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Spaß in und an der Ausbildung

Montag, 15. Juni 2009, 11:09 Uhr
Wer in diesen Zeiten auf die eigene Ausbildung setzt – der hat als Unternehmen perspektivisch die „Nase“ vor. Das ist im produzierenden Gewerbe nicht anders als im automobilen Sektor. Wir haben dazu ein Beispiel gefunden – Justine Apel...

In der Ausbildung (Foto: BMW Autohaus Fritze) In der Ausbildung (Foto: BMW Autohaus Fritze)

Justine Apel macht die Ausbildung zu Bürokauffrau im BMW-Autohaus Fritze in Sangerhausen viel Spaß. So lobt die junge Dame vor allem das Arbeits- sprich das Ausbildungsklima. Hat sie eine Frage, dann sind die erfahrenen Mitarbeiter gern bereit, ihr weiter zu helfen. Mit der 18 jährigen befinden sich noch zwei weitere Auszubildende in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und zum Kaufmann im Einzelhandel.

„Wir blicken in unserer Personalplanung schon jetzt in die Zukunft. Zum 1. August werden wir drei junge Leute in unser Unternehmen aufnehmen“, erklärt Steffi Fritze. Die Ausbildungsverträge sind bereits unterschrieben worden. Zwei junge Männer werden in den kommenden drei Jahren zum Automobilkaufmann an den Standorten Sondershausen und Sangerhausen ausgebildet, ein junger Mann zum Mechatroniker in Sangerhausen.

Jedem Azubi werden ein Arbeitsplatz und ein Pate zugewiesen. Das Ziel heißt immer: Übernahme nach der Ausbildung, einen guten Lehrabschluss vorausgesetzt“, so Frau Fritze. „So versuchen wir natürlich eine größtmögliche Wissensvermittlung und Praxiserfahrung zu gewährleisten.“

Seit 1993 bildet das BMW-Autohaus Fritze junge Menschen aus, einige von ihnen konnten übernommen werden. Manuela Lorenz-Vogel war eine der Ersten, sie arbeitet heute in der Buchhaltung und in der Disposition.
Wenn die drei jungen Männer am 1. August 2009 ihre Ausbildung im Unternehmen beginnen, dann sind sie in einem 52köpfigen Team nicht nur willkommen, sie mussten sich auch gegen rund 40 Mitbewerber durchsetzen.

Da wird in den Gesprächen nicht nur das schulische Wissen abgefragt, im BMW-Autohaus Fritze ist das „Arbeiten auf Probe“ so zusagen die Kür. Die „Probearbeitszeit“ erstreckt sich von einem Tag bis zu einer Woche – alles in Abstimmung mit der jeweiligen Arbeitsagentur.

„Am Ende dieser Zeit und mit der Unterzeichnung der Ausbildungsverträge sind wir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben“, erläutert Steffi Fritze. Justine Apel aus Kelbra wird in den kommenden Monaten noch viel lernen, wird sich im kommenden Jahr auf die Prüfungen vorbereiten und hofft, dann „richtig“ zum Team des BMW-Autohaus Fritze zu gehören.
Autor: nnz/kn

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