nnz-Forum: Chaos in Hesserode?
Montag, 08. Juni 2009, 18:52 Uhr
Es geht noch einmal um die Auszählung der Stimmen in einem Hesseröder Wahllokal. Mehr dazu im Forum der nnz...
Ein Hesseröder Wahlbeobachter legte seine Eindrücke in seinem Bericht dar. Wenn der Artikel nicht eines gewissen Ernstes gewesen, wäre mir ein Lächeln über meine Lippen gegangen. Da mir der Wahlbeobachter und sein Hang zur Dramatik bekannt sind, möchte auch ich (der im Artikel erwähnte anwesende Stadtratskandidat) meine an diesen Abend gesammelten Eindrücke darlegen.
Vorweg möchte ich mich bei allen Wahlhelfern des Landkreises, der Städte und Gemeinden für Ihren Einsatz in den Wahllokalen bedanken. Allein die Auszählung in Hesserode hat gezeigt, wie aufreibend eine solche sein kann.
Ich kam im Wahllokal an, als die Ortsteilbürgermeister ausgezählt wurden, anschließend die Stadträte und danach die Kreisräte. Der Wahlleiter in Hesserode hat sich bei der Auszählung der Stimmen an seine Richtlinien gehalten und Unklarheiten mit dem Wahlvorsteher abgeklärt.
Einen genervten Eindruck machte er nicht auf mich, der Wahlleiter behielt seine Ruhe und hatte die Auszählung im Griff. Die besagten 34 ungültigen Stimmzettel (und nicht Stimmen) wurden an die Seite gelegt und mit der Zählung wurde fortgefahren. Dabei entging dem Hesseröder Beobachter, er war wohl schon in Gedanken bei seinem Artikel für die nnz, das ich mit dem Pressesprecher der Stadtverwaltung, Herrn Patrick Grabe telefonierte und dieser mich an Herrn Joachimi, Mitarbeiter im Wahlbüro Nordhausen, weiterleitete.
Ich schilderte Herrn Joachimi die Sachlage und bat diesen, sich mit dem Wahlleiter in Hesserode in Verbindung zu setzen, was er auch tat. Und das vom Hesseröder Beobachter geschilderte erneute Durchsehen des als ungültige Stimmen beiseitegelegten Stapels erfolgte. Alles in allem war die Auszählung langwierig aber nicht chaotisch, wie vom Hesseröder Wahlbeobachter beschrieben.
Ich finde es auch als Beleidigung, die ehrenamtlichen und städtischen Wahlhelfer als unqualifizierte Stimmzählkulisse abzutun. Sollte der Hesseröder Wahlbeobachter Unregelmäßigkeiten festgestellt haben, ist es nicht nur sein Recht, sondern seine Pflicht diese Wahl anzufechten. Alles andere stellt ihn in die Ecke der ewigen Nörgler. Ich konnte in der Zeit meiner Anwesenheit im Wahllokal Hesserode keine Unregelmäßigkeiten feststellen.
Jens Beyer, CDU Hesserode
Ein Hesseröder Wahlbeobachter legte seine Eindrücke in seinem Bericht dar. Wenn der Artikel nicht eines gewissen Ernstes gewesen, wäre mir ein Lächeln über meine Lippen gegangen. Da mir der Wahlbeobachter und sein Hang zur Dramatik bekannt sind, möchte auch ich (der im Artikel erwähnte anwesende Stadtratskandidat) meine an diesen Abend gesammelten Eindrücke darlegen.
Vorweg möchte ich mich bei allen Wahlhelfern des Landkreises, der Städte und Gemeinden für Ihren Einsatz in den Wahllokalen bedanken. Allein die Auszählung in Hesserode hat gezeigt, wie aufreibend eine solche sein kann.
Ich kam im Wahllokal an, als die Ortsteilbürgermeister ausgezählt wurden, anschließend die Stadträte und danach die Kreisräte. Der Wahlleiter in Hesserode hat sich bei der Auszählung der Stimmen an seine Richtlinien gehalten und Unklarheiten mit dem Wahlvorsteher abgeklärt.
Einen genervten Eindruck machte er nicht auf mich, der Wahlleiter behielt seine Ruhe und hatte die Auszählung im Griff. Die besagten 34 ungültigen Stimmzettel (und nicht Stimmen) wurden an die Seite gelegt und mit der Zählung wurde fortgefahren. Dabei entging dem Hesseröder Beobachter, er war wohl schon in Gedanken bei seinem Artikel für die nnz, das ich mit dem Pressesprecher der Stadtverwaltung, Herrn Patrick Grabe telefonierte und dieser mich an Herrn Joachimi, Mitarbeiter im Wahlbüro Nordhausen, weiterleitete.
Ich schilderte Herrn Joachimi die Sachlage und bat diesen, sich mit dem Wahlleiter in Hesserode in Verbindung zu setzen, was er auch tat. Und das vom Hesseröder Beobachter geschilderte erneute Durchsehen des als ungültige Stimmen beiseitegelegten Stapels erfolgte. Alles in allem war die Auszählung langwierig aber nicht chaotisch, wie vom Hesseröder Wahlbeobachter beschrieben.
Ich finde es auch als Beleidigung, die ehrenamtlichen und städtischen Wahlhelfer als unqualifizierte Stimmzählkulisse abzutun. Sollte der Hesseröder Wahlbeobachter Unregelmäßigkeiten festgestellt haben, ist es nicht nur sein Recht, sondern seine Pflicht diese Wahl anzufechten. Alles andere stellt ihn in die Ecke der ewigen Nörgler. Ich konnte in der Zeit meiner Anwesenheit im Wahllokal Hesserode keine Unregelmäßigkeiten feststellen.
Jens Beyer, CDU Hesserode
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
