Einfach abgekippt
Donnerstag, 04. Juni 2009, 13:56 Uhr
Die Abfallwirtschaft im Landratsamt Nordhausen hat in diesem Jahr bereits 67 Vorfälle von illegalen Müllablagerungen registriert, die meisten in der Stadt Nordhausen. Diese illegale Ablagerung ist kein Kavaliersdelikt wie die nnz mit aktuellen Beispielen zeigt...
Bei 15 Vorfällen führten die Recherchen bereits zu den Verantwortlichen, die mit Bußgeldbescheiden in Höhe von insgesamt rund 3.000 Euro belegt wurden. Bei den übrigen Vorfällen dauern die Nachforschungen noch an. Angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind die Bußgelder für Sperrabfälle, die entweder wild abgeladen oder zu früh auf die Straße gestellt wurden, in einem Fall drei Wochen vor dem Entsorgungstermin.
In solchen Fällen lagen die Bußgelder zwischen 50 und 300 Euro. Das höchste Einzelbußgeld über 1.000 Euro setzte das Landratsamt fest, weil jemand nahe des Tauchsportclubs an den Kiesteichen größere Mengen Bauschutt von der Sanierung eines Hauses ablagerte.
Die illegalen Abfallablagerungen zu räumen, ist meist sehr kostenintensiv. Ein aktuelles Beispiel, zu dem die Untersuchungen noch laufen: Den unerlaubt abgeladenen Müll in der Nähe von Harzrigi durch die Stadtwerke beseitigen zu lassen, kostete den Landkreis 650 Euro. Um die Verursacher zu ermitteln, bittet das Fachgebiet Abfallwirtschaft insbesondere die Schrotthändler um Hinweise, wo in letzter Zeit größere Mengen entmantelter Kabel angeliefert wurden.
Hinweise nehmen die Mitarbeiter gern telefonisch unter 03631/911-346 oder -330 entgegen. Die Abfallberater informieren auch über die vielfältigen Angebote der Abfallentsorgung im Landkreis – angefangen beim Sperrmüll, mit dem zweimal im Jahr insgesamt bis sechs Kubikmeter pro Haushalt ohne zusätzliche Kosten entsorgt werden können, über Elektroschrott, abzugeben kostenlos in der Kommunalen Sammelstelle bei der Nordthüringer Lebenshilfe, bis hin zum Schadstoffmobil und zur Grünschnittsammlung, die an zahlreichen Anlaufstellen im Landkreis halten.
Autor: nnzBei 15 Vorfällen führten die Recherchen bereits zu den Verantwortlichen, die mit Bußgeldbescheiden in Höhe von insgesamt rund 3.000 Euro belegt wurden. Bei den übrigen Vorfällen dauern die Nachforschungen noch an. Angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind die Bußgelder für Sperrabfälle, die entweder wild abgeladen oder zu früh auf die Straße gestellt wurden, in einem Fall drei Wochen vor dem Entsorgungstermin.
In solchen Fällen lagen die Bußgelder zwischen 50 und 300 Euro. Das höchste Einzelbußgeld über 1.000 Euro setzte das Landratsamt fest, weil jemand nahe des Tauchsportclubs an den Kiesteichen größere Mengen Bauschutt von der Sanierung eines Hauses ablagerte.
Die illegalen Abfallablagerungen zu räumen, ist meist sehr kostenintensiv. Ein aktuelles Beispiel, zu dem die Untersuchungen noch laufen: Den unerlaubt abgeladenen Müll in der Nähe von Harzrigi durch die Stadtwerke beseitigen zu lassen, kostete den Landkreis 650 Euro. Um die Verursacher zu ermitteln, bittet das Fachgebiet Abfallwirtschaft insbesondere die Schrotthändler um Hinweise, wo in letzter Zeit größere Mengen entmantelter Kabel angeliefert wurden.
Hinweise nehmen die Mitarbeiter gern telefonisch unter 03631/911-346 oder -330 entgegen. Die Abfallberater informieren auch über die vielfältigen Angebote der Abfallentsorgung im Landkreis – angefangen beim Sperrmüll, mit dem zweimal im Jahr insgesamt bis sechs Kubikmeter pro Haushalt ohne zusätzliche Kosten entsorgt werden können, über Elektroschrott, abzugeben kostenlos in der Kommunalen Sammelstelle bei der Nordthüringer Lebenshilfe, bis hin zum Schadstoffmobil und zur Grünschnittsammlung, die an zahlreichen Anlaufstellen im Landkreis halten.


