krankheiten oder Sperren den relativ kleinen Spielerkader zum Nachteil gereichten.
Wacker hat eine fast identische Heim- und Auswärtsbilanz mit je acht Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen sowie 29:15 sowie 27:14 Toren vorzuweisen. 28 Punkte von fremden Plätzen mitzubringen, ist ein tolles Ergebnis, aber von 14 Spielen zu Hause sechs nicht gewonnen zu haben, davon keines gegen die Teams bis Platz 6, zeigt auf Reserven, auch im Hinblick auf die Besucherzahlen.
Es ist umso bemerkenswerter, dass sich Wacker 90 erneut über den mit Abstand größten Zuschauerzuspruch in der Thüringenliga freuen kann, auch wenn die 4.764 offiziellen Gäste die Vorjahreszahl nur knapp übertrafen. Das sind aber mehr als beim Aufsteiger Jena (2.150) und Zweiten Gotha (2.455) zusammen. Eigentlich sollte das für Sponsoren Fingerzeig für ein weiteres Engagement sein.
In der abgelaufenen Saison wurden 27 Spieler einschließlich Testspielen eingesetzt, davon 25 in den Punktspielen. In allen 28 Begegnungen dabei waren Sebastian Elle und Alexander Töpfer. Sven Pistorius, Lars Greschke und Thomas Hurt wurden 27-mal aufgeboten. Auf 26 Einsätze kamen Torsten Klaus und René Taute. Steven Ebert stand 25-mal auf dem Rasen, Stephan Hoffmann und Lars Pohl 22-mal, Daniel Wiegleb 21-mal. Die weiteren eingesetzten Akteure waren Hauke Lattmann (17), Marcus Vopel (15), Nico Steinberg (14), Tino Steinberg (12), Steve Jochmann (8), Jacek Ciesla (7), Christian Deistung (5), Florian Dießel (4), Martin Hirschelmann und Dominik Schönberger (je 3), Tobias Höllriegel und Marcel Pezely (je 2), Martin Vopel und Benedikt Streicher (je 1).
Jede der 2.520 Minuten auf dem Feld stand lediglich Sebastian Elle. Sven Pistorius, Lars Greschke, Alexander Töpfer und René Taute kamen in dieser Reihenfolge auf über 2.300 Spielminuten. Torsten Klaus spielte 2.283 Minuten.
Von den 56 Toren Wackers wurden zwei als Selbsttore gewertet. Die 54 eigenen Tore wurden von 11 verschiedenen Akteuren erzielt. Erneut erwies sich Torsten Klaus als Torjäger Nr. 1, er traf 20-mal (6. Platz in der Thüringenliga). Es wäre jammerschade, wenn er in der kommenden Saison nicht für Wacker stürmen würde. Ihm am nächsten kam Stephan Hoffmann, dessen Bälle zehnmal den Weg ins Netz fanden. Dann folgen schon die reiferen Jahrgänge, die zeigen, wie wichtig sie für die Mannschaft sind: Sven Pistorius und Lars Pohl (je 6 Tore) sowie Hauke Lattmann (5). Die weiteren Treffer erzielten: Nico Steinberg (2), Alexander Töpfer, Marcus Vopel, Steve Jochmann, Jacek Ciesla, Thomas Hurt (je 1).
In der offiziellen Fairplay-Wertung zeigte Wacker großen Sportsgeist. Die Mannschaft belegte den zweiten Platz. Allerdings gab es mit einigen Fans Probleme, die den Verein mit fast 4.000 € belasteten (Strafgelder an den TFV, zusätzliche Ordner, Sicherheitsdienste, Videoüberwachung, kostenpflichtige Sonderbeobachter des Verbandes usw.). Damit hätten Spieler gehalten oder in die Nachwuchsarbeit investiert werden können. Wir werden im Zusammenhang mit den Testspielen über weitere Entwicklungen berichten.
Klaus Verkouter
