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Projekt „Interkulturelles Lernen“

Samstag, 06. Juni 2009, 18:41 Uhr
Am Montag wurde der neue Thüringer Aktionsplan 2009/2010 der UN Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" an den Ministerpräsidenten Dieter Althaus übergeben. Der Aktionsplan vereint die Ergebnisse der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 und der Weltkonferenz für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 sowie die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen in Kommunikations-, Lern- und Bildungsprozesse...


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Die Idee der Nachhaltigkeit soll in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert werden. Auch das interkulturelle Lernen spielt dabei eine wichtige Rolle. Obwohl der Ausländeranteil im grünen Herzen Deutschlands nicht so hoch ist wie anderswo, gewinnt die Erweiterung der interkulturellen Kompetenz auch bei den Thüringer Bürgern an Bedeutung. Der JugendSozialwerk Nordhausen e. V. betreut seit zwei Jahren im Rahmen des Landesjugendförderplanes das Projekt „Interkulturelles Lernen in Thüringen“. Die Bildungsreferentin Joanna Pawlaczek bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene interkulturelle Bereiche zu erhalten und notwendige interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

Die Aufnahme des Projektes „Interkulturelles Lernen in Thüringen“ in den Thüringer Aktionsplan 2009 / 2010 unterstreicht seinen Stellenwert. Dort wird auch auf die Notwendigkeit der Vernetzung des Projektes mit anderen Initiativen auf der lokalen Ebene verwiesen. Der Aktionsplan propagiert insbesondere das Leitbild der Nachhaltigkeit. Durch die Verknüpfung von Elementen aus verschiedenen Bereichen kann dem besonders gut Rechnung getragen werden. Unser Alltag ist ja auch nicht nur von einem Themenfeld geprägt, sondern unterliegt vielfältigen Einflüssen, die jeder auf Basis seines individuellen Erfahrungs- und Kenntnisstandes erlebt und verarbeitet.

Wenn zum Beispiel im Rahmen eines Angebots zum interkulturellen Lernen von kirchlichen Bildungsreferenten religiöse Themen eingebracht werden, so kann das mehrere positive Effekte haben: hohe Fachlichkeit des Angebots, besseres Verständnis der Teilnehmenden für das Zusammenwirken beider Komponenten in Alltagssituationen, Wissenszuwachs auch bei den Referenten aus den verschiedenen Bereichen, ...

Im Thüringer Aktionsplan geht es darum, bereits bestehende Ansätze zu stärken und zu multiplizieren, neue Themenfelder zu erschließen, aber auch neue Konzeptionen zu entwickeln. Wir als JugendSozialwerk sind an Kooperationen, die diese Prozesse unterstützen, sehr interessiert und deshalb offen für Anfragen aus allen anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Unsere Jugendbildungsreferentin freut sich auf Ihre Anfragen und Vorschläge unter j.pawlaczek@jugendsozialwerk.de. Die gedruckte Version des Thüringer Aktionsplanes 2009 / 2010 kann ab sofort kostenfrei über die Koordinationstelle per Mail (info@dekade-thueringen.de) bestellt werden.
Autor: nnz

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