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Mehr als nur wohnen

Freitag, 12. Juni 2009, 10:07 Uhr
Seit nunmehr zehn Jahren erwirtschaftet die Sollstedter Wohnungsbaugesellschaft zum Wohle der Kommune nicht unerhebliche Gewinne. Auch jetzt kann die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken...


„Die Leerstandquote tendierte im vergangenen Jahr gen null. Für einige Wohnungen gab es Wartelisten. Die großen Sanierungen im Wohnungsbestand sind weitestgehend erledigt und wir sind stolz darauf, dass die Mietpreise trotzdem konstant bei 4,20 Euro je Quadratmeter Wohnfläche gehalten werden konnten“, so Geschäftsführerin Heike Winkler.

Neben der Vermietung von Wohnungen betreibt die SWBG zwischenzeitlich einen Vereinsraum und zwei Festhallen. Mit der Eingemeindung von Rehungen wird ein altes Gutshaus in den Bestand übergehen. In diesem Haus hat der sehr aktive Rehunger Heimatverein und dessen Brauchtumsgruppe zur Traditionspflege einige Räume im alten Stil hergerichtet. Im Rahmen des Rehunger Heimatfestes am 21. Juni können diese besichtigt werden.

In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft wird die SWBG am am zweiten Juliwochenende das traditionelle Bergmannsfest veranstalten. Für Freitagnachmittag sind ab 14.00 Uhr kostenfreie Führungen über das Betriebsgelände des Bergwerkes vorgesehen. Auch gibt es für die Grubenfahrt um 14.00 Uhr noch einige freie Karten (16 Euro/Person). Am Abend wird es eine riesige Festveranstaltung mit buntem Programm,
traditionellem Schichtwechsel und Zapfenstreich auf dem Sollstedter Bergwerksgelände geben, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Den Samstagnachmittag wird den Kleinen gewidmet. In der Festhalle Sollstedt sollen dann viele Spiele, ein Clown und ein Puppentheater für gute Laune bei Eltern und Kindern sorgen. Am Abend ab 21.00 Uhr werden einige House-DJ`s die Jugendlichen musikalisch durch die Nacht führen. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.

„Neben dem Engagement im kulturellen und sozialen Bereich werden wir auch unserer Verantwortung gerecht, etwas für die Umwelt zu tun. Seit dem Jahr 2000 sorgt eine solarthermische Anlage für warmes Wasser für unsere Mieter. In diesem Jahr werden wir die erste Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung in Betrieb nehmen. Weitere sollen in den kommenden Jahren folgen. Mit den erwirtschafteten Einnahmen aus diesem Bereich soll eine immer bessere Gestaltung des Wohnumfeldes erfolgen“, so Heike Winkler zur nnz.
Autor: nnz

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