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Von “super” bis “nicht zufrieden”

Montag, 08. Juni 2009, 10:39 Uhr
Die nnz mit ersten Reaktionen auf den Ausgang der Kommunalwahlen im Landkreis Nordhausen. Die Palette der Antworten ist sehr breit...


„Ich bin natürlich nicht zufrieden und hätte für die CDU in der Stadt Nordhausen wirklich mehr erwartet. Die Ursachen hierfür liegen aber nicht in der Arbeit der Fraktion in den vergangenen Jahren“, so Norbert Klodt, CDU-Vorsitzender in Nordhausen und bisheriger Fraktionschef im Stadtrat. Die Arbeit in der Fraktion soll in den nächsten fünf Jahren dennoch etwas bissiger werden, „wir wollen klarer sagen, was wir wollen.“

Dazu gehört auch die Aufgabe des Schmusekurses gegenüber der Verwaltung. Man wolle stärker als bisher gegen die dem Stadtrat aufgedrückten Meinungen der Oberbürgermeisterin und des Bürgermeisters angehen. Mit dem bisherigen Harmoniewillen soll es vorbei sein. Klodt findet es darüber hinaus bedauerlich, dass viele Wähler auf den Etikettenschwindel von Rinke und Jendricke reingefallen sind. „So ist letztlich ein Ergebnis zustande gekommen, was einige nicht gewollt haben.“

Auch Barbara Schencke (LINKE) zeigt sich „wenig begeistert“ vom Ausgang der Stadtratswahlen. Man habe eine Stimme im Stadtrat verloren. Die bisherige Fraktionsvorsitzende wird auch wieder für den Vorsitz kandidieren und rät ihrer Partei, sich nicht selbst zu zerfleischen. Schencke verweist darüber hinaus auf die gewachsene personelle Stärke. So sind die beiden Kreissprecher ebenso vertreten wie die bisherige Fraktionsvorsitzende im Kreistag.

„Diese Kommunalwahl ist doch toll gelaufen“, meint Dagmar Becker. Die Sozialdemokratie gilt als der Gewinner in Kreistag und Nordhäuser Stadtrat. Leider müssen die Sozis der CDU einen hauchdünnen Vorsprung im Kreistag überlassen. Bewährt habe sich die Wahltaktik, viele Bürgermeister auf die Kandidatenliste zu bekommen, die letztlich viele Stimmen auf sich vereinen konnten.
Autor: nnz

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