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Lücke geschlossen

Dienstag, 02. Juni 2009, 08:29 Uhr
Ein langer Wunsch ist vollendet – der Radweg von Nordhausen in die Goldene Aue ist jetzt auch bis nach Sachsen-Anhalt ausgebaut. Und damit ist auch der lange Kampf eines Mannes zu Ende gegangen...

Weg nach Sachsen-Anhalt (Foto: nnz) Weg nach Sachsen-Anhalt (Foto: nnz)

"Für diesen Lückenschluss von Görsbach bis nach Berga habe ich lange gekämpft und bin jetzt ganz begeistert über diese tolle Radwegeverbindung", erklärte der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker (SPD). Zusammen mit dem Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) hatte er heute den neuen Radweg erkundet. "Wir Görsbacher hatten schon von vier Jahren zusammen mit dem zuständigen Straßenbauamt unseren Wirtschaftsweg bis an die Landesgrenze ausgebaut und so fehlte nur noch die rund drei Kilometer lange Lücke auf Seiten von Sachsen-Anhalt", machte Junker klar.

Mit dem Lückenschluss bietet sich jetzt ein gutes Radwegenetz bis nach Sangerhausen und zum Kyffhäuser, welches auch für die touristische Vermarktung der Region genutzt werden kann. "Und wenn dann noch der Radweg von Ilfeld bis nach Niedersachswerfen gebaut ist, müssen wir auch eine einheitliche Radwege-Beschilderung vom Harz bis zum Kyffhäuser organisieren", erklärte Matthias Jendricke.

Laut Aussagen von Siegfried Junker ist zurzeit auch noch ein Radwegausbau vom Campingplatz des Stausees Kelbra bis nach Auleben in der Diskussion. "Dies würde dann eine schöne Rundtour um den See ermöglichen", meinte Junker.

Jendricke und Junker haben der nnz gleich eine kleine Bildergalerie zur Verfügung gestellt und wer den Radweg bis nach Berga erkunden will, kann sich auch direkt an der Strecke in der Görsbacher Gaststätte "Klub" stärken.
Autor: nnz

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