nnz-Wahlkampf-Ecke: Demokratie schützen
Mittwoch, 03. Juni 2009, 11:00 Uhr
Mit einem Großaufsteller appellieren die Nordhäuser Sozialdemokraten an die Bürger der Stadt, am Sonntag zur Kommunalwahl die demokratischen Parteien zu wählen.
Jürgen Bobka, Alexandra Rieger, Prof. Dr. Georg Hey und Prof. Dr. Manfred Baumann (v.l.n.r.)
Sowohl die Juso-Vertreter Jürgen Bobka und Alexandra Rieger, wie auch die erfahrenen Professoren Georg Hey und Manfred Baumann wollten mit einem Bild deutlich machen, dass bei der SPD jung und alt zusammenstehen, wenn es um den Schutz unserer Demokratie geht.
Dass bei uns die Rechtsextremen auf den Listen für den Stadtrat und Kreistag stehen, empfinden die Sozialdemokraten als beschämend und wenig zukunftsweisend. Aus Sicht der beiden Professoren Hey und Baumann "geht es bei der Stimmabgabe am Sonntag somit nicht nur um die Zukunft unserer Rolandstadt, nein es geht auch um das Ansehen unserer Stadt", stellten sie klar.
Und Jürgen Bobka meinte, "es muss ja nicht gleich jeder den Mut haben, zu einer Anti-Nazi-Demo zu gehen, aber sein Kreuz bei einer demokratischen Partei zu machen, kann doch nicht so schwer sein". Wenn man den Rechtsextremen den Einzug in die Kommunalparlamente erschweren will, dann kommt es auf eine hohe Wahlbeteiligung in Nordhausen an. In der Vergangenheit hatten bei den Kommunalwahlen leider nur rund die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
"Wir wollen in einer zukunftsorientierten, weltoffenen Hochschulstadt leben und nicht in einer Stadt, wo rechte Chaoten ein Klima der Einschüchterung schaffen", erklärte Alexandra Rieger. Alle genannten Sozialdemokarten kandidieren im Übrigen für den Kreistag bzw. Stadtrat. Manfred Baumann war schon einmal von 1999 bis 2004 Stadtratsmitglied und betonte ausdrücklich, dass die demokratischen Kräfte in der Stadt doch eine sehr erfolgreiche Arbeit gemacht haben.
"Ich bin erst in den letzten Jahren aufgrund meiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule von Lüneburg nach Nordhausen gezogen und bin ganz begeistert von der Entwicklung der Stadt in den letzten zehn Jahren", meinte auch Georg Hey.
Am Freitagnachmittag findet auf dem Rathausplatz noch einmal ein Aktionstag des Bündnisses gegen Rechtsextremismus statt. Viele Vereine und Parteien wollen sich dort mit einem Musikprogramm von 16 bis 20 Uhr präsentieren, die Bürger der Stadt sind dazu herzlich eingeladen.
Autor: nnzJürgen Bobka, Alexandra Rieger, Prof. Dr. Georg Hey und Prof. Dr. Manfred Baumann (v.l.n.r.)
Sowohl die Juso-Vertreter Jürgen Bobka und Alexandra Rieger, wie auch die erfahrenen Professoren Georg Hey und Manfred Baumann wollten mit einem Bild deutlich machen, dass bei der SPD jung und alt zusammenstehen, wenn es um den Schutz unserer Demokratie geht.
Dass bei uns die Rechtsextremen auf den Listen für den Stadtrat und Kreistag stehen, empfinden die Sozialdemokraten als beschämend und wenig zukunftsweisend. Aus Sicht der beiden Professoren Hey und Baumann "geht es bei der Stimmabgabe am Sonntag somit nicht nur um die Zukunft unserer Rolandstadt, nein es geht auch um das Ansehen unserer Stadt", stellten sie klar.
Und Jürgen Bobka meinte, "es muss ja nicht gleich jeder den Mut haben, zu einer Anti-Nazi-Demo zu gehen, aber sein Kreuz bei einer demokratischen Partei zu machen, kann doch nicht so schwer sein". Wenn man den Rechtsextremen den Einzug in die Kommunalparlamente erschweren will, dann kommt es auf eine hohe Wahlbeteiligung in Nordhausen an. In der Vergangenheit hatten bei den Kommunalwahlen leider nur rund die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
"Wir wollen in einer zukunftsorientierten, weltoffenen Hochschulstadt leben und nicht in einer Stadt, wo rechte Chaoten ein Klima der Einschüchterung schaffen", erklärte Alexandra Rieger. Alle genannten Sozialdemokarten kandidieren im Übrigen für den Kreistag bzw. Stadtrat. Manfred Baumann war schon einmal von 1999 bis 2004 Stadtratsmitglied und betonte ausdrücklich, dass die demokratischen Kräfte in der Stadt doch eine sehr erfolgreiche Arbeit gemacht haben.
"Ich bin erst in den letzten Jahren aufgrund meiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule von Lüneburg nach Nordhausen gezogen und bin ganz begeistert von der Entwicklung der Stadt in den letzten zehn Jahren", meinte auch Georg Hey.
Am Freitagnachmittag findet auf dem Rathausplatz noch einmal ein Aktionstag des Bündnisses gegen Rechtsextremismus statt. Viele Vereine und Parteien wollen sich dort mit einem Musikprogramm von 16 bis 20 Uhr präsentieren, die Bürger der Stadt sind dazu herzlich eingeladen.

