Sieben Treffer im AKS
Sonntag, 14. Juni 2009, 19:18 Uhr
Vor dem Abschlussspiel der laufenden Saison wurde die starke Leistung der ersten Mannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen vom Staffelleiter der Thüringenliga, Ulrich Hofmann, der extra aus Römhild anreiste, anerkannt. Er überreichte im Auftrag des TFV die Bronzemedaillen…
Schiedsrichter Lothar Kruse aus Hundeshagen leitete heute sein letztes Thüringenligaspiel und wurde mit einem Blumenstrauß für seine erfolgreich Laufbahn geehrt. Vereinspräsident Detlef Zeitler und Vizepräsident Bernd Seidenstücker verabschiedeten dann unter dem Beifall der Zuschauer Trainer Burkhard Venth und dankten ihm für seine erfolgreiche Arbeit mit der Mannschaft. Auch Gerald Emdes bisherige Tätigkeit als Mannschaftsleiter wurde gewürdigt. In einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten signalisierte er Bereitschaft, in geeigneter Weise weiter für den Verein zu wirken.
Abschied (Foto: Verkouter/Gerlach)
Auch Fußball wurde gespielt, wobei es sogar ein recht flottes Landesligaspiel bei herrlichem Sonnenschein zu sehen gab. Ernst wurde die Sache schon noch genommen. Gerade war der Anpfiff vom Schiedsrichter ertönt, als Hauke Lattmann seine Kollegen mit Feuer animierte, da wurde auch schon Torsten Klaus von Rudolstädter Seite zu Fall gebracht und musste kurz an der Außenlinie behandelt werden. Bis zur 90. Minute verlief das Spiel sehr fair weiter, aber einsatzstark.
Zu Beginn gefielen zunächst die Gäste mit ihrem schnellen Spiel. In der 8. Minute vereitelte Lars Greschke mit einer guten Reaktion einen steilen Konterangriff auf Hiersche. Als der Tormann darauf eine gefährliche Flanke entschärfen musste, kamen erste Gedanken an das Spiel in Sondershausen auf. Doch dann gelang im schnellen Gegenzug die 1:0-Führung durch Torsten Klaus, der von Hauke Lattmann mustergültig bedient wurde.
Die Gäste ließen nicht locker. Ein Lattenkracher in der 13. Minute und zwei Chancen in der 18. Minute konnten sie jedoch nicht nutzen. Wieder war es Lars Greschke, der mit Hilfe von René Taute die Situation bereinigte. In dieser Druckphase setzte Wacker einen schnellen Konter. Über Lars Pohl kam der Ball zu Sven Pistorius, der sich an der Grundlinie durchsetzte und den in Position gelaufenen Torsten Klaus bedient. Eiskalt verwandelte der zur 2:0-Führung. In der 43. Minute erzielte der FC Einheit doch noch den verdienten Anschlusstreffer. Hiersche ließ Lars Greschke keine Chance.
Die zweite Hälfte begann erneut mit stürmischen Rudolstädter Angriffen, die mit Macht auf den Ausgleich drängten, als für einige Zeit Unsicherheiten im Nordhäuser Abwehrverhalten auftraten. So konnte erneut Hiersche in der 56. Minute am schnellsten schalten und den Ball ins Wackernetz schießen. Dem 2:2 folgte in der 65. Minute ein zweiter Lattenschuss der Gäste.
In der 69. Minute bewahrte Lars Pohl bei einem Angriff von rechts die Ruhe, bis Hauke Lattmann an die richtige Stelle gelaufen war und den Ball zur 3:2 nur noch über die Linie drücken musste. Alexander Töpfer unterlief in der 81. Minute ein Foul, das zum Strafstoßpfiff führte. Rudolph verwandelte sicher zum neuerlichen Ausgleich. Als keiner mehr an den Sieg einer Mannschaft glaubte, passte Lars Pohl auf Sebastian Elle, der zu Torsten Klaus verlängerte. Der tat das, was man von einem Stürmer erwartet. Er schoss das 4:3. Damit hat die cleverere Mannschaft gewonnen, die spielerischen Akzente kamen wohl eher von den Heidecksburgstädtern.
Gästetrainer Christian Häusler sagte: Wir haben keinen Klaus. Ich bin etwas enttäuscht, da es ein richtig gutes Spiel von uns war. Vier fast identische Tore waren für unsere junge Mannschaft auch für den Lernprozess wichtig. Trotzdem haben wir modernen Fußball gesehen mit modernen jungen Leuten.
Burkhard Venths Gedanken nach dem Abschiedsspiel gingen in diese Richtung: Die taktische Disziplin und Spannung, der Biss fehlten uns etwas. Wir sahen aber schöne Tore. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Ich hatte in Nordhausen eine schöne Zeit, da ich mehr Ergebnisse gesehen habe als in meinem Beruf als Lehrer. Es gab keine Grüppchenbildung, keine Konflikte. Wir gehen nicht im Bösen auseinander. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft weitestgehend zusammenbleibt. Jetzt müssen in Gesprächen Mitstreiter gefunden werden, um das vorhandene Potenzial der Region zu nutzen.
Klaus Verkouter
Autor: nnzSchiedsrichter Lothar Kruse aus Hundeshagen leitete heute sein letztes Thüringenligaspiel und wurde mit einem Blumenstrauß für seine erfolgreich Laufbahn geehrt. Vereinspräsident Detlef Zeitler und Vizepräsident Bernd Seidenstücker verabschiedeten dann unter dem Beifall der Zuschauer Trainer Burkhard Venth und dankten ihm für seine erfolgreiche Arbeit mit der Mannschaft. Auch Gerald Emdes bisherige Tätigkeit als Mannschaftsleiter wurde gewürdigt. In einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten signalisierte er Bereitschaft, in geeigneter Weise weiter für den Verein zu wirken.
Abschied (Foto: Verkouter/Gerlach)
Auch Fußball wurde gespielt, wobei es sogar ein recht flottes Landesligaspiel bei herrlichem Sonnenschein zu sehen gab. Ernst wurde die Sache schon noch genommen. Gerade war der Anpfiff vom Schiedsrichter ertönt, als Hauke Lattmann seine Kollegen mit Feuer animierte, da wurde auch schon Torsten Klaus von Rudolstädter Seite zu Fall gebracht und musste kurz an der Außenlinie behandelt werden. Bis zur 90. Minute verlief das Spiel sehr fair weiter, aber einsatzstark. Zu Beginn gefielen zunächst die Gäste mit ihrem schnellen Spiel. In der 8. Minute vereitelte Lars Greschke mit einer guten Reaktion einen steilen Konterangriff auf Hiersche. Als der Tormann darauf eine gefährliche Flanke entschärfen musste, kamen erste Gedanken an das Spiel in Sondershausen auf. Doch dann gelang im schnellen Gegenzug die 1:0-Führung durch Torsten Klaus, der von Hauke Lattmann mustergültig bedient wurde.
Die Gäste ließen nicht locker. Ein Lattenkracher in der 13. Minute und zwei Chancen in der 18. Minute konnten sie jedoch nicht nutzen. Wieder war es Lars Greschke, der mit Hilfe von René Taute die Situation bereinigte. In dieser Druckphase setzte Wacker einen schnellen Konter. Über Lars Pohl kam der Ball zu Sven Pistorius, der sich an der Grundlinie durchsetzte und den in Position gelaufenen Torsten Klaus bedient. Eiskalt verwandelte der zur 2:0-Führung. In der 43. Minute erzielte der FC Einheit doch noch den verdienten Anschlusstreffer. Hiersche ließ Lars Greschke keine Chance.
Die zweite Hälfte begann erneut mit stürmischen Rudolstädter Angriffen, die mit Macht auf den Ausgleich drängten, als für einige Zeit Unsicherheiten im Nordhäuser Abwehrverhalten auftraten. So konnte erneut Hiersche in der 56. Minute am schnellsten schalten und den Ball ins Wackernetz schießen. Dem 2:2 folgte in der 65. Minute ein zweiter Lattenschuss der Gäste.
In der 69. Minute bewahrte Lars Pohl bei einem Angriff von rechts die Ruhe, bis Hauke Lattmann an die richtige Stelle gelaufen war und den Ball zur 3:2 nur noch über die Linie drücken musste. Alexander Töpfer unterlief in der 81. Minute ein Foul, das zum Strafstoßpfiff führte. Rudolph verwandelte sicher zum neuerlichen Ausgleich. Als keiner mehr an den Sieg einer Mannschaft glaubte, passte Lars Pohl auf Sebastian Elle, der zu Torsten Klaus verlängerte. Der tat das, was man von einem Stürmer erwartet. Er schoss das 4:3. Damit hat die cleverere Mannschaft gewonnen, die spielerischen Akzente kamen wohl eher von den Heidecksburgstädtern.
Gästetrainer Christian Häusler sagte: Wir haben keinen Klaus. Ich bin etwas enttäuscht, da es ein richtig gutes Spiel von uns war. Vier fast identische Tore waren für unsere junge Mannschaft auch für den Lernprozess wichtig. Trotzdem haben wir modernen Fußball gesehen mit modernen jungen Leuten.
Burkhard Venths Gedanken nach dem Abschiedsspiel gingen in diese Richtung: Die taktische Disziplin und Spannung, der Biss fehlten uns etwas. Wir sahen aber schöne Tore. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Ich hatte in Nordhausen eine schöne Zeit, da ich mehr Ergebnisse gesehen habe als in meinem Beruf als Lehrer. Es gab keine Grüppchenbildung, keine Konflikte. Wir gehen nicht im Bösen auseinander. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft weitestgehend zusammenbleibt. Jetzt müssen in Gesprächen Mitstreiter gefunden werden, um das vorhandene Potenzial der Region zu nutzen.
Klaus Verkouter


