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Süße Spenden gesucht

Montag, 16. September 2002, 11:57 Uhr
Nordhausen/Worbis (nnz). So richtig „bärig“ fühlen sich die kuscheligen Bewohner des Tiergeheges in Worbis nicht. Es fehlt ihnen an einem bestimmten Grundnahrungsmittel. Wie Sie helfen können, sagt Ihnen die nnz.


Dass ein Bär gerne Honig schleckt, ist hinlänglich bekannt. Dass 12 Worbiser Bären eine Menge Honig schlecken, kann man sich gut vorstellen. Allerdings bekommen sie diesen sehr sparsam und wohl dosiert. Wer nimmt schon gern ein Medikament pur zu sich? Hin und wieder ist es notwendig, unseren Bären Medikamente, wie zum Beispiel Wurmkuren, zu verabreichen.

Das klappt nicht mit guten Worten. Aber auf einem Löffel mit Honig, in dem das Medikament hübsch verpackt ist! Natürlich betritt kein Tierpfleger mit Honiglöffel in der Hand die Freianlage. Der Patient wird an die Eingewöhnungsstation gelockt. Durch die Gitter wird der duftende Honiglöffel gesteckt und innerhalb von Sekunden abgeschleckt. Eine andere Variante: In ein mit Honig beschmiertes Brötchen wird das Medikament versteckt und gezielt dem entsprechenden Bären verabreicht.

Aber auch für Beschäftigungen der Bären wird Honig benötigt. In Baumstämme, die mit kleinen Löchern versehen sind, wird etwas Honig hinein getröpfelt. Meister Petz riecht den Honig und beschäftigt sich stundenlang mit dem interessanten Stück Holz. Doch die Honigvorräte, die unsere Bären bisher gespendet bekamen, sind allesamt verbraucht. Nun suchen wir dringend Honigspender, die unseren Petzen, die hier auf 4 Hektar Freianlage ein bärenstarkes Leben führen dürfen, dieses noch versüßen.
Autor: nnz

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