nnz-Rückspiegel: 19. September 2001
Donnerstag, 19. September 2002, 07:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Kritik, Rettungsdienst und Autohof
Höchste Eisenbahn übt Kritik
"Die angekündigte Fortsetzung der Sanierungsarbeiten auf der Südharzstrecke zwischen Northeim und Nordhausen stellt in Wirklichkeit das Eingeständnis des Scheiterns der bisherigen Bemühungen der Verantwortlichen in Hannover dar." Zu dieser für den Südharz wenig schönen Erkenntnis gelangt die Initiative Höchste Eisenbahn im Südharz. "Der Abschnitt Ellrich - Woffleben sollte bereits 2000 saniert werden. Dann wurde uns - noch im Juni diesen Jahres! - die Sanierung bis Oktober 2001 zugesagt. Nunmehr ist vom Frühjahr 2002 die Rede. Es stellt sich die Frage, ob die DB Netz es mit der Südharzstrecke wirklich Ernst meint oder ob der Südharz wieder nur hingehalten werden soll" meint Sprecher Reinboth zu der Ankündigung der DB. Sie stelle keineswegs einen Fortschritt, sondern eher einen Rückzug dar. "Wer sagt uns, dass dieses Mal die Zusage auch eingehalten wird? Schließlich hat es schon mehrfach Verzögerungen gegeben. Vielleicht will man die Sanierung ja auch gar nicht mehr betreiben" bleibt Reinboth angesichts schlechter Erfahrungen mit DB Netz pessimistisch. "Wulften in Ordnung zu bringen ist ja keine großartige Leistung, sondern eine verglichen mit anderen Dingen sehr bescheidene Maßnahme, die auch schon fünf Jahre auf sich warten lässt!"...ausführlich im nnz-Archiv
Landrat Claus: Jetzt an einen Tisch!
Das Drama um das künftige Heim für Autisten in Bleicherode scheint sich zu einer erneuten unendlichen Geschichte zu entwickeln. Heinrich Schnatmann von Kyffhäuser Bildungswerk bedauerte heute gegenüber nnz, dass er nicht zu dem Gespräch bei Landrat Joachim Claus (CDU) eingeladen wurde. Gern hätte er dabei den Standpunkt der Einrichtung vorgetragen. Seine Vorwürfe richten sich jedoch eindeutig gegen das Verhalten der Stadtverwaltung Bleicherode. Bereits am 1. August hätte das Bildungswerk die entsprechende Pläne zum Ausbau der Zufahrtsstraße, verbunden mit einem Entwurf des Erschließungsvertrages und einer Kostenaufstellung, in Bleicherode eingereicht. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir jedoch keine offizielle Reaktion darauf erhalten, so Schnatmann. Rückfragen sei man in der Verwaltung ausgewichen, erst habe der Bauamtsleiter Urlaub gehabt, dann sei er krank gewesen...ausführlich im nnz-Archiv
Mehr als sechs Millionen für Schulen
Mit den Maßnahmen zur Landesgartenschau soll sich nicht nur das Outfit des Petersberges verändern. Auch die beiden Schulen werden einer Sanierung unterzogen. Das beschloß gestern der Stadtrat. Rund 6,5 Millionen Mark sollen für die Petersbergschule und die Bertolt-Brecht-Schule zur Verfügung gestellt werden. Zum ersten Mal wird sich die Stadt Nordhausen dabei eines Finanzierungsmodells bedienen. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH (SWG) wird mit der Sanierung der beiden Schulen beauftragt. Im Rahmen dieses Modells soll die Finanzierung zu günstigen Konditionen machbar sein. Ein Teil des Geldes soll aus der Investpauschale des Landes Thüringen bereitgestellt werden. Diese Pauschale werde man vollständig in Anspruch nehmen und auf die beiden Schulen aufteilen...ausführlich im nnz-Archiv
Grünes Licht für Autohof
Die Autobahn A 38 nimmt im Landkreis Nordhausen immer mehr Konturen an. Zwischen Werther und Nordhausen ist zum Beispiel ein Parkplatz mit einen stillen Örtchen vorgesehen, doch wo kann man einen Kaffee trinken? Diese Frage wurde gestern im Stadtrat beantwortet. Eine Ratsstätte ist in den Planungen der DEGES in diesem Autobahnabschnitt auch nicht vorgesehen, entstehen sollen sie in der Nähe von Worbis und Eisleben. Der Stadtrat beschloß gestern jedoch die Aufstellung einer Bebauungsplanes. Dieser trägt die Nummer 86 und nennt sich Autohof. Wenn also schon keine Raststätte, dann einen Autohof, wie er in den alten Bundesländern entlang der Betonpisten bereits häufig vorkommt. Tankstelle, Shop, Werkstatt und Hotel - das sind die Grundausstattungen für einen Autohof. Viel Platz wird es für Brummis geben...
Stellvertreter und Entkräftung
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt tagte heute der Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen. Der Verband war in der zurückliegenden Zeit mehrfach durch Ausschlüsse oder durch Anzeigen und Ermittlungen gegen Mitglieder in Erscheinung getreten. Im einem Tagesordnungspunkt wurde ein Stellvertreter des Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Landrat Joachim Claus (CDU) wird ab sofort durch den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses, Antonius Pille, vertreten. Möglich wurde dies, da die Einrichtung seit kurzem offizielles Mitglied im Verband ist. Weiterhin standen die Vorwürfe gegen den Rettungsdienst Ellrich auf der Tagesordnung, die in den vergangenen Wochen Inhalt von anonymen Anzeigen waren (siehe auch nnz-Archiv). Der Rettungsdienst hat auf die Anzeigen reagiert und eine detaillierte Auflistung vorgestellt, in der die erhobenen Vorwürfe widerlegt werden konnten. Landrat Joachim Claus sagte dazu der nnz: Alle Verbandsmitglieder konnten heute schon eine erste Einsicht in die Akten nehmen, die Mehrheit hat die Anschuldigungen für haltlos erklärt. Parallel zu den jetzt laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten auch das Amt für Arbeitsschutz und das Finanzamt den Ellricher Rettungsdienst geprüft. Nach Aussage von Landrat Claus sei auch bei diesen Kontrollen nicht gefunden worden, was die Vorwürfe untermauern könnte...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKritik, Rettungsdienst und Autohof
Höchste Eisenbahn übt Kritik
"Die angekündigte Fortsetzung der Sanierungsarbeiten auf der Südharzstrecke zwischen Northeim und Nordhausen stellt in Wirklichkeit das Eingeständnis des Scheiterns der bisherigen Bemühungen der Verantwortlichen in Hannover dar." Zu dieser für den Südharz wenig schönen Erkenntnis gelangt die Initiative Höchste Eisenbahn im Südharz. "Der Abschnitt Ellrich - Woffleben sollte bereits 2000 saniert werden. Dann wurde uns - noch im Juni diesen Jahres! - die Sanierung bis Oktober 2001 zugesagt. Nunmehr ist vom Frühjahr 2002 die Rede. Es stellt sich die Frage, ob die DB Netz es mit der Südharzstrecke wirklich Ernst meint oder ob der Südharz wieder nur hingehalten werden soll" meint Sprecher Reinboth zu der Ankündigung der DB. Sie stelle keineswegs einen Fortschritt, sondern eher einen Rückzug dar. "Wer sagt uns, dass dieses Mal die Zusage auch eingehalten wird? Schließlich hat es schon mehrfach Verzögerungen gegeben. Vielleicht will man die Sanierung ja auch gar nicht mehr betreiben" bleibt Reinboth angesichts schlechter Erfahrungen mit DB Netz pessimistisch. "Wulften in Ordnung zu bringen ist ja keine großartige Leistung, sondern eine verglichen mit anderen Dingen sehr bescheidene Maßnahme, die auch schon fünf Jahre auf sich warten lässt!"...ausführlich im nnz-Archiv
Landrat Claus: Jetzt an einen Tisch!
Das Drama um das künftige Heim für Autisten in Bleicherode scheint sich zu einer erneuten unendlichen Geschichte zu entwickeln. Heinrich Schnatmann von Kyffhäuser Bildungswerk bedauerte heute gegenüber nnz, dass er nicht zu dem Gespräch bei Landrat Joachim Claus (CDU) eingeladen wurde. Gern hätte er dabei den Standpunkt der Einrichtung vorgetragen. Seine Vorwürfe richten sich jedoch eindeutig gegen das Verhalten der Stadtverwaltung Bleicherode. Bereits am 1. August hätte das Bildungswerk die entsprechende Pläne zum Ausbau der Zufahrtsstraße, verbunden mit einem Entwurf des Erschließungsvertrages und einer Kostenaufstellung, in Bleicherode eingereicht. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir jedoch keine offizielle Reaktion darauf erhalten, so Schnatmann. Rückfragen sei man in der Verwaltung ausgewichen, erst habe der Bauamtsleiter Urlaub gehabt, dann sei er krank gewesen...ausführlich im nnz-Archiv
Mehr als sechs Millionen für Schulen
Mit den Maßnahmen zur Landesgartenschau soll sich nicht nur das Outfit des Petersberges verändern. Auch die beiden Schulen werden einer Sanierung unterzogen. Das beschloß gestern der Stadtrat. Rund 6,5 Millionen Mark sollen für die Petersbergschule und die Bertolt-Brecht-Schule zur Verfügung gestellt werden. Zum ersten Mal wird sich die Stadt Nordhausen dabei eines Finanzierungsmodells bedienen. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH (SWG) wird mit der Sanierung der beiden Schulen beauftragt. Im Rahmen dieses Modells soll die Finanzierung zu günstigen Konditionen machbar sein. Ein Teil des Geldes soll aus der Investpauschale des Landes Thüringen bereitgestellt werden. Diese Pauschale werde man vollständig in Anspruch nehmen und auf die beiden Schulen aufteilen...ausführlich im nnz-Archiv
Grünes Licht für Autohof
Die Autobahn A 38 nimmt im Landkreis Nordhausen immer mehr Konturen an. Zwischen Werther und Nordhausen ist zum Beispiel ein Parkplatz mit einen stillen Örtchen vorgesehen, doch wo kann man einen Kaffee trinken? Diese Frage wurde gestern im Stadtrat beantwortet. Eine Ratsstätte ist in den Planungen der DEGES in diesem Autobahnabschnitt auch nicht vorgesehen, entstehen sollen sie in der Nähe von Worbis und Eisleben. Der Stadtrat beschloß gestern jedoch die Aufstellung einer Bebauungsplanes. Dieser trägt die Nummer 86 und nennt sich Autohof. Wenn also schon keine Raststätte, dann einen Autohof, wie er in den alten Bundesländern entlang der Betonpisten bereits häufig vorkommt. Tankstelle, Shop, Werkstatt und Hotel - das sind die Grundausstattungen für einen Autohof. Viel Platz wird es für Brummis geben...
Stellvertreter und Entkräftung
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt tagte heute der Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen. Der Verband war in der zurückliegenden Zeit mehrfach durch Ausschlüsse oder durch Anzeigen und Ermittlungen gegen Mitglieder in Erscheinung getreten. Im einem Tagesordnungspunkt wurde ein Stellvertreter des Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Landrat Joachim Claus (CDU) wird ab sofort durch den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses, Antonius Pille, vertreten. Möglich wurde dies, da die Einrichtung seit kurzem offizielles Mitglied im Verband ist. Weiterhin standen die Vorwürfe gegen den Rettungsdienst Ellrich auf der Tagesordnung, die in den vergangenen Wochen Inhalt von anonymen Anzeigen waren (siehe auch nnz-Archiv). Der Rettungsdienst hat auf die Anzeigen reagiert und eine detaillierte Auflistung vorgestellt, in der die erhobenen Vorwürfe widerlegt werden konnten. Landrat Joachim Claus sagte dazu der nnz: Alle Verbandsmitglieder konnten heute schon eine erste Einsicht in die Akten nehmen, die Mehrheit hat die Anschuldigungen für haltlos erklärt. Parallel zu den jetzt laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten auch das Amt für Arbeitsschutz und das Finanzamt den Ellricher Rettungsdienst geprüft. Nach Aussage von Landrat Claus sei auch bei diesen Kontrollen nicht gefunden worden, was die Vorwürfe untermauern könnte...ausführlich im nnz-Archiv
