Das Gesicht der Demokratie
Freitag, 05. Juni 2009, 17:04 Uhr
Deine Stimme gegen Nazis – unter diesem Motto hatte das Bündnis gegen Rechts heute Nachmittag auf den Rathausplatz eingeladen. Letztlich stellte sich heraus, das viele Parteien die Zeit und den Platz anders nutzten...
CDU, FDP, die Bündnisgrünen und die SPD hatte ihre Wahlstände in Stellung gebracht. Eigentlich sollte ja der Bürger, der übermorgen der Wähler ist, aufgeklärt werden, welche Gefahren von der NPD ausgehen. Doch in erster Linie war das wahlkämpfende Volk bemüht, die eigenen Programme an die Menschen zu bringen.
Nur: Wo waren die? Nach einer Stunde, so ein Beobachter der Szenerie, war man immer noch fast unter sich. Und es gab Ausreden für das Fernbleiben der Massen: Es waren zu viele Feste in Nordhausen. Am Mittwoch Kinderfest der Kreissparkasse, morgen Kinderfest auf dem Petersberg. Wer geht da noch zum demokratischen Wahl-Volksfest?
Dabei hätten sich Frau oder Mann auch über die jüdische Gemeinde in Nordhausen oder über die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora informieren können. Oder über die Angebote des Kreissportbundes oder eine Mitgliedschaft in einer der vielen Gewerkschaften dieses Landes.
Den Reden von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Landrat Joachim Claus oder einer Vertreterin der Theater-Leitung hörte kaum jemand zu, Applaus spendeten die, die abhängig beschäftigt sind.
Autor: nnzCDU, FDP, die Bündnisgrünen und die SPD hatte ihre Wahlstände in Stellung gebracht. Eigentlich sollte ja der Bürger, der übermorgen der Wähler ist, aufgeklärt werden, welche Gefahren von der NPD ausgehen. Doch in erster Linie war das wahlkämpfende Volk bemüht, die eigenen Programme an die Menschen zu bringen.
Nur: Wo waren die? Nach einer Stunde, so ein Beobachter der Szenerie, war man immer noch fast unter sich. Und es gab Ausreden für das Fernbleiben der Massen: Es waren zu viele Feste in Nordhausen. Am Mittwoch Kinderfest der Kreissparkasse, morgen Kinderfest auf dem Petersberg. Wer geht da noch zum demokratischen Wahl-Volksfest?
Dabei hätten sich Frau oder Mann auch über die jüdische Gemeinde in Nordhausen oder über die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora informieren können. Oder über die Angebote des Kreissportbundes oder eine Mitgliedschaft in einer der vielen Gewerkschaften dieses Landes.
Den Reden von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Landrat Joachim Claus oder einer Vertreterin der Theater-Leitung hörte kaum jemand zu, Applaus spendeten die, die abhängig beschäftigt sind.




























