Nicht so ganz richtig
Donnerstag, 18. Juni 2009, 17:27 Uhr
Die Nachzählung der Stimmen in Nordhausen, im Südharz, in Günzerode und in Etzelsrode ist Geschichte. Wer da dachte, dass die Bestätigung der Kreistagswahl durch den Wahlausschuss schnell gehen würde, der hatte sich getäuscht...
Zur Vorgeschichte: Die Nachzählung hatte sich erforderlich gemacht, da es in einigen Stimmbezirken unterschiedliche Interpretationsvarianten gegeben habe. Das soll insbesondere die ungültigen Stimmen betroffen haben. Nicht immer sei der Wählerwille richtig gewertet worden, hieß es vor etwas mehr als einer Woche.
Heute Nachmittag also sollte das endgültige Ergebnis verkündet und beschlossen werden. Zuerst gab es von Jutta Krauth eine Erklärung, verbunden mit der Erläuterung, wie es zur Nachzählung kam. Der Ausschuss habe es sich nicht leicht gemacht, um eine Nachzählung vornehmen zu lassen. Hier sei kein Misstrauen im Spiel gewesen, sondern es sollte die Rechtmäßigkeit festgestellt werden. Jetzt habe man Gewissheit, dass korrekt ausgezählt wurde. Jutta Krauth entschuldigte sich bei all denen, die sich durch ihre Wortwahl in der vergangenen Woche gekränkt gefühlt haben sollten.
Die Nachzählung sei, so Krauth, korrekt verlaufen. In der VG Hohnstein/Südharz gab es nach der Auszählung in Harzungen zwei Wähler weniger als zu vorigen Woche. In Herrmannsacker gab es zwei gültige Stimmabgaben mehr, von denen die SPD und die FDP profitierten. In Neustadt gab es drei Stimmen weniger für die CDU und drei Stimmen mehr für die SPD. Sechs Stimmen mehr konnten die Bündnisgrünen in Niedersachswerfen verbuchen. Die LINKE musste sich hier mit 36 Stimmen weniger begnügen.
In Günzerode hat die CDU eine Stimme weniger, die SPD eine mehr. In Etzelsrode gab es keinerlei Veränderungen.
In Nordhausen wurde in 32 von 39 Stimmbezirken eine Übereinstimmung festgestellt, sieben seien fehlerhaft gewesen. So wurden zum Beispiel im Stimmbezirk IV bei Detlef Deede (B90/Grüne) alle acht Stimmen gestrichen. Im Stimmbezirk IX konnte die SPD elf Stimmen mehr verbuchen. In Steigerthal gibt es einen Wähler und sechs gültige Stimmen mehr. In Petersdorf werden die Stimmen von Martin Höfer (FDP) auf Null gesetzt. Summa summarum: 22 Wähler weniger oder 32 ungültige Stimmen. Größter Verlierer ist die SPD, sie bekommt 71 Stimmen weniger.
Insgesamt gibt es keine Verschiebungen der Kandidaten innerhalb der jeweiligen Listen, auch keine Veränderung der Sitzverteilungen.
Die Zahlen im Einzelnen:
GültigeStimmabgaben: 38.651
Ungültige Stimmabgaben: 1.543
Gültige Stimmen: 114.253
Wahlbeteiligung: 52,2 %
Partei|Stimmen|Sitze|Veränderungen
CDU|32.570|13|28,5|+0,1%
LINKE|28.428|11|24,9
SPD|31.781|13|27,8|–0,1%
FDP|10.800|4|9,5%
B90/Grüne|7.014|3|6,1%
NPD|3.616|2|3,2%
Autor: nnzZur Vorgeschichte: Die Nachzählung hatte sich erforderlich gemacht, da es in einigen Stimmbezirken unterschiedliche Interpretationsvarianten gegeben habe. Das soll insbesondere die ungültigen Stimmen betroffen haben. Nicht immer sei der Wählerwille richtig gewertet worden, hieß es vor etwas mehr als einer Woche.
Heute Nachmittag also sollte das endgültige Ergebnis verkündet und beschlossen werden. Zuerst gab es von Jutta Krauth eine Erklärung, verbunden mit der Erläuterung, wie es zur Nachzählung kam. Der Ausschuss habe es sich nicht leicht gemacht, um eine Nachzählung vornehmen zu lassen. Hier sei kein Misstrauen im Spiel gewesen, sondern es sollte die Rechtmäßigkeit festgestellt werden. Jetzt habe man Gewissheit, dass korrekt ausgezählt wurde. Jutta Krauth entschuldigte sich bei all denen, die sich durch ihre Wortwahl in der vergangenen Woche gekränkt gefühlt haben sollten.
Die Nachzählung sei, so Krauth, korrekt verlaufen. In der VG Hohnstein/Südharz gab es nach der Auszählung in Harzungen zwei Wähler weniger als zu vorigen Woche. In Herrmannsacker gab es zwei gültige Stimmabgaben mehr, von denen die SPD und die FDP profitierten. In Neustadt gab es drei Stimmen weniger für die CDU und drei Stimmen mehr für die SPD. Sechs Stimmen mehr konnten die Bündnisgrünen in Niedersachswerfen verbuchen. Die LINKE musste sich hier mit 36 Stimmen weniger begnügen.
In Günzerode hat die CDU eine Stimme weniger, die SPD eine mehr. In Etzelsrode gab es keinerlei Veränderungen.
In Nordhausen wurde in 32 von 39 Stimmbezirken eine Übereinstimmung festgestellt, sieben seien fehlerhaft gewesen. So wurden zum Beispiel im Stimmbezirk IV bei Detlef Deede (B90/Grüne) alle acht Stimmen gestrichen. Im Stimmbezirk IX konnte die SPD elf Stimmen mehr verbuchen. In Steigerthal gibt es einen Wähler und sechs gültige Stimmen mehr. In Petersdorf werden die Stimmen von Martin Höfer (FDP) auf Null gesetzt. Summa summarum: 22 Wähler weniger oder 32 ungültige Stimmen. Größter Verlierer ist die SPD, sie bekommt 71 Stimmen weniger.
Insgesamt gibt es keine Verschiebungen der Kandidaten innerhalb der jeweiligen Listen, auch keine Veränderung der Sitzverteilungen.
Die Zahlen im Einzelnen:
GültigeStimmabgaben: 38.651
Ungültige Stimmabgaben: 1.543
Gültige Stimmen: 114.253
Wahlbeteiligung: 52,2 %
Partei|Stimmen|Sitze|Veränderungen
CDU|32.570|13|28,5|+0,1%
LINKE|28.428|11|24,9
SPD|31.781|13|27,8|–0,1%
FDP|10.800|4|9,5%
B90/Grüne|7.014|3|6,1%
NPD|3.616|2|3,2%
