Erfolgreich geschult- wertvoll eingesetzt
Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:49 Uhr
Mit feierlicher Rede, Pianomusik, Kerzenschein und so mancher Träne im Auge endete Anfang in der schönen Kapelle des St. Jakob Hauses die Ausbildung zum Betreuungsassistenten für Demenzerkrankte. Es war für alle Beteiligten eine lohnende Zeit. Ein Bericht dazu in der nnz.
Wir, das ist der Trägerverbund Altenhilfe (Jugendsozialwerk Nordhausen e.V., Diakonie Landkreis Nordhausen-West e.V., Diakonie in Nordhausen Stiftung Maria im Elende GmbH) mit 5 Seniorenheimen, 3 Tagespflegen, 2 ambulanten Pflegediensten, einer Kurzzeitpflege und Seniorenbegegnungsstätten im Landkreis Nordhausen.
Im letzten Jahr wurde die Pflegeversicherung reformiert, im Zuge dessen wurden die Leistungen für demenzkranke Menschen verbessert. Für unseren Fachbereich bot sich daher die Möglichkeit, gezielt für die Begleitung Demenzkranker, Personal einzustellen und auszubilden.
Welche Aufgaben haben diese Mitarbeiter? Demenzbegleiter kümmern sich ganz individuell um die Dementen, sie bieten in Einzel- oder Gruppenangeboten Übungen zur Förderung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten sowie der Orientierung an. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören gymnastische und musikalische Angebote ebenso wie Begleitung in Bezug auf die Lebensgeschichte. So werden mit Frauen Tätigkeiten durchgeführt, die an die frühere Haushaltsführung erinnern (z.B. kochen, Wäsche legen) oder Männer in Bezug auf die früheren Berufe beschäftigt.
Auch Gespräche oder Spaziergänge gehören zu den Aufgaben der Demenzbegleiter. Die Berücksichtigung von Vorlieben, Gewohnheiten und Abneigungen jeder einzelnen Person spielt eine wesentliche Rolle. Die von uns gezielt ausgewählten und meist in den Einrichtungen schon bewährten Mitarbeiter optimal auf ihre zukünftige Arbeit vorzubereiten, war eine lockende Herausforderung und auch Anforderung der Kostenträger.
Mit Unterstützung der FAI (Fröbel Academy International GmbH) und unter Leitung von Kerstin Triftshäuser stellten wir eine abwechslungsreiche Ausbildung zusammen, welche am 23. März 2009 begann. In 160 Theoriestunden und 2 Wochen Praktikum wurden den 16 Teilnehmerinnen Kenntnisse zum Krankheitsbild Demenz, Kommunikation, Tagesgestaltung und Beschäftigung, Ernährung, Recht, Pflege, Erste Hilfe sowie Ethik vermittelt.
Sehr beliebt bei den Kursteilnehmerinnen waren alle praxisnahen Themen, wie Angebote der Beschäftigung und Ernährung - ein Kursteil in dem dementengerecht gekocht wurde. Das Referententeam war bunt gemischt, es wirkten Pflegedienstleiter, Fachexperten und Praktiker mit. Denen wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken möchten! Die Praktikumwochen mit Praxisaufgabe wurden jeweils in einer anderen Einrichtung des Trägerverbundes durchgeführt.
Im Laufe der Ausbildung entwickelte sich eine gut gelaunte, optimistische und leitungsstarke Gruppe. Ganz besonders wertvoll war der gegenseitige Lerneffekt, zum Einen durch die ausgeprägte Berufs- und Lebenserfahrung einiger Teilnehmer, zum Anderen durch den Austausch der jeweiligen Hausbesonderheiten.
Im Abschlussgespräch werteten alle Teilnehmer den Kurs als sehr gut gelungen, Verabredungen wurden getroffen und Aufbaukurse geplant.
Und so sprach K. v. Hoff (Fachbereichsleiterin) in ihrer feierlichen Abschlussrede zu den stolzen Kursabsolventinnen und würdigte deren Arbeit als wertvollen Schritt, der den Menschen in unseren Einrichtungen eine bessere Lebensqualität gibt sowie die Position und Anerkennung der Helfer in der sozialen Betreuung weiterhin stärkt.
Kerstin Triftshäuser
Wir, das ist der Trägerverbund Altenhilfe (Jugendsozialwerk Nordhausen e.V., Diakonie Landkreis Nordhausen-West e.V., Diakonie in Nordhausen Stiftung Maria im Elende GmbH) mit 5 Seniorenheimen, 3 Tagespflegen, 2 ambulanten Pflegediensten, einer Kurzzeitpflege und Seniorenbegegnungsstätten im Landkreis Nordhausen.
Im letzten Jahr wurde die Pflegeversicherung reformiert, im Zuge dessen wurden die Leistungen für demenzkranke Menschen verbessert. Für unseren Fachbereich bot sich daher die Möglichkeit, gezielt für die Begleitung Demenzkranker, Personal einzustellen und auszubilden.
Welche Aufgaben haben diese Mitarbeiter? Demenzbegleiter kümmern sich ganz individuell um die Dementen, sie bieten in Einzel- oder Gruppenangeboten Übungen zur Förderung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten sowie der Orientierung an. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören gymnastische und musikalische Angebote ebenso wie Begleitung in Bezug auf die Lebensgeschichte. So werden mit Frauen Tätigkeiten durchgeführt, die an die frühere Haushaltsführung erinnern (z.B. kochen, Wäsche legen) oder Männer in Bezug auf die früheren Berufe beschäftigt.
Auch Gespräche oder Spaziergänge gehören zu den Aufgaben der Demenzbegleiter. Die Berücksichtigung von Vorlieben, Gewohnheiten und Abneigungen jeder einzelnen Person spielt eine wesentliche Rolle. Die von uns gezielt ausgewählten und meist in den Einrichtungen schon bewährten Mitarbeiter optimal auf ihre zukünftige Arbeit vorzubereiten, war eine lockende Herausforderung und auch Anforderung der Kostenträger.
Mit Unterstützung der FAI (Fröbel Academy International GmbH) und unter Leitung von Kerstin Triftshäuser stellten wir eine abwechslungsreiche Ausbildung zusammen, welche am 23. März 2009 begann. In 160 Theoriestunden und 2 Wochen Praktikum wurden den 16 Teilnehmerinnen Kenntnisse zum Krankheitsbild Demenz, Kommunikation, Tagesgestaltung und Beschäftigung, Ernährung, Recht, Pflege, Erste Hilfe sowie Ethik vermittelt.
Sehr beliebt bei den Kursteilnehmerinnen waren alle praxisnahen Themen, wie Angebote der Beschäftigung und Ernährung - ein Kursteil in dem dementengerecht gekocht wurde. Das Referententeam war bunt gemischt, es wirkten Pflegedienstleiter, Fachexperten und Praktiker mit. Denen wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken möchten! Die Praktikumwochen mit Praxisaufgabe wurden jeweils in einer anderen Einrichtung des Trägerverbundes durchgeführt.
Im Laufe der Ausbildung entwickelte sich eine gut gelaunte, optimistische und leitungsstarke Gruppe. Ganz besonders wertvoll war der gegenseitige Lerneffekt, zum Einen durch die ausgeprägte Berufs- und Lebenserfahrung einiger Teilnehmer, zum Anderen durch den Austausch der jeweiligen Hausbesonderheiten.
Im Abschlussgespräch werteten alle Teilnehmer den Kurs als sehr gut gelungen, Verabredungen wurden getroffen und Aufbaukurse geplant.
Und so sprach K. v. Hoff (Fachbereichsleiterin) in ihrer feierlichen Abschlussrede zu den stolzen Kursabsolventinnen und würdigte deren Arbeit als wertvollen Schritt, der den Menschen in unseren Einrichtungen eine bessere Lebensqualität gibt sowie die Position und Anerkennung der Helfer in der sozialen Betreuung weiterhin stärkt.
Kerstin Triftshäuser
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

