Die Lage ist ernst
Freitag, 12. Juni 2009, 07:01 Uhr
Es rumort bei Wacker Nordhausen. Die Wirtschaftskrise ist angekommen. Es ist weniger Geld in der Kasse als im vorigen Jahr, einige Spieler haben noch nicht für die kommende Saison unterschrieben. Gestern gab es eine Aussprache...
Den Spielern der 1. Mannschaft hat der Präsident für die über Erwarten erfolgreiche Saison gedankt und seinen Stolz auf diese Mannschaft zum Ausdruck gebracht. Unzufrieden sei der Verein, dass es bis heute nicht gelungen ist, einen Trainer, der dem guten Niveau der Mannschaft entspricht, zu verpflichten. Das scheiterte an den finanziellen Forderungen bisheriger Kandidaten.
Gleichzeitig betonte Detlef Zeitler, dass es - für einzelne Spieler - schmerzliche Einschnitte geben werde, die ihm persönlich Bauchschmerzen bereiten. "Wir können und wollen aber im Interesse des gesamten Vereins nicht mehr versprechen und ausgeben, als wir halten können. Bisherige Sponsoren, denen der Verein sehr dankbar ist, können in der gegenwärtigen finanziellen Situation keine größeren Zugeständnisse machen, einige reduzieren sogar ihre Leistungen oder springen ganz ab."
Zeitler hoffe, dass die Fans das verstehen werden, und auch die Spieler. Trotzdem machten einige Spieler ihr Bleiben von der baldigen Klärung der Trainerfrage und "Nachbesserungen" der Konditionen abhängig. Weitere Gespräche werden auf Drängen von Spielern in der nächsten Woche stattfinden. Hoffnungen setzt der Präsident noch auf das Treffen des Wirtschaftsrates in zwei Wochen.
Für die Akteure ist ab Sonntag Trainingspause zum Regenerieren. Am 1. Juli soll unter neuem Übungsleiter Trainingsbeginn sein. Der Verein hofft nach wie vor, das Gros der Mannschaft bei Wacker halten zu können.
Apropos: Eine Trainer-Personalie konnte inzwischen geklärt werden: Uwe Etzrodt ist ab sofort für die Zweite von Wacker verantwortlich.
Autor: nnzDen Spielern der 1. Mannschaft hat der Präsident für die über Erwarten erfolgreiche Saison gedankt und seinen Stolz auf diese Mannschaft zum Ausdruck gebracht. Unzufrieden sei der Verein, dass es bis heute nicht gelungen ist, einen Trainer, der dem guten Niveau der Mannschaft entspricht, zu verpflichten. Das scheiterte an den finanziellen Forderungen bisheriger Kandidaten.
Gleichzeitig betonte Detlef Zeitler, dass es - für einzelne Spieler - schmerzliche Einschnitte geben werde, die ihm persönlich Bauchschmerzen bereiten. "Wir können und wollen aber im Interesse des gesamten Vereins nicht mehr versprechen und ausgeben, als wir halten können. Bisherige Sponsoren, denen der Verein sehr dankbar ist, können in der gegenwärtigen finanziellen Situation keine größeren Zugeständnisse machen, einige reduzieren sogar ihre Leistungen oder springen ganz ab."
Zeitler hoffe, dass die Fans das verstehen werden, und auch die Spieler. Trotzdem machten einige Spieler ihr Bleiben von der baldigen Klärung der Trainerfrage und "Nachbesserungen" der Konditionen abhängig. Weitere Gespräche werden auf Drängen von Spielern in der nächsten Woche stattfinden. Hoffnungen setzt der Präsident noch auf das Treffen des Wirtschaftsrates in zwei Wochen.
Für die Akteure ist ab Sonntag Trainingspause zum Regenerieren. Am 1. Juli soll unter neuem Übungsleiter Trainingsbeginn sein. Der Verein hofft nach wie vor, das Gros der Mannschaft bei Wacker halten zu können.
Apropos: Eine Trainer-Personalie konnte inzwischen geklärt werden: Uwe Etzrodt ist ab sofort für die Zweite von Wacker verantwortlich.
