Von der Welterbeliste gestrichen
Freitag, 26. Juni 2009, 07:32 Uhr
Nachdem selbst der lokalen nnz/kn das bedrohte Welterbe Elbtal in Dresden am Mittwoch eine Betrachtung wert war, sei nun noch der Vollständigkeit halber mitgeteilt, dass Dresden wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke von der Welterbeliste gestrichen wird.
Als Schwarzer Tag für den Denkmalschutz in Deutschland wird die gestrige Entscheidung des 21-köpfigen UNESCO- Welterbekomitees angesehen, Dresden mit dem Elbtal von der Welterbeliste zu streichen.
Die Entscheidung wurde mit Zweidrittelmehrheit getroffen. Grund ist der Bau der Waldschlösschenbrücke, die nach Expertenmeinung das Elbtal an seinem schönsten Abschnitt zerschneiden und damit diese Kulturlandschaft mit ihren Flussauen zerstören wird.
"Das ist ein schwarzer Tag für das Kulturland Sachsen und Deutschland als Kulturnation, stellte Eva-Maria Stange (SPD), Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und Sachsens Kunstministerin fest und warf der Stadt Dresden vor sehenden Auges ins Verderben" gelaufen zu sein.
Ähnlich äußerte sich Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Enttäuscht stellte er fest:: Dresden hat mit dieser Sturheit dem Kulturstaat Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Deutschland ist in der Welt blamiert.
Autor: nnz/knAls Schwarzer Tag für den Denkmalschutz in Deutschland wird die gestrige Entscheidung des 21-köpfigen UNESCO- Welterbekomitees angesehen, Dresden mit dem Elbtal von der Welterbeliste zu streichen.
Die Entscheidung wurde mit Zweidrittelmehrheit getroffen. Grund ist der Bau der Waldschlösschenbrücke, die nach Expertenmeinung das Elbtal an seinem schönsten Abschnitt zerschneiden und damit diese Kulturlandschaft mit ihren Flussauen zerstören wird.
"Das ist ein schwarzer Tag für das Kulturland Sachsen und Deutschland als Kulturnation, stellte Eva-Maria Stange (SPD), Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und Sachsens Kunstministerin fest und warf der Stadt Dresden vor sehenden Auges ins Verderben" gelaufen zu sein.
Ähnlich äußerte sich Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Enttäuscht stellte er fest:: Dresden hat mit dieser Sturheit dem Kulturstaat Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Deutschland ist in der Welt blamiert.
