Wie produktiv ist das Land?
Dienstag, 10. September 2002, 15:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist wie eine Berg- und Talfahrt mit der Wirtschaft in unserem Land. Aber wie sieht es tatsächlich aus. Die Einzelheiten erfahren Sie in der nnz.
Die produzierenden Bereiche der Wirtschaft (hier: Industrie und Baugewerbe) meldeten von Januar bis Juni 2002 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahres-zeitraum einen leichten Rückgang des Umsatzes und der Beschäftigten, jedoch einen Anstieg der Umsatzproduktivität. Während die Industrie (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) in diesem Zeitraum einen Anstieg bei allen drei genannten Kennziffern erreichte, verzeichnete das Baugewerbe nur bei der Umsatzproduktivität einen Zuwachs.
Die auskunftspflichtigen Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe (hier: Industrie und Baugewerbe) Thüringens erzielten im 1. Halbjahr 2002 einen Gesamtumsatz in Höhe von 11,1 Milliarden Euro. Das waren 85 Millionen Euro bzw. 0,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2001. Im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten die Betriebe von Januar bis Juni 2002 einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro. Das waren 1,3 Prozent bzw. 127 Millionen Euro mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im 1. Halbjahr 2002 meldeten die Betriebe des Baugewerbes einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Dieser verringerte sich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 14,3 Prozent bzw. 212 Millionen Euro.
Ende Juni 2002 waren im Produzierenden Gewerbe mit 172.019 Beschäftigten 7.504 Personen weniger tätig als am 30. 6. 2001. Dieser Stellenabbau resultierte aus einem nicht mehr ganz so deutlichen Beschäftigtenanstieg in der Industrie gegenüber einem höher werdenden Beschäftigtenabbau im Baugewerbe. Ende Juni 2002 waren 138.229 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Das waren 730 Personen mehr als Ende Juni 2001 (+ 0,5 Prozent). Mit den Ende Juni 2002 ermittelten 33.790 beschäftigten Personen des Baugewerbes trat gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitpunkt ein Beschäftigtenrückgang um 8.234 Personen bzw. 19,6 Prozent ein.
Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) stieg im Produzierenden Gewerbe im 1. Halbjahr 2002 auf nahezu 65 Tausend Euro. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2001. Diese Entwicklung wurde wie folgt von den beiden Bereichen des produzierenden Gewerbes beeinflusst: Die Betriebe der Industrie erzielten von Januar bis Juni 2002 eine Produktivität in Höhe von knapp 72 Tausend Euro. Sie lag um 0,3 Prozent über dem Umsatz je Beschäftigten des Vergleichszeitraums 2001, da der Umsatz schneller als die Zahl der Beschäftigten stieg. Die Produktivität des Baugewerbes erreichte im 1. Halbjahr 2002 einen Wert von fast 38 Tausend Euro und stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent, da der Beschäftigtenrückgang höher ausfiel als die Verringerung des Umsatzes.
Autor: nnzDie produzierenden Bereiche der Wirtschaft (hier: Industrie und Baugewerbe) meldeten von Januar bis Juni 2002 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahres-zeitraum einen leichten Rückgang des Umsatzes und der Beschäftigten, jedoch einen Anstieg der Umsatzproduktivität. Während die Industrie (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) in diesem Zeitraum einen Anstieg bei allen drei genannten Kennziffern erreichte, verzeichnete das Baugewerbe nur bei der Umsatzproduktivität einen Zuwachs.
Die auskunftspflichtigen Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe (hier: Industrie und Baugewerbe) Thüringens erzielten im 1. Halbjahr 2002 einen Gesamtumsatz in Höhe von 11,1 Milliarden Euro. Das waren 85 Millionen Euro bzw. 0,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2001. Im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten die Betriebe von Januar bis Juni 2002 einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro. Das waren 1,3 Prozent bzw. 127 Millionen Euro mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im 1. Halbjahr 2002 meldeten die Betriebe des Baugewerbes einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Dieser verringerte sich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 14,3 Prozent bzw. 212 Millionen Euro.
Ende Juni 2002 waren im Produzierenden Gewerbe mit 172.019 Beschäftigten 7.504 Personen weniger tätig als am 30. 6. 2001. Dieser Stellenabbau resultierte aus einem nicht mehr ganz so deutlichen Beschäftigtenanstieg in der Industrie gegenüber einem höher werdenden Beschäftigtenabbau im Baugewerbe. Ende Juni 2002 waren 138.229 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Das waren 730 Personen mehr als Ende Juni 2001 (+ 0,5 Prozent). Mit den Ende Juni 2002 ermittelten 33.790 beschäftigten Personen des Baugewerbes trat gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitpunkt ein Beschäftigtenrückgang um 8.234 Personen bzw. 19,6 Prozent ein.
Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) stieg im Produzierenden Gewerbe im 1. Halbjahr 2002 auf nahezu 65 Tausend Euro. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2001. Diese Entwicklung wurde wie folgt von den beiden Bereichen des produzierenden Gewerbes beeinflusst: Die Betriebe der Industrie erzielten von Januar bis Juni 2002 eine Produktivität in Höhe von knapp 72 Tausend Euro. Sie lag um 0,3 Prozent über dem Umsatz je Beschäftigten des Vergleichszeitraums 2001, da der Umsatz schneller als die Zahl der Beschäftigten stieg. Die Produktivität des Baugewerbes erreichte im 1. Halbjahr 2002 einen Wert von fast 38 Tausend Euro und stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent, da der Beschäftigtenrückgang höher ausfiel als die Verringerung des Umsatzes.
