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Risiken abschätzen

Donnerstag, 18. Juni 2009, 16:04 Uhr
Gerade die jungen Fahrer in der Altersgruppe der 18 - 25jährigen sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht will das ändern. Auch in Nordhausen...

Aktion junge Fahrer (Foto: nnz) Aktion junge Fahrer (Foto: nnz)

Die Ursachen sind bekannt: Fehlende Erfahrung, erhöhte Risikobereitschaft, das Bedürfnis nach Spannungsreizen, der Wunsch, sich und das Fahrzeug zu erproben, aber auch Gruppendruck und Imponiergehabe. Zudem sind junge Menschen gerade am Wochenende häufig nachts unterwegs. In Verbindung mit Alkohol oder Drogen wird dabei so manche Fahrt zur „letzten“ Fahrt, auch für viele, oft minderjährige Mitfahrer.

Die „Aktion Junge Fahrer“ der Kreisverkehrswacht Nordhausen tritt diesen Ursachen offensiv entgegen: Durch Aufklärung und Aktionen, die junge Fahrer und ihr Umfeld für diese besondere Gefährdung sensibilisieren sollen. „Erleben, Erfahren, Erkennen“ lautet das Motto, das dazu beitragen soll, die Situation auf unseren Straßen zu verändern. Also, mitmachen und mitdenken, es geht uns alle an.

Im Rahmen der „Aktion Junge Fahrer“ veranstaltete die Nordhäuser Kreisverkehrswacht heute in Zusammenarbeit mit der Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ), dem DRK, der Polizei, einem Optiker, den Falken und weiteren Partnern auf dem Gelände des Berufsschulzentrum in der Morgenröte einen Verkehrssicherheitstag.

Aktionselemente wie Unfalldemonstration, Fahrsimulator, Bremssimulator, Motorradsimulator, Spezialgurtschlitten, Auto - Reaktionstestgerät, Überschlagsimulator, Erste Hilfe, Sehtest, Rauschbrille, Infostände, Videovorführungen der Polizei und der Verkehrswacht halfen den rund 300 teilnehmenden Schüler, die Gefahren am Steuer bewusst und erlebbar zu machen.

Darüber hinaus sollte auch die Motivation gestärkt werden, der Verkehrssicherheit während des Fahrens mehr Bedeutung beizumessen. Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht Nordhausen bedankt sich bei allen Helfern.
Autor: nnz

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